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Stadtufer für Sport, Spiel und Entspannung

Neubukow Stadtufer für Sport, Spiel und Entspannung

Neubukow: Genehmigungsplanung für 500000 Euro teuren Freizeitbereich vor Vollendung / 2017 Ausbaustart

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Blick auf den Uferweg am Mühlenteich – der schwere nasse Schnee dieser Tage lässt manche Pflanzen weit herunterragen oder knickte sie gar ab. Die alte Brücke über den Panzower Bach (im Vordergrund) soll durch einen Neubau ersetzt werden.

Quelle: Thomas Hoppe

Neubukow. Bis Ende Oktober hätten weitere Bürger-Hinweise für die Gestaltung des künftigen Stadtufers am Neubukower Hellbach beim Bauamt der Stadt eingereicht werden können. So war es bei der Einwohnerversammlung im vergangenen Monat von der Verwaltung angeboten worden. Doch es hat sich laut Bauamtsleiter Detlef Pigorsch niemand mehr mit Anregungen in dieser Sache bei seiner Kollegin oder bei ihm gemeldet, wie er gestern am OZ-Telefon sagte.

Das Stadtufer hat großes Potenzial für Neubukower und ihre Gäste.“Landschaftsarchitekt Thomas Henschel

Offenbar sind die Schliemann-

städter mit den Planungen für den künftigen „Freizeitbereich mit Bewegungs-, Spiel-, Sport- und Aufenthaltsangeboten“, wie das Projekt Stadtufer nördlich der Altstadt offiziell genannt wird, im Großen und Ganzen einverstanden. Schon bei der Einwohnerversammlung hatte es keine grundsätzlichen Einwände dagegen gegeben. Hinweise bezogen sich da auf die geplanten Sportgeräte „des Aktivplatzes für alle Generationen“, auf die vorgesehene neue Holz-Brücke („Die bisherige besteht aus DDR-Eisenbahnschwellen und widersteht Vandalismus. Die wird die nächsten 30, 40 Jahre noch überstehen!“) sowie auf die Gebäudesicherheit an der „Zuwegung zum Wallberg“ und die Verlandung des Mühlenteichs (OZ berichtete). „Der Mühlenteich ist eine andere Baustelle. Wir versuchen die Eigentümer zu sensibilisieren, dass sie da auch was machen“, antwortete Bürgermeister Roland Dethloff unter anderem. Im Jahr 1989 sei der Teich das letzte Mal ausgebaggert worden, hieß es weiter. Zuvor hatten der Rostocker Landschaftsarchitekt Thomas Henschel und seine Kollegin Anne Wickborn den rund 60 Teilnehmern der Einwohnerversammlung Grundzüge des gegenwärtigen Planungsstandes für das Projekt Stadtufer vorgestellt. Die Gesamtkosten des Projektes wurden mit 513000 Euro beziffert, wovon 400000 Euro durch Fördergelder des Leader-Programms der EU getragen werden.

Begehbar sein soll das künftige Stadtufer, das in einem mehrfach geschützter Landschaftsraum liegt, über einen 1,50 Meter breiten Kiesweg. Entlang des Rundweges, der von Info-Tafeln zu Natur und Geschichte begleitet werden soll – sind schlichte stabile Sitzplätze (aus Stahl mit hölzerner Auflage) vorgesehen. Diskutiert worden war über einen kleinen Angelplatz, über mehrere einfache Sportgeräte aus Holz für alle Altersgruppen sowie eine Bewirtschaftung des Waldes auf dem Wallberg, der zudem ein Bodendenkmal ist. DasTerrain soll als Erholungsraum aufgewertet werden und für die künftigen Besucher Aussichten auf die Stadt und den Mühlenteich erlauben. Mit zahlreichen verantwortlichen Ämtern sei die Machbarkeit dieses Projektes bereits geprüft worden, hieß es. „Jetzt müssen wir sehen, dass wir die Genehmigungsplanung fertig kriegen, dann kommt die Ausschreibung und los geht’s. Wir müssen 2017 fertig werden“, betonte gestern Bauamtsleiter Detlef Pigorsch.

Thomas Hoppe

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