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Nienhäger Kita „Waldgeister“ will weiter wachsen

Nienhagen Nienhäger Kita „Waldgeister“ will weiter wachsen

Großer Bedarf vor allem im Krippenbereich / Gemeinde hofft auf Fördergelder

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Die Kita „Waldgeister“ in Nienhagen soll weiter ausgebaut werden: In dem Gebäude finden aktuell 88 Kinder Platz.

Quelle: Foto: Lennart Plottke

Nienhagen. Die Nienhäger Kita „Waldgeister“ platzt aus allen Nähten. Daran hat auch eine erste Erweiterung im Jahr 2015 nicht viel geändert. Mit dem Durchbruch zur früheren Kurverwaltung stieg die Anzahl der Betreuungsplätze zwar von 72 auf 88 – „doch vor allem im Krippenbereich besteht nach wie vor großer Betreuungsbedarf“, sagt Leiterin Beate Striggow.

 

OZ-Bild

Wenn wir in zwei, drei Jahren gut aufgestellt sein wollen, müssen wir jetzt anfangen.Peter Zemelka Vorsitzender Sozialausschuss

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Aussicht auf hundertprozentige Förderung

88 Kinder werden aktuell in der Nienhäger Kita „Waldgeister“ betreut – 66 im Kindergarten und 22 in der Krippe.

1,4 Millionen Euro bekommt der Landkreis Rostock als zusätzliche Mittel für die Verbesserung der Kindertagesbetreuung.

100 Prozent könnte die Förderung der Kita-Erweiterung betragen – einen entsprechenden Antrag will die Gemeinde jetzt stellen.

Konkrete Zahlen wolle sie nicht nennen – nur so viel: „Wir haben eine recht umfängliche Warteliste.“ Es müsse oberstes Ziel sein, „dass nach der Erweiterung jedes Kind aus Nienhagen bei uns auch einen Platz findet“, macht Striggow deutlich.

Zusätzliche finanzielle Mittel

Deshalb will die Gemeinde handeln – und beim Landkreis entsprechende Fördermittel für die geplante Baumaßnahme einwerben. Denn Geld dafür sei da, sagt Peter Zemelka (CDU), Vorsitzender im Sozialausschuss: „Das Sozialministerium in Schwerin hat jetzt gut 1,4 Millionen Euro als zusätzliche Mittel für die Verbesserung der Kindertagesbetreuung zur Verfügung gestellt – knapp 720 000 Euro werden dabei direkt an die Gemeinden weitergeleitet.“

Die Kita-Erweiterung vor zwei Jahren habe zwar für eine personelle „Entspannung“ gesorgt, meint Zemelka: „Aber eine endgültige Lösung war das sicher nicht.“ Es gebe nach wie vor sehr viele Anmeldungen, sagt auch Bürgermeister Uwe Kahl (CDU): „Dem wollen und müssen wir gerecht werden.“ Zumal das geplante Wohngebiet „Am Beiksoll“ weitere Familien in das Ostseebad locken würde, erklärt Peter Zemelka: „Und ich weiß auch, dass einige Kinder in die Rethwischer Kita gehen, obwohl sie lieber bei uns in der Gemeinde geblieben wären.“

Ideen sind gefragt

Zunächst solle nun ein Planungsbüro eine grobe Kostenschätzung abgeben und ein Projekt-Konzept erstellen, so Zemelka: „Denn wie die Erweiterung letztlich aussehen kann – ob Aufstockung oder Anbau – wissen wir jetzt noch nicht.“ Im Moment sei man dabei, jede Menge Ideen zu sammeln, sagt die Kita-Leiterin Beate Striggow: „Ich hoffe, dass am Ende viele unserer Gestaltungsvorschläge berücksichtigt werden – ähnlich wie bei der ersten Erweiterung.“

Die aktuellen Pläne seien ohnehin mittelfristig angelegt, stellt Peter Zemelka klar: „Dann steht auch das neue Wohngebiet – aber wenn wir in zwei, drei Jahren gut aufgestellt sein wollen, müssen wir jetzt anfangen.“

Ostseebad hofft auf Förderung

Dabei wäre die Gemeinde über eine finanzielle Unterstützung nicht undankbar, macht Uwe Kahl deutlich: „Wir haben vor zwei Jahren knapp 100000 Euro investiert, um die frühere Kurverwaltung zu Kita-Räumen umzubauen sowie die neuen Räumlichkeiten auch entsprechend auszustatten – da käme ein Zuschuss für die nächste Baumaßnahme gerade recht.“ Und Peter Zemelka stellt klar: „Eine Erweiterung ist nur denkbar, wenn das Vorhaben auch gefördert wird.“ Insgesamt erhalten die Landkreise und kreisfreien Städte in MV gut zehn Millionen Euro aus dem nicht verbrauchten Betreuungsgeld. Im kommenden Jahr stehen noch einmal gut 11,5 Millionen Euro zur Verfügung.

Lennart Plottke

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