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Sport und Spiel ohne Wettkampfstress

Neubukow Sport und Spiel ohne Wettkampfstress

Neubukower Grundschüler probierten sich aus / Viele Ehrenamtler halfen mit

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Erst- und Zweitklässler ließen im Schulgebäude während des Sport- und Spielfestes beim Zielwerfen Kastanien tanzen.

Neubukow. . Kein Muss, einfach Spaß haben – das war das Motto des Sport- und Spielfestes in der Neubukower Grundschule „Am Hellbach“. Es herrschte eine lockere, fröhliche Atmosphäre. Aufgebaut waren in der Sporthalle und im Gebäude der Grundschule unterschiedliche Stationen wie Hockey, Fußball und Badminton, Spiele mit Kastanien und Rollen, um die Sinne zu stärken, aber auch eine Station zum Ausruhen.

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Neubukower Grundschüler probierten sich aus / Viele Ehrenamtler halfen mit

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Die 220 Schüler der Einrichtung mussten sich an diesem Vormittag nicht beweisen oder um gute Schulnoten kämpfen. „Sie sollen sich ausprobieren auch an den Sportarten, die sonst nicht zum Unterricht gehören“, sagte die Schulleiterin Kirstin Zühlsdorf. Badminton wird erst ab der fünften Klasse der Regionalschule für den Freizeitbereich angeboten. „Während solcher Sportstunden entdeckt das eine oder andere Kind vielleicht sein Talent und möchte weitermachen. Wichtig ist vor allem, dass sich die Kinder ohne Wettkampfstress ausprobieren können“, so die Schulleiterin. Der Vormittag entstand in Zusammenarbeit mit vielen freiwilligen Helfern wie Eltern, Großeltern, dem Sportverein und sogar einigen großen Schülern der Regionalschule.

Zu Letzteren zählten auch die 16-jährige Christin Richter und Kevin Junghans (15). Auch Mutter Nicole Peeck war dabei. „Ich arbeite gern mit Kindern und spiele selbst seit drei Jahren Badminton", so Kevin Junghans. „Ich bin seit knapp sechs Jahren dabei und bringe diesen Sport gern den Jüngeren näher“, war die Motivation für Christin Richter, mitzumachen. „Die Kinder sitzen doch sonst nur den ganzen Tag. Ich halte solche Sportveranstaltungen deshalb für sehr wichtig“, betont Nicole Peeck, die ebenfalls eifrig mitspielte und ihrem Kind ein gutes Beispiel war.

„Die Kinder arbeiten klassenübergreifend miteinander und lernen sich so besser kennen und auch Rücksicht zu nehmen, mit denen, die noch nicht so weit sind“, sagte Kirstin Zühlsdorf, die als Kind mit Begeisterung Federball gespielt hatte und ebenfalls beim Badminton dabei war. So spielten Kinder der dritten mit denen aus der vierten Klasse.

In der Grundschule stand für die Kinder der ersten und zweiten Klassen ein abwechslungsreiches Programm bereit. An die 1500 Kastanien sammelte Gudrun Florian, ihr Mann und die Schülerin Isabell Hanse vorbereitend in einer knappen Stunde. Sie kamen an diesem Tag unter anderem als Wurfmittel fürs Zielwerfen zum Einsatz. „Im Jahr 2000 haben wir das erste Sport- und Spielfest veranstaltet“, so Gudrun Florian, die für die Organisation zuständig war. Jedoch auch Klassenleiterin der 2b ist und zusätzlich Sport unterrichtet. „Hier geht es um Körperwahrnehmung, Fingerfertigkeit, Schätzen und anderes“, ließ sie wissen. Spannend war auch die Frage, wie viele Kastanien das denn überhaupt sind. Spaß machte den Kindern vor allem das Werfen in eine kleine Box. Da zeigte sich, wer ein gutes Augenmaß

besitzt. „Wir achten darauf, dass in den vier Jahren, die die Kinder dabei sind, sich die Spiele nicht wiederholen.“ Die Kastanien waren eine Neuerfindung. Hockey fand vor fünf Jahren das letzte Mal statt. „Es soll ja spannend bleiben“, sagte sie. Besonders schön war, dass so viele Helfer dabei waren.

Sabine Hügelland

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