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Kröpeliner „Kita-Gipfel“ am Wedenberg

Kröpelin Kröpeliner „Kita-Gipfel“ am Wedenberg

Über Ergebnisse der praxisnahen Workshops werden alle Elternbeiräte der beteiligten Awo-Einrichtungen informiert

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Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Awo-Fachtage-Premiere haben sich in der Kröpeliner Kita „Pusteblume“ auf dem Spielberg versammelt.

Quelle: Kathrin Polz

Kröpelin. Das war von langer Hand vorbereitet: Am vergangenen Freitag und Montag hatten alle Awo-Kitas der Region geschlossen.

 

OZ-Bild

Es war eine sehr offene und sehr freund- liche Atmo- sphäre. Es war sehr schön.“Kathrin Polz über die Awo-Fachtage

Quelle:

Die rund 150 Kita-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Regionalverbandes Bad Doberan hatten sich in Kröpelin an den Wedenberg zurückgezogen, um sich hier in sieben unterschiedlichen Seminaren quasi gegenseitig fortzubilden. „Von pädagogischen Fachkräften für pädagogische Fachkräfte“ hieß dann auch das Motto der insbesondere von den beiden Fachberaterinnen Heike Breinlinger und Ulrike Kadner innerhalb eines knappen Jahres inhaltlich vorbereiteten Fachtage. Sie hatten dabei eng mit der hiesigen Awo-Geschäftsführerin Kathrin Polz und den Awo-Kita-Leiterinnen von „Bummi“ (Kühlungsborn), „Pusteblume“ (Kröpelin), „Uns Windroos“ und „De Utkieker“ (Bad Doberan), „Storchennest“ (Bargeshagen), „Uns Kinerstuv“ (Rerik), „Krümelkiste“ (Parkentin) sowie mit dem Team der Heilpädagogischen Frühförderung kooperiert. „Es sollte ja um Themen gehen, die aus den Kitas selber kamen. Uns war es dieses Mal auch wichtig, nicht wie sonst Referenten einzuladen, sondern dass unsere eigenen Kollegen die Akteure sind“, erklärt die Geschäftsführerin. Gerade der Austausch zwischen allen sei gut gewesen. Obwohl es im Vorfeld manche Kritik daran gegeben hätte, dass zu der anspruchsvollen Arbeit mit den Kindern nun noch die Seminarvorbereitung komme, wären alle Kollegen mit Eifer dabei gewesen: „Sie haben es super gemacht“, schätzt die Geschäftsführerin ein. Es sei vor allem ganz deutlich geworden, welche Awo-Standards für alle diese Kitas gelten. „Wie gehe ich mit Schlafenszeiten um, wie mit Essensgewohnheiten?“, sagt Kathrin Polz und gibt eine Antwort auf die Frage „Was traue ich dem Kind zu?“: „In einem Workshop lief dazu ein Video, das zeigte drei zwei-, zweieinhalbjährige Mädchen, wie sie jeweils mit einem richtigen Messer eine Banane, eine Gurke und eine Birne zerteilten. Sie diskutierten sogar, wer es einfacher hätte. Dabei kam die Kleine mit der Banane darauf, dass sie das Messer falsch herum gehalten hatte.“ In einem anderen Seminar drehte sich alles um die „Partizipation“ der Kinder, um deren Mitbestimmung. „Die Kollegen geben den Kindern nicht vor, was sie beim Rausgehen anziehen sollen. In der Garderobe entscheiden sie selbst. Da kann es auch passieren, dass einer mal barfuß rausgeht – wenn es ihm zu kalt wird, zieht er sich dann eben mehr an“, erläutert die Awo-Regionalchefin, die selbst jahrelang Kindergärtnerin war und zudem eine sozialpädagogische Ausbildung genoss. Sehr interessant fand sie auch den Workshop, wo es darum ging, was das Kind einem real sagt und was die Erzieher daraus entnehmen oder wie man gegenseitig mit der Sprache umgehen sollte.

Alle Eltern waren über diese Fortbildungstage, die ja auch vom Gesetzgeber gefordert werden, informiert worden und sollen über ihre Beiräte demnächst erfahren, was sich am Tagungsort, der Awo-Kita „Pusteblume“, für die alltägliche Praxis in den Kindereinrichtungen der regionalen Arbeiterwohlfahrt ergeben hat.

„Mit unseren Beraterinnen und Leiterinnen werden wir die wichtigsten Ergebnisse hinterlegen und den Elternbeiräten präsentieren, damit alle wissen, woran wir weiter arbeiten wollen – den Nutzen haben ja die Kinder “, sagt Kathrin Polz.

Thomas Hoppe

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