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Viele Ideen für Seniorenarbeit am Salzhaff

Rakow Viele Ideen für Seniorenarbeit am Salzhaff

Ramona Both ist Seniorenbetreuerin für vier Ortsteile / Betreuerin wurde gut aufgenommen

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Die Senioren – so wie hier in Rakow – haben ihre neue Betreuerin gleich herzlich aufgenommen.

Quelle: Fotos: Sabine Hügelland

Rakow. Sie strahlt Herzlichkeit aus und liebt ihre Arbeit. Ramona Both ist seit Februar Seniorenbetreuerin in der Gemeinde Am Salzhaff – in geringfügiger Beschäftigung.

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Ramona Both ist Seniorenbetreuerin für vier Ortsteile / Betreuerin wurde gut aufgenommen

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Seniorenarbeit hat in der Gemeinde Tradition. Sie gilt es zu pflegen.“Jürgen Weymann,

Bürgermeister

„Es bereitet mir so viel Freude. Jetzt möchte ich die Senioren besser kennenlernen und habe für sie einige neue Veranstaltungen im Kopf, die ich anbieten möchte“, sagt sie. Die 51-Jährige ist zuständig für etwa 160 Senioren aus Rakow, Pepelow, Teßmannsdorf und Klein Strömkendorf, die in zwei Gruppen zusammenkommen. Infoveranstaltungen, Karten spielen, Kaffeenachmittage, kleine Fahrten – es geht darum, den Senioren eine Ansprechpartnerin zu sein, sie zu unterstützen, ein offenes Ohr für ihre Belange zu haben und ihnen schöne Nachmittage zu bereiten. „Ich arbeite einfach gern mit Menschen. Zu dieser Arbeit bin ich durch den Bürgermeister gekommen, der mich ansprach.“

Für Jürgen Weymann ist sie eine Hilfe: „Sie macht das sehr gut, wie ich es mir vorgestellt habe.“ Seniorenarbeit habe in der Gemeinde Tradition, die es zu pflegen gilt, so der Bürgermeister der Gemeinde Am Salzhaff: „Die Senioren fühlen sich gut betreut durch Frau Both. Es klappt mit der Organisation und sie ist für mich ein gute Unterstützung in der sozialen Betreuung.“

In der Vergangenheit sammelte Ramona Both Erfahrung als Betreuerin bei der Awo „Da merkte ich, dass mir das liegt“, sagt die dreifache Mutter, die vor sieben Jahren mit ihrem Mann nach Rakow zog.

„Hier fühle ich mich sehr wohl und das erste Mal so richtig zu Hause", sagt sie. „Ich will hier nicht wieder weg und es sind auch die netten Nachbarn, die gute Dorfgemeinschaft, die ich sehr schätze.“ Nun ist auch Platz für ihre Tiere wie Hühner, viele Katzen, ein Meerschwein, drei Ponys „und ein glücklicher Hund, der nun Auslauf hat.“ Ein ordnungsliebender Hund: „Einmal fiel ein Blumentopf von der Brüstung. Er bellte solange, bis ich ihn wegräumte“, erinnert sie sich mit einem Schmunzeln. Und auch für die achtjährige Enkelin ist das Zuhause der Omi ein wahres Paradies. In diesem Jahr würde Ramona Both mit den Senioren gern einen Ausflug ins Ostmuseum bei Peenemünde machen: „Da haben sich schon einige Interesse angemeldet", sagt sie. Eine Buchlesung sei angedacht und eine Kräuterwanderung wäre doch ebenfalls interessant. Da hätte die Gemeinde sogar eine Sachkundige in Rakow. Schön wäre auch ein Kegelnachmittag, denn die Damen aus Rakow sind begeisterte Freunde des Kegelsports.

„Sie muss sich jetzt erst an uns gewöhnen“, sagt Erika Zirnsack aus der Gruppe in Rakow, die sich jeden Mittwoch trifft. „Uns gibt es als Ortsgruppe seit 22 Jahren. Leider sind wir jetzt nur noch 16.

Anfangs waren wir 32, aber so ist das Leben“, sagt Christel Polonyi. „Diese Treffen sind für uns sehr wichtig. Sie schweißen zusammen“, sagt sie. „Nach dem ersten Mal hier haben sie gesagt, ich darf gerne wiederkommen“, so Ramona Both. „Wir sind hier nicht auf Krawall gebürstet“, witzelt Ingrid Wiechmann. „Ich bin doch auch pflegeleicht“, sagt Ramona Both, die sich als Gründungsmitglied seit 2013 ehrenamtlich in der Verkehrswacht Kühlungsborn engagiert. „Auch dort habe ich mit einigen Senioren zu tun, allerdings vorrangig mit Schülern. Für die Senioren geht es dann um solche Dinge wie Rollatortraining, wo uns das Busunternehmen Rebus unterstützt.“ Veranstaltungen, von denen auch die Senioren der Gemeinde profitieren könnten. Ihr Wunschberuf wäre eigentlich Kinderkrankenschwester gewesen, doch Ramona Both entschied sich damals für die Ausbildung zur Zootechnikerin und sie arbeitete einige Zeit in Kühlungsborn als Politesse.

„Ich würde gerne im Hospiz helfen. Doch jetzt bin ich sehr eingespannt. Vor allem in der Verkehrswacht, denn das bedeutet im Vorfeld von Veranstaltungen, wie wir sie an Schulen und anderen Einrichtungen durchführen, viel Schreibarbeit“, sagt Ramona Both, die auch im Finanzausschuss der Gemeinde Am Salzhaff tätig ist.

„Jetzt möchte ich mich auf die Seniorenarbeit konzentrieren und eine gute Bindung zu allen aufbauen“, ist ihr Wunsch für die kommende Zeit.

Sabine Hügelland

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