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Startprogramm für Kröpeliner Kulturtage mit Israel steht

Kröpelin Startprogramm für Kröpeliner Kulturtage mit Israel steht

Ab 8. Mai gibt es Kunstwerke, Lesungen, Filme, Vorträge, Debatten und Konzerte zu erleben

Kröpelin. „Die Homepage www.the-sky-is.blue ist online, das Programm auch, das Eröffnungsprogramm steht fest“, sagt der Vorsitzende des Vereins „De Drom“, Hubertus Wunschik, und zeigt die Liste der ausstellenden Künstler. Es geht um die deutsch-israelischen Kulturtage, die der Kröpeliner Verein im einstigen Bahnhofsgebäude an der Bahnhofstraße vom 8. Mai bis zum 19. Juni veranstalten wird.

 

OZ-Bild

Hubertus Wunschik (De Drom) bei Ulrich Erben (l.) in Düsseldorf.

Quelle:

Spenden für Kulturtage

Die Veranstalter bitten darum, dass etwaige Spenden zur Unterstützung der Kulturtage auf das Konto von „de Drom e.V.“ bei der Ostsee-Sparkasse Rostock überwiesen werden.

IBAN DE61130500000201022540

BIC NOLADE21ROS

„Der Himmel ist blau“ ist der Titel jener Ausstellung, die die Kulturtage begleiten wird. Mit Werken von Avital Bar-Shay, Felix Droese, Ulrich Erben, Belu Simion Fainaru, Menashe Kadishman, Sven Kierst, Günther Uecker, Thomas Virnich, Shirley Wegner und Avi Yair.

Letzterer bietet zu den Kulturtagen einen Workshop „Collagen und Assemblagen“ (13. bis zum 15. Mai), der sich gegenüber jenem vom 6. bis 8. Mai (innerhalb der Kröpeliner Literaturtage (24. April bis zum 8. Mai) ergänzen soll.

Am Sonntag, dem 8. Mai, um 15 Uhr will der De-Drom-Vorsitzende Hubertus Wunschik die Kulturtage eröffnen und hat die Zusagen, dass der israelische Botschafter in Berlin, Yakov Hadas-Handelsman, und der Ministerpräsident von MV, Erwin Sellering (SPD), ihre Grußworte als Schirmherren der Kulturtage an die Eröffnungsgäste richten werden. Der Stern-Chor aus Kröpelin wird am Tag der Eröffnung singen.

Nachdem dann der Achener Kunsthistoriker Stefan Skowron und Prof. Dr. Ulrich Schneider zu Wort gekommen sein werden — Letzterer möchte den am 8. Mai 2015 gestorbenen israelischen Künstler Menashe Kadishman würdigen — steht gegen 17 Uhr eine außergewöhnliche Lesung mit der 1930 in Rostock geborenen Schriftstellerin Ingrid Bachér an. Die Urenkelin Theodor Storms, die in Berlin aufwuchs und heute in Düsseldorf sowie Italien lebt, hat zwar schon lange gesagt, dass sie keine Lesungen mehr machen wolle. Für Kröpelin — nahe ihrer Geburtsstadt — macht sie aber eine Ausnahme und möchte am 8.

Mai aus ihrer Erzählung „Jerusalem Nacht“ über Else-Lasker-Schüler vorlesen. Ihr Mann, der Maler Ulrich Erben, zeigt ein paar seiner Werke in besagter Schau „Der Himmel ist blau“, die ebenfalls am 8.

Mai beginnt, an dessen Abend im alten Bahnhof der Film „Rabbi Wolff“ der Berliner Regisseurin Britta Wauer aufgeführt werden soll. Anschließend ist ein Gespräch mit der Grimme-Preisträgerin vorgesehen.

Finanzielle Unterstützung für diese Wochen wurden dem Verein „De Drom“ von der Ospa-Filiale Satow/Kröpelin, vom Schweriner Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur und von der Landeszentrale für politische Bildung zugesagt. „Bei dem Programm, dass wir bis zum 19. Juni haben, werden die Gelder — einschließlich unserer eigenen Mittel — jedoch bei weitem nicht ausreichen“, hieß es dazu von De Drom.

Von Thomas Hoppe

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