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Neuer Tugend- und Wertepfad verläuft auch durch Alt Bukow

Alt Bukow Neuer Tugend- und Wertepfad verläuft auch durch Alt Bukow

Von Retschow aus über Alt Karin, Neubukow, Alt Bukow, Neuburg bis Wismar wird in diesem Jahr auf der Via Baltica (dem nordischen Jakobsweg für Pilger) ein „Tugend- und Wertepfad“ eingerichtet.

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Neben dem Alt Bukower Gemeindehaus steht die „Bescheidenheit“ auf einem Grundstück von Landwirt Woest.

Quelle: Thomas Hoppe

Alt Bukow. Von Retschow aus über Alt Karin, Neubukow, Alt Bukow, Neuburg bis Wismar wird in diesem Jahr auf der Via Baltica (dem nordischen Jakobsweg für Pilger) ein „Tugend- und Wertepfad“ eingerichtet. „Drei Leute aus Wismar entdeckten während ihres Bayern-Urlaubs dort mehrfach solche Pfade und stellten dann fest, dass es diese im Norden kaum gibt.

Die ,Liebe‘ wurde vor ein paar Wochen in Neuburg gestohlen.“Petra Maria Gerber über neuen Pilgerpfad

Da kam ihnen die Idee, hier oben in unserer Region so einen Tugend- und Wertepfad einzurichten“, erklärt dazu Petra Maria Gerber von den Kirchengemeinden Neuburg/Alt Bukow. Erstmals kam diese Pfad-Idee bei einem Jahrestreffen der am Jakobsweg anliegenden Kirchengemeinden im November 2014 auf den Tisch. „Ich fand das gleich eine schöne Idee, obwohl die beteiligten Kirchengemeinden zunächst nicht so positiv drauf waren“, erzählt Petra Maria Gerber. Sie unterstützt diese Initiative seit Anbeginn und half dem Wismarer Trio sogar über eine Durststrecke hinweg, als das Bad Doberaner Forstamt die dazugehörige Aufstellung von Holzschildern auf öffentlichen Wegen abgelehnt hatte.

„Da waren sie entmutigt und ich habe in dieser Sache bei unserem Kirchengemeinderat in Neuburg noch einmal angefragt. Seine Mitglieder haben gesagt, wir möchten den Pfad aber haben und dann sollen die Schilder eben auf Kirchenland stehen...“, berichtet Petra Maria Gerber weiter. Mittlerweile finden sich die ersten Tugend- und Werte-Schilder in Alt Bukow am Haus der Kirchengemeinde („Bescheidenheit“), am Weg nach Lischow („Geduld“), bei der Oase der Ruhe in Lischow („Respekt“) und vor der Steinbogenbrücke in Neuburg („Barmherzigkeit“). Das Schild „Liebe“ an der Ecke Tillyberg in Neuburg wurde vor ein paar Wochen gestohlen. Die Holzplatten fertigen die Wismarer Ideengeber an und das zweite „Liebe“-Exemplar ist in Arbeit: „Die Zutaten sind bestellt, aber es geht nicht so schnell. Die ,Liebe‘ wird dann auch einbetoniert, weil die Diebe das Schild samt Pfahl aus dem Boden gezogen hatten. Wir haben uns darüber sehr geärgert“, sagt Petra Maria Gerber.

Es soll noch ein Faltblatt geben, das darüber Auskunft gibt, wo letztlich welches Schild steht. Aber noch sind nicht alle Standorte genehmigt — manche betreffen nun auch Grundstücke von Landwirten.

So stehen in Alt Bukow die „Bescheidenheit“ und die „Geduld“ auf dem Boden von Landwirt Woest, wie Petra Maria Gerber sagt. „Mit dem Kirchenland und den Abständen haute es doch nicht ganz so hin“, begründet sie diese Entwicklung. Sie rät allen Interessierten: „Spazieren Sie einfach mal vorbei und lassen Sie sich von den Schildern inspirieren.“

Von Thomas Hoppe

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