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Neue Urnenanlage in Neubukow eingeweiht

Neubukow Neue Urnenanlage in Neubukow eingeweiht

Pastor Pörksen: Nennung der Namen auf Stelen gibt den Verstorbenen mehr Würde

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Pastor Johannes Pörksen auf der neuen Urnenanlage des Neubukower Friedhofes, die jetzt eingeweiht wurde. FOTO: SABINE HÜGELLAND

Neubukow. . „Glaube, Liebe, Hoffnung“ steht oben auf den drei neuen Granitstelen. Auf den meisten Friedhöfen ist zu sehen, dass sich viele Menschen für den letzten Weg ein Urnengrab aussuchen. Doch auch die Nachfrage für Bestattung auf einer Wiese steigt. In Neubukow wurde deshalb nun eine neue Urnenanlage feierliche eingeweiht.

Das Besondere dieser großen Wiesenfläche ist, dass dort die Namen der Verstorbenen an Granitstelen eingraviert werden können. Während andere Gräber dieser Form oft ohne namentliche Erwähnung bleiben: „Die Nennung gibt den Verstorbenen mehr Würde und wir freuen uns, dass diese Anlage so schön geworden ist“, sagt Pastor Dr. Johannes Pörksen. „Mit der Gravur wird ihrer noch mehr gedacht.“

Ein Friedhof ist auch ein Ort des Treffens, gerade zum Totensonntag war das gut zu beobachten. Viele wandeln an den Gräbern entlang, schauen nach Verstorbenen, die sie zu Lebzeiten kannten. Mit den Stelen bleiben diese lange in Erinnerung. Denn erst, wenn der letzte der für insgesamt für 200 Urnen ausgelegte Platz belegt wurde, beginne die übliche Berechnung für die Dauer der Belegungszeit, erklärt der Pastor.

Die Stelen in Rot-Grau-Schwarz gesprenkeltem und poliertem Granit sind etwa 1,60 Meter hoch, quadratisch zu je 35 Zentimetern geschliffen und oben abgeschrägt. So ist die weiße Inschrift von „Glaube, Liebe, Hoffnung“ besser zu sehen. Granitpflaster vor den Stelen windet sich zur Form eines Fisches – das christliche Symbol.

Insgesamt ist die Fläche um die 15 Meter lang und sechs Meter breit. Schon im Vorfeld schauten sich viele Neubukower die Fläche an und empfanden sie als besonders gelungen. Der Neubukower Friedhof liegt an der Wismarschen Straße gegenüber dem Abzweig nach Pepelow.

Eingeweiht hatte ihn im Jahre 1819 der Vater des Archäologen Heinrich Schliemann, Pastor Ernst Schliemann.

1985 wurde eine neue Trauerkapelle an die Stelle des Vorgängerbaus von 1865 gesetzt. Die Kosten für Beisetzungen sind seit Jahren relativ konstant. Für die neue Urnenstätte werde nur ein Aufpreis für die Gravur notwendig, erklärt Pörksen. sah

OZ

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