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Mehrgenerationenplatz nimmt Gestalt an

Kröpelin Mehrgenerationenplatz nimmt Gestalt an

Maßnahmen für ehrgeiziges Kröpeliner Projekt auf dem Kamp sind angelaufen / Bahngärten von viel Müll beräumt

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Stadthofmitarbeiter Siegfried Hallmann am Steuer des Frontladers und Rüdiger Kropp neben alten Zaunteilen auf der künftigen Kleinkinderspielfläche des Mehrgenerationenplatzes von Kröpelin.

Quelle: Thomas Hoppe

Kröpelin. Der amtierende Bürgermeister und Bauamtschef von Kröpelin, Rüdiger Kropp, zeigt an diesem Dienstagvormittag auf die Grünflächen und den neuen Kiesplatz zwischen Bahnhofstraße und Grünem Weg. „Wir haben hier den Mehrgenerationenplatz auf dem Kamp aufgeteilt in eine Fläche für Kleinkinder, mit Sandkiste, Wippe, Schaukel und einer Spielkombination.

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Maßnahmen für ehrgeiziges Kröpeliner Projekt auf dem Kamp sind angelaufen / Bahngärten von viel Müll beräumt

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Dann kommen die Mehrgenerationengeräte für Alt und Jung – mit einem großen Fitnessgerät sowie einem Fußtrainer – hier auf und an den Platz, der mit Kies gefüllt ist. Der Sand muss als Fallschutz mindestens 30 Zentimeter hoch aufgefüllt sein und eine gewisse Körnung haben“, erläutert Rüdiger Kropp, bevor er die Fläche des künftigen Bolzplatzes in den Blick nimmt und zeigt, an welcher Ecke die Jagdgenossenschaft Kröpelin noch Bänke hinbauen und wo ein hoher Ballfangzaun errichtet werde. Derweil tuckert ein Frontlader des Stadthofs mit Teilen von alten Metallabsperrungen heran und lässt sie auf bereits zusammengesammelten Schrott plumpsen. Was hier jetzt auf der runden Kamp-Wiese liegt, ist wohl im Vergleich zu dem, was gegenüber bei der Beräumung alter Gärten angefallen sein soll, kaum der Rede wert: „Aus diesen Gärten haben wir lastwagenweise Müll und Schrott entsorgen müssen – was sich hier im Laufe der Jahre angesammelt hatte. Die Flächen waren früher von Leuten, die bei der Bahn gearbeitet haben, bewirtschaftet worden, gärtnerisch und mit Kleintieren“, erzählt der Rathauschef. Nun befindet sich hier eine saubere Kiesfläche, umrandet von ein paar Kirschbäumen. „Die sollen etwas Schatten spenden“, erklärt Rüdiger Kropp und begründet die bereits genehmigte Fällung von den großen Pappeln, die ein paar Meter weiter am Rande des künftigen „Bewegungsspielfeldes“ mit Bolztoren und Tischtennisplatte stehen. „Die müssen gefällt werden, weil sie mittlerweile auch schon gefährlich werden. Sie haben keine lange Lebensdauer und würden irgendwann sowieso umfallen.“

An ihrer Stelle wird ein Teil des Weges verlaufen, mit dem die geplante behinderten- und kinderwagengerechte Rampe zum und vom Bahnhof in den Mehrgenerationenplatz integriert werden soll. Der ganze Spielplatz werde rund 55000 Euro kosten, würde aber auch zu 80 Prozent gefördert, rechnet Rüdiger Kropp vor und bestätigt, dass der entsprechende Förderbescheid bereits eingegangen sei: „Deswegen machen wir das hier auch so und würden gern, wenn alles klappt, den Platz Ende September eröffnen“.

Wenn die Rampe komme, werde die alte Bahnhofstreppe rückgebaut, informiert Kröpelins Bauamtschef weiter und erklärt: „Für eine Sanierung dieser Treppe hätten wir vergleichsweise auch viel Geld ausgeben müssen. Dann hätten aber auch nur diejenigen einen Vorteil davon, die gut zu Fuß sind. Natürlich müssen wir uns jetzt auch die anderen Wege hier oben angucken, damit man über sie von der Lindenstraße aus ebenfalls barrierefrei zur Rampe gelangen kann. Das verbindet sich insofern ganz gut damit, dass man hier auf dem Platz bei Bedarf dann eine Pause einlegen kann.“

Die finanziellen Mittel für die Rampe sind bereits in den Kröpeliner Stadthaushalt eingestellt: „Wenn dazu der Förderbescheid kommt, können wir uns mit der Ausschreibung befassen und dann könnten wir noch in diesem Jahr mit dem Bau beginnen – das ist das Ziel“, erklärt Rüdiger Kropp.

Noch ein Stück weiter in die Zukunft geblickt, peilen die Kröpeliner mit dem geplanten Ausbau der Bahnhof- und Lagerstraße eine Vernetzung von Bus und Bahn an: „So könnten die Schülerbusse wieder direkte Wege fahren und bräuchten nicht umdrehen. Dafür haben wir Partner beim Landkreis und bei Rebus, die das befürworten“, unterstreicht Kröpelins amtierender Bürgermeister und meint: „Diese investive Maßnahme wäre schon sehr wichtig für die Stadt“.

Thomas Hoppe

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