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Von Hochwasserschutz bis Gehwegbau

Kröpelin Von Hochwasserschutz bis Gehwegbau

15 Projekte hat das Kröpeliner Bauamt auf seiner Vorhabenliste für 2018

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Der Stadtbach an der Bützower Straße tritt bei Starkregen regelmäßig über das Ufer. Der Duchlass soll erweitert werden.

Quelle: Fotos: Anja Levien, Thomas Hoppe

Kröpelin. Umgestaltung des Schulhofes der Grundschule „Am Mühlenberg“, Ausbau der Bahnhofstraße, Hochwasserschutz für die Bützower Straße – im Kröpeliner Hauptausschuss hat Bauamtsleiter Rüdiger Kropp Projekte vorgestellt, in die im nächsten Jahr investiert werden soll. Auf einer Sitzung des Bauausschusses am Montag, 6. November, soll beraten werden, welche Maßnahmen Priorität haben und welche Investitionen in den Haushalt 2018 aufgenommen werden.

 

OZ-Bild

„„Der größte Brocken ist der Ausbau der Bahnhofstraße und die Vernetzung von Bus und Bahn mit einer Haltestelle.“Rüdiger Kropp, Leiter Bauamt über Investitionsvorhaben 2018

„Der größte Brocken ist der Ausbau der Bahnhofstraße und die Vernetzung von Bus und Bahn mit einer Bushaltestelle“, erläutert Rüdiger Kropp. 2,1 Millionen Euro kostet das Vorhaben, das gefördert wird. Die Stadt müsste rund 450000 Euro an Eigenmitteln aufbringen. „In dieser Verbindung ist der Bau einer Rampe zwingend notwendig“, sagt der Bauamtsleiter weiter. Für die barrierefreie Verbindung zwischen Stadt, Kamp und Bahnhof seien Fördermittel beantragt. Die Stadt müsse hier 54300 Euro beisteuern.

Rettungsgasse auf dem Schulhof

Eine große Investition ist auch die Gestaltung und Entsiegelung des Schulhofes. „Es zeichnet sich ab, dass das gefördert werden kann. Wir haben jetzt einen Entwurf, der diskutiert wird“, sagt Rüdiger Kropp. „Wir können dann eine barrierefreie Erreichbarkeit zu den Eingängen gewährleisten.“ Zudem soll eine Rettungsgasse für die freiwillige Feuerwehr und die medizinische Hilfe zum Schulgebäude geschaffen werden.

In dieser Woche soll die Meinung der Lehrer zu den Plänen hinzugezogen werden. Die Gesamtkosten liegen bei 263700 Euro, die Stadt müsste 52800 Euro aufbringen. Weiterhin soll der Gehweg der Schulstraße ausgebaut und die Straßenbeleuchtung erneuert werden.

Bei Starkregen tritt der Stadtbach an der Bützower Straße immer wieder über sein Ufer. „So wie er jetzt verläuft, ist das Gebiet nicht sicher vor Hochwasser“, sagt Rüdiger Kropp. Der Stadtbach quert hinter der Eisenbahnbrücke in Richtung Ortsausgang die Bützower Straße. Der Durchlass unter der Landesstraße 11 soll erneuert und erweitert, die Bushaltestelle barrierefrei und der Gehweg sowie die Straßenbeleuchtung teilerneuert werden. Der Beginn der Bauarbeiten sei für Ende 2018 geplant. Gesamtkosten: 477100 Euro. 2018 müsste die Stadt 42 000 Euro beisteuern. Weitere Vorhaben sind die Gestaltung des Pumpenplatzes in Brusow, der Straßenausbau Zum Heidenholt in Brusow oder der Ausbau des Gehweges Rathaus – Kriegerdenkmal – Hohlweg. Letzteres sei viele Jahre schon diskutiert worden.

„Die Eigentumsverhältnisse sind jetzt geklärt“, sagt Rüdiger Kropp. Ein gepflasterter Gehweg soll zum Denkmal führen, die marode Treppe am Hohlweg abgebaut, die Straßenbeleuchtung erweitert werden.

Das Vorhaben würde 57500 Euro kosten.

Investitionen in Höhe von 4,4 Millionen Euro

Insgesamt stehen 15 Projekte auf der Vorhabenliste des Bauamtes der Stadt, die insgesamt 4,4 Millionen Euro kosten. Jürgen Borchardt (CDU) kritisierte, dass die Sanierung der Turnhallenfassade oder der Bürgersteig in der Wismarschen Straße nicht mit aufgeführt sind. Kämmerin Sylvia-Marina Kühl wies darauf hin, dass mit den Vorhaben Bahnhofsstraße samt Rampe, Schulhofgestaltung, Hochwasserschutz Bützower Straße, der Straßenausbau in Brusow sowie Straße des Friedens die Stadt bei 3,4 Millionen Euro Investitionskosten liege und davon 2,1 Millionen Euro als Eigenmittel aufbringen müsse. „Wir müssen vorfinanzieren. Das ist die Schmerzgrenze“, sagte Kühl.

Anja Levien

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