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Vorplanungen für Schulneubau in Neubukow starten

Neubukow Vorplanungen für Schulneubau in Neubukow starten

Rostocker Architekten erhalten Zuschlag für Campus-Konzept bei Regionalschule

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Diese Studie des Rostocker Architektenbüros Buttler für einen neuen Schulcampus im Panzower Weg fand bei einer Expertenrunde den meisten Anklang. Demnach könnte die neue Grundschule (hier Gebäude mit Buchstaben) vor dem bisherigen Gebäudekomplex der Regionalen Schule platziert werden. Der Hortneubau (flacher Rundbau rechts) würde sich dann zum gegenwärtigen Spielplatz hin erstrecken (im Hintergrund ist die Sporthalle angedeutet). GRAFIK: BUTTLER

Neubukow. Für die Errichtung einer Grundschule mit Hort am Standort der Regionalen Schule „Heinrich Schliemann“ beschlossen Neubukows Stadtvertreter am vergangenen Dienstagabend – mit zehn Ja- und einer Gegenstimme sowie zwei Enthaltungen – die Vergabe von entsprechenden Objektplanungsleistungen an das Architekturbüro „buttler-architekten“ aus Rostock.

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Rostocker Architekten erhalten Zuschlag für Campus-Konzept bei Regionalschule

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Zuvor hatte Bauamtsleiter Detlef Pigorsch daran erinnert, dass die Stadtverwaltung bereits auf der Stadtvertretersitzung vom 6. Dezember 2016 beauftragt worden war, „eine Variantenuntersuchung zur Schaffung eines gemeinsamen Schulstandortes für Grundschule, Regionale Schule und Hort am Standort Panzower Weg 38 in Neubukow“, zu veranlassen. Zur Umsetzung dieser Aufgabe habe das Amt dann in Zusammenarbeit mit der LGE Mecklenburg-Vorpommern GmbH drei Planungsbüros mit der Entwicklung einer Ideenstudie zu diesem Vorhaben beauftragt.

Im Vorfeld dazu hätten Gespräche mit den Leiterinnen der beiden Schulen und des Hortes stattgefunden, um das erforderliche Raumprogramm zu erarbeiten.

Präsentiert worden seien die Ideen am 11. Juli, wobei alle drei beteiligten Büros nacheinander ihre Entwürfe einem Experten-Gremium vorgestellt und dessen Fragen beantwortet hätten.

Im Anschluss fand nach Detlef Pigorschs Angaben eine Beratung statt, bei der mit Hilfe einer Bewertungsmatrix (Bewertungsmethode zum Vergleich mehrerer Lösungsalternativen), eine bevorzugte Variante ermittelt worden sei.

Besagtes Gremium bestand aus je einem Vertreter der Grundschule, der Regionalen Schule und des Hortes, sowie den Vorsitzenden des Bau- und Planungsausschusses, des Sozial- und Kulturausschusses und des Finanzausschusses, den Fraktionsvorsitzenden und dem Bürgermeister.

Letztlich habe das Rostocker Büro „buttler-architekten“ „aus der Sicht der meisten die beste Projektidee abgeliefert“, sagte der Bauamtsleiter. Nach dem Votum der Stadtvertreter wird dieses Büro nun mit der „Grundlagenermittlung“ und der „Vorplanung“ für das Objekt beauftragt. Zu den Grundlagen gehören laut Detlef Pigorsch „Entscheidungshilfen für die Auswahl anderer an der Planung fachlich Beteiligter“ und von der „Vorplanung“ würden unter anderem „Hinweise auf Zielkonflikte“ erwartet, die durch die Planung entstünden und wie man damit umgehe (z.B. „Lärm“). Am Ende dieser beiden „Leistungsphasen“ ließe es sich auch genauer über Kostenschätzungen und Termine reden. Derzeit sind für allein das Bauwerk, seine Konstruktion, 2,5 Millionen Euro (brutto) im Gespräch und für die technischen Anlagen 834000 Euro (brutto) im Gespräch. Für die nun beschlossene Objektplanung sollen unterm Strich rund 30000 Euro anfallen.

Der für die CDU in der Stadtvertretung mitarbeitende parteilose Grundschullehrer Steffen Keding betonte in der Diskussion, dass in den vergangenen sieben, acht Jahren die an anderen Orten gebauten Grundschulen „entweder erdgeschossig, anderthalbgeschossig oder zweigeschossig“ seien: „Ich kenne keinen dreigeschossigen Bau. Es spricht vieles dagegen“.

Zudem mahnte der Volksvertreter an, dass auch an die Nachnutzung der frei werdenden Grundstücke und Gebäude von Grundschule und Hort am Panzower Landweg gedacht werden müsse. Deswegen schlug er vor, bis zur nächsten Sitzung im Dezember noch einen Alternativentwurf für das Grundschulgrundstück zu planen. Er zitierte dazu die Schulrätin Kerstin Plümer, die bei einer Expertenrunde in Neubukow gefragt haben soll: „Wenn da oben Platz ist, warum baut ihr dann nicht neu am Standort der Grundschule?“. Doch die Idee Steffen Kedings stieß auf Ablehnung, weil die Entscheidung für einen Neubau am Standort der Regionalen Schule bereits gefallen sei, wie mehrere Volksvertreter ausführten. Sabine Plümer (CDU) erinnerte daran, dass alle Stadtvertreter zu einer Runde mit beiden Schulräten und Lehrern eingeladen waren, wo „explizit schriftlich gesagt wurde, was das Beste für Neubukow“ sei. Lediglich Michael Harms (Bürgerbund) ging auch davon aus, dass sich die Stadtvertreter noch in der Phase „Variantenvergleich“ befänden. Er bat um eine „Auflistung des Für und Widers zu jeder Standortvariante“ – als Entscheidungsgrundlage.

Thomas Hoppe

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