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Roland Dethloff stellt sich der Wahl

Neubukow Roland Dethloff stellt sich der Wahl

Am 22. April 2018 wird Neubukower Rathauschef für die nächsten neun Jahre gewählt / Stadt hat viel vor

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Wer arbeitet ab Sommer 2018 hier im Chef-Büro hinter den beiden linken Fenstern im 1. Stock? FOTOs (2): T. HOPPE

Neubukow. „Der jetzige Amtsinhaber stellt sich der Wiederwahl“, heißt es in der aktuellen Stellenausschreibung zur Neubukower Bürgermeisterwahl am 22. April 2018.

 

OZ-Bild

Lassen Sie uns lieber über die Pläne der Stadt reden. Das ist für mich das Wichtige.Bürgermeister Roland Dethloff

Roland Dethloff (parteilos) hatte sich am 7. Juni 2009 bei der damaligen Abstimmung für den hiesigen Rathauschef klar mit 75,06 Prozent der abgegebenen Wählerstimmen (das waren 1442 Bürger) gegen die anderen Kandidaten Anja Frommholz (SPD, mit 341 Wählern gleich 17,75 Prozent), Einzelbewerberin Ilona Wünsch (77 Wähler gleich vier Prozent) und Heinz Keuer (Grüne, mit 61 Wählern gleich 3,17 Prozent) durchgesetzt.

„Ich lebe alle meine Aufgaben“, hatte Roland Dethloff damals noch als Kandidat bei einem Bürgerforum in Neubukow gesagt.

Da hatte der verheiratete Familienvater bereits seit dem Jahr 1994 als Stadtvertreter und seit 1998 im Kreistag jeweils für die CDU-Fraktion mitgearbeitet.

„Ich stelle mich der Sache“, beantwortete der 50-Jährige gestern kurz und knapp eine entsprechende Anfrage der OZ zu seiner erneuten Kandidatur. Jeder habe nun die Möglichkeit, sich zu bewerben, wenn er Interesse an dieser Stelle habe und er selbst möchte sich jetzt nicht in den Vordergrund stellen. Alle hätten nun erst einmal Zeit, sich damit auseinanderzusetzen: „Bis zum 6. Februar können alle Interessenten ihre Unterlagen beim Gemeindewahlleiter, Frank Marienberg, abgeben.“ Wählbar seien alle Unionsbürger zwischen 18 und 59 Jahren, die weitere in der Ausschreibung aufgeführte Voraussetzungen erfüllen, ist dazu auf www.neubukow.de zu lesen.

Wichtiger, als über seine erneute Kandidatur zu sprechen, sei es ihm, die Pläne der Stadt – die kommenden Aufgaben – zu betrachten, unterstrich der Bürgermeister und nannte als „größte Sache, die wir 2018 auf dem Zettel haben“, den künftigen Neubukower Schulcampus am Panzower Weg. „Für dieses Neubauvorhaben werden wir uns zunächst um die planerischen Grundlagen und die groben Kostenermittlungen bemühen – die Basis dafür legen, um entsprechende Fördermittel einwerben zu können“, sagte Roland Dethloff und unterstrich, dass es jetzt noch nicht um die „definitive Objektplanung“ gehe. Wie er zudem erläuterte, soll die Frage einer Mehrzweckhalle für die Stadt künftig „anders angefasst“ werden. Es sei so, dass solch’ eine Halle mit der Nutzung durch die Schule für Einschulungen, Abschlussfeiern und andere Veranstaltungen in Verbindung gebracht würde. Deshalb solle bei der Entwicklung des Campus „ein Verbindungselement zwischen den Gebäuden“ angedacht werden, das diese Funktionen erfüllen könne. Für den Sport würde sich dann wahrscheinlich um eine andere Variante – „gemeinsam mit dem Sport“ – gekümmert werden.

Im nagelneuen Wohngebiet „Am Hengstenplatz“ sei das Soll für 2017 bereits erfüllt: „Neun Grundstücke sind verkauft, eins wurde fest reserviert und drei sind noch zu haben“. Das sei gut gelaufen und er rechne noch in diesem Jahr mit den ersten Hochbaumaßnahmen.

Voraussichtlich für die Monate März bis Mai 2018 seien die Baumaßnahmen für die marode Straße durch Panzow vorgesehen, an denen neben der Stadt einige in der Region agierende Windkraftbetreiber beteiligt sind. Auch die Sanierung der Straßendecke im Malpendorfer Weg der Schliemannstadt stehe für das kommende Jahr auf dem Plan.

Höchstwahrscheinlich ab dem zweiten Quartal 2018 soll auch der vierte und letzte Wasserleitungs- und Kanalbauabschnitt im Auftrag des Zweckverbandes Kühlung im Wohngebiet Neubukow-Süd (Fritz-Reuter-Ring) vollendet werden.

Alle diese Themen wären bereits „mehr oder weniger“ in Neubukows Bau- und Planungsausschuss sowie im Finanzausschuss im Rahmen der Haushaltsplanung für 2018 beraten worden, erklärte Roland Dethloff.

Thomas Hoppe

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