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Neubukow will Stadtufer-Projekt umsetzen

Neubukow Neubukow will Stadtufer-Projekt umsetzen

Planungen für ersten Bauabschnitt sollen bald starten / Förderbescheid über 400000 Euro kommt „in nächster Zeit“

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Blick auf die von Neubukow für die nächsten vier Jahre auch haushaltsmäßig aufgeteilten Bauabschnitte. Entwurf: Landschaftsarchitekt T. Henschel

Neubukow. „Den ersten Bauabschnitt haben wir jetzt auf dem Plan und gehen da mit Hochdruck rein – klopfen die entsprechenden Dinge auch mit Naturschutz, Denkmalpflege und all jenen ab, die noch mitreden müssen“, sagt jetzt Bürgermeister Roland Dethloff (parteilos) zum großen Projekt des Jahres am Hellbach: „Stadtufer“.

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Planungen für ersten Bauabschnitt sollen bald starten / Förderbescheid über 400000 Euro kommt „in nächster Zeit“

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Damit wir das alles in 2016 noch in den Umset- zungsstand kriegen, müssen wir uns ganz schön sputen.“Bürgermeister Roland Dethloff

Bereits im September 2015 hatten ja dafür die Stadtvertreter von Neubukow Fördermittel für die drei angedachten Bauabschnitte beantragt. Sie waren im November auch von der Regionalen Leader-Gruppe in einer Gesamthöhe von 400000 Euro bestätigt worden (OZ berichtete).

Doch was hat sich seitdem getan?

Gerade am Anfang der vergangenen Woche seien die Neubukower zu diesem Thema mit den „Fördermittelgebern“, mit Vertretern des Staatlichen Amtes für Landwirtschaft und Umwelt, zusammengekommen, berichtet der Rathauschef. Er betont dazu, dass nicht nur die Zusage von Fördermitteln in einer Gesamthöhe von 400000 Euro erneut bekräftigt, sondern ausdrücklich erklärt wurde, dass die Stadt in nächster Zeit auch mit einem schriftlichen Bescheid rechnen könne und sich mit der Realisierung des Projektes beeilen müsse.

Rückgrat des künftigen „Stadtufers“ soll nach dem bereits im Vorjahr von den Mecklenburger Landschaftsarchitekten Anne Wickborn und Thomas Henschel vorgelegten Gesamtkonzept dieser Freiraumgestaltung „der zu erneuernde und zu ergänzende Uferweg“ (siehe Foto) entlang des Hellbachs werden, der am Mühlenteich in den Uferweg am Panzower Bach und in das Wegesystem am Wallberg übergeht und Anbindungen nach Norden, Osten und Süden in das Stadtgebiet aufweist. „Dieser Uferweg führt an zwei Stellen über Brücken, von denen die vorhandene über den Panzower Bach erneuert und die auf Höhe der westlichen Grünfläche über den Hellbach führende neu gebaut werden muss“, heißt es im Architektentext, der zudem unterstreicht, dass sich „am Uferweg und am Wegesystem des Wallbergs an exponierten Stellen mit Aussichtsmöglichkeiten Sitzplätze befinden, die, soweit vorhanden, aufgewertet und ansonsten neu angelegt werden müssen. An kulturhistorisch oder landschaftlich bedeutenden Standorten werden Infopunkte aufgestellt...“

Als Kernstück dieser Gestaltung des freien Raums bezeichnen beide Experten – von denen Anne Wickborn an an der Neubukower Architektenwerkstatt vom Mai 2014 teilnahm, bei der die Idee des Stadtufers quasi geboren worden war –, die Herstellung eines Freizeitbereichs mit vielfältigen Bewegungsangeboten (Spiel, Sport, Outdoor-Fitness) und Aufenthaltsmöglichkeiten auf den Freiflächen nördlich von der DRK-Seniorenresidenz, von der Stadtbibliothek und der Kita.

Zwischen diesem Freizeitbereich und der angrenzenden Bebauung soll ein öffentlicher Erholungspark, der sogenannte ,Uferpark’ als ruhevolle ,grüne Pufferzone’ angelegt werden. „Das sind für uns drei Bauabschnitte, die wir auch haushaltsmäßig so aufgeteilt haben“, sagt dazu Bürgermeister Roland Dethloff und zählt auf: „Der erste Bauabschnitt würde 2016 starten, der zweite 2017, der dritte Abschnitt möglicherweise 2019.“

Damit die Stadt das mit dem ersten Bauabschnitt noch in diesem Jahr „in den Umsetzungsstand“ kriege, müssten sich alle Beteiligten „ganz schön sputen“, ergänzt der Rathauschef und erwartet dazu weitere wichtige Entscheidungen von den Stadtvertretern höchstwahrscheinlich Ende September.

Thomas Hoppe

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