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Parken an der Hauptstraße: Verkehrsschild gilt durchgängig

Kröpelin Parken an der Hauptstraße: Verkehrsschild gilt durchgängig

Zum Parken und den Knöllchen gibt es Fragen / Kröpeliner wehrt sich gegen das Verwarngeld und legt Widerspruch ein / Behörde sieht Verkehrsteilnehmer in der Pflicht

Kröpelin. Wer in Kröpelin etwas erledigen möchte und mit dem Auto in die Stadt kommt, kann sein Fahrzeug entweder auf dem großen Parkplatz abstellen, mit Parkticket auf dem Markt oder für eine Stunde entlang der Hauptstraße. Das Parkticket oder die Parkscheibe sollten die Autofahrer aber nicht vergessen. Denn das kann teuer werden. Das hat jetzt ein Kröpeliner erfahren. Allerdings sieht er die Begründung für sein Knöllchen nicht ein und wandte sich an die Verwaltung.

 

OZ-Bild

Parken an der Hauptstraße. Wie weit gilt das Schild? Bis zur Bützower Straße, sagen die Behörden.

Quelle: Renate Peter

Denn Berthold Wendt ist der Meinung, dass „das Ordnungsamt der Stadt Kröpelin Schwierigkeiten mit der Straßenverkehrsordnung“ hat. Es geht ihm um das zeitlich begrenzte Parken in der Hauptstraße. „Es steht ein entsprechendes Zeichen vor der Raiffeisenbank in Richtung Bad Doberan. Dieses Zeichen steht aber vor der Einmündung der Dammstraße. Damit gilt es nur für die Parkplätze unmittelbar vor der Raiffeisenbank. Ein Fahrer, der aus der Dammstraße kommt, kann es nicht sehen. Da keine weiteren Zeichen aufgestellt sind, ist das Parken in den folgenden Parktaschen unbegrenzt gestattet“, so glaubt jedenfalls der Kröpeliner.

Die Politesse würde aber im Auftrage des Ordnungsamtes Knöllchen verteilen, wenn bis zur Einmündung der Bützower Straße bei Zeitüberschreitung oder ohne Parkuhr geparkt werde. Die Verwarnungen kosten 10 Euro.

Das hat Berthold Wendt nun selbst zu spüren bekommen – am 19. und 26. Oktober steckten an der Windschutzscheibe seines Autos die Strafzettel. „Zu Unrecht“, wie er meint.

Im Ordnungsamt des Kröpeliner Rathauses sieht man das anders. Ein Autofahrer sei schon verpflichtet, sich zu informieren. Und ein paar Meter weiter sollte er das Parkschild einsehen, das sei vertretbar, sagt Thomas Gutteck, Leiter des Hauptamtes. Aus der Straßenverkehrsbehörde des Landkreises kommt die Bestätigung. Im ruhenden Verkehr sei es Fahrern zumutbar, dass sie sich auch nach Einfahrt aus einer Seitenstraße einen Überblick verschaffen. Danach müssen also auch die Fahrer parkender Autos ab Damm- bis zum Abzweig Bützower Straße eine Parkuhr ins Auto legen.

Vor einigen Jahren sei er schon einmal „auf diese Weise Opfer gewesen“, schreibt Berthold Wendt. Er habe sich mit Beweisfotos gegen die Bezahlung erfolgreich gewehrt. „Seit dem hat sich an der Beschilderung nichts geändert. Ich stand mit meinem Fahrzeug immer jeweils etwa gegenüber ,In den Hören’“, sagt er. Gegen seine beiden letzten Verwarnungen wehrt er sich nun wieder. „Am 20. und 27. Oktober habe ich Widerspruch gegen die jeweilige Verwarnung beim Ordnungsamt der Stadt Kröpelin eingelegt.“ Und der Kröpeliner geht sogar noch einen Schritt weiter: „Aus meiner Sicht müssten übrigens alle zu Unrecht erteilten Verwarnungen zurückgezahlt werden.“

Ob er da nach Rechtslage Glück haben könnte, ist noch unklar. „Der Sachverhalt ist in Prüfung“, sagt Thomas Gutteck. Die Situation sei nicht neu, er habe solche „Fälle“ schon vorher auf seinem Tisch gehabt.

Parken in Kröpelin

Großer Parkplatz: Parken kostenfrei

Parken an der Hauptstraße: Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr – eine Stunde

Parken auf dem Markt: Montag bis Freitag 8 bis 18 Uhr, Sonnabend 8 bis 13 Uhr. Die erste Viertelstunde ist kostenfrei, danach wird eine Gebühr erhoben: bis halbe Stunde 50 Cent, bis eine Stunde ein Euro, bis 1,5 Stunden 1,50 Euro, bis zwei (drei, vier) zwei (drei, vier) Euro

Renate Peter

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