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Kröpeliner Bürgerinitiative pocht auf Tempo 30 in der City

Kröpelin Kröpeliner Bürgerinitiative pocht auf Tempo 30 in der City

Appell an die Stadt, eine Übernahme der Landesstraße L 11 in Kröpelin ins Auge zu fassen

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Die Betroffenheit ist groß: Dieser Teil der Unterschriftenlisten von Kröpelins Tempo-30-Initiative umfasst allein über 125 Namen.

Quelle: Thomas Hoppe

Kröpelin. „Das Ortseingangsschild vorn an der Strandstraße wird weiter nach vorn versetzt, damit es besser zu erkennen ist. Und es soll künftig mehr sporadische Geschwindigkeitskontrollen im Kröpeliner Stadtgebiet geben – auch in der Wismarschen Straße“.

OZ-Bild

Appell an die Stadt, eine Übernahme der Landesstraße L 11 in Kröpelin ins Auge zu fassen

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So fasste gestern der Kröpeliner Hubertus Wunschik gegenüber der OZ die unmittelbaren Ergebnisse eines Vororttermins von Vertretern der Bürgerinitiative „Tempo 30 im Stadtgebiet von Kröpelin“ mit dem Landkreis-Sachgebietsleiter für Straßenverkehr, Lutz Freier, aus der Vorwoche zusammen.

Der Initiative geht es vor allem um den Durchfahrtsverkehr, der nicht unbedingt durch die Stadt müsse und um jene Verkehrsteilnehmer, die die zulässige Geschwindigkeit nicht einhalten würden. Um dieses Anliegen zu bekräftigen, sammelte die Bürgerinitiative zahlreiche Unterschriften, insbesondere von betroffenen Anwohnern des innerstädtischen Abschnitts der Landesstraße 11, von Rostocker und Hauptstraße, von Pferdemarkt und Strandstraße.

Bei aktuellen Blackbox-Messungen seien auch Spitzengeschwindigkeiten von über 100 km/h registriert worden und deutlich mehr Fahrzeugpassagen als noch vor Jahren, berichtete Christine Borgwald. Sie ist die Sprecherin der Bündnisgrünen im Kreisverband Landkreis Rostock und gehört gemeinsam mit dem Grünen-Mitglied Hubertus Wunschik zu den Initiatoren der Tempo-30-Initiative in Kröpelin.

Auch die Ausschussvorsitzende Karin Reichler (CDU) betonte gestern Abend während der Sitzung des hiesigen Bau- und Planungsausschusses, dass die Verkehrssituation in Kröpelin „eigentlich katastrophal“sei. Sie hatte dabei in einer Argumentation für den Ausbau der Bahnhofstraße (OZ berichtet noch) eingeflochten, dass sich mit dieser Trasse in der Stadt „auch verkehrsmäßig einiges anders machen“ ließe.

Vorausgeschickt hatte sie, dass es in Kröpelin eine „Bürgerbeteiligung“ für Tempo 30 gebe und ergänzte: Wenn Kröpelin die Bahnhofstraße wieder hätte, könne die Stadt mit dem Land auch auf einer ganz anderen Basis darüber verhandeln, die dann zuvor in Ordnung gebrachte Landesstraße zu übernehmen: „Dann können wir bestimmen, was dort gemacht wird. Dann können wir sagen, dort kommt kein Schwerlasttransport mehr in diese Stadt.“

Im Zusammenhang mit dem Bestreben zahlreicher Kröpeliner, eine Temporeduzierung auf innerstädtischen Straßen zu erreichen, hatte der amtierende Bürgermeister von Kröpelin, Rüdiger Kropp, gegenüber der OZ daran erinnert, dass die Verwaltung mehrere Anträge an den zuständigen Baulastträger gestellt habe, um die Geschwindigkeit auf dem innerstädtischen L-11-Abschnitt zu drosseln und die Tonnage aus der Stadt herauszukriegen. Doch sagte er: „Das wird sehr schwer werden, weil es eine Landesstraße ist und diese dem Nahverkehrsaufkommen entsprechen muss“. Wenn die Stadt es wolle, könnte sie hier die Landesstraße L 11 übernehmen – wäre dann auch Baulastträger und es wäre relativ einfach, darauf Tempo 30 anzuordnen, fasste Hubertus Wunschik Aussagen aus dem Gespräch mit Lutz Freier zusammen und brachte zum Ausdruck, dass die Bürgerinitiative das befürworten würde. Eine andere Möglichkeit zur Geschwindigkeitsreduzierung an der Hauptstraße böte sich noch dadurch, dass aktuelle Berechnungen des Verkehrslärms hier Grenzwertüberschreitungen ergeben könnten. Dann käme eine Tempodrosselung schneller. Das werde im Frühjahr klar sein, hieß es.

Thomas Hoppe

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