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Vorlesetag – diesmal aus Texten der Tageszeitung

Neubukow Vorlesetag – diesmal aus Texten der Tageszeitung

Neubukower Viertklässler lauschten regionalen Berichten und überraschten OZ-Reporter mit Fragenflut

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Nicht wenige Schüler der 4c kennen die OZ aus eigener Anschauung. Gestern erfragten sie sich viele Details der Zeitungsproduktion.

Quelle: Foto: Thomas Hoppe

Neubukow. Zum bundesweiten Vorlesetag am 17. November werden die besten Leser der vierten Klassen von der Grundschule „Am Hellbach“ bei ihren jüngeren Mitschülern vorlesen. Gestern wurde zwei vierte Klassen dafür schon mal von einem Reporter aus der Zeitung vorgelesen. Da der Großteil aller Schüler, wie sie durch Handheben bekundeten, bereits eigene Handys hat, konnten sie den ersten vorgelesenen Beitrag aus der OZ von gestern über das digitale Projekt eines „smarten Campingplatzes“ gut einordnen. Die ebenfalls zu Gehör gebrachte Rezension des neuen Stralsunder Theaterstücks für Kinder „Die Prinzessin und der Schweinehirt“ erklärte sich selbst und sorgte auch in der Schule für Lacher. Doch die 10- bis 11-Jährigen gaben sich damit nicht zufrieden und fragten dem Vorleser quasi ein Loch in den Bauch. So ging es unter anderem in der 4c darum: Wird auch was über Kamin hier in der Zeitung gemacht? (Natürlich, wenn es da was Neues gibt. Wir waren gerade in der Nähe in Moitin.) Ab welchem Alter darf man die Zeitung austragen? (Die OZ ab 18 Jahre, Anzeigenblätter ab 13 Jahre.) Wie viele Zeitungen kriegt man an einem Tag fertig? (Na eine, aber für die nächsten Ausgaben wird auch schon gearbeitet.) Macht Ihnen der Job Spaß? (Ja, großen.) Was war Ihr spannendstes Thema? (Ein Wildschwein im Kröpeliner Kaufhaus.) Was war Ihr traurigstes Thema? (Der tödliche Unfall eines Kindes an einem Bahnübergang.) Für die 4a wurde es aus Zeitgründen mit dem Lesen nichts. Schade, zumal ein Mädchen extra betonte, dass das einzige, wo sie bislang rein gucke, die „Aldi-Zeitung“ sei. Auch möchte bislang keines der Kinder Journalist werden.

Der Berufswunsch-Renner war hier Tierärztin, es folgten Kita-Erzieherinnen, Landwirt, Soldat, Verkäuferin, Apple-Mitarbeiter, Waffentechniker, Erfinder, Polizist und Fußballer.

Die 4b konnte wiederum aktuelle OZ-Beiträge hören und alte Bleibuchstaben aus den 1980er Jahren anschauen, mit denen damals die Zeitungsseiten gesetzt wurden, bevor alles gedruckt wurde. „Haben Sie auch mal Fehler gemacht?“, wollte ein Schüler wissen und erfuhr so unter anderem von einer Verwirrung um die Reriker Florianswochen 2009, weil im Zeitungstext plötzlich Kühlungsborn als Ortsangabe aufgetaucht war.

Thomas Hoppe

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