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„Obstarche“: Lehrpfad bekommt neue Bank und Thementafel

Reddelich „Obstarche“: Lehrpfad bekommt neue Bank und Thementafel

Rebus-Geschäftsführerin Simone Zabel spendet für geplanten Obstwanderweg in Reddelich / Geplant ist auch ein „Grünes Klassenzimmer“ entlang der Streuobstwiesen und Baumreihen

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Für die Obstarche übergab Rebus-Geschäftsführerin Simone Zabel (r.) eine Sitzbank und eine Infotafel an Dr. Silvia Kastell.

Quelle: Fotos: Sabine Hügelland

Reddelich. Das Paradies liegt direkt vor der Tür: Im Reddelicher „Garten Eden“ wachsen kleine hochstämmige Obstbäume auf Streuobstwiesen heran, um einmal Blüten und Obst zu schenken. Dr. Silvia Kastell ist anzumerken, wie sehr ihr das Projekt am Herzen liegt: Temperamentvoll berichtet die Diplom-Agraringenieurin über die 2014 gegründete „Obstarche Reddelich“

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Rebus-Geschäftsführerin Simone Zabel spendet für geplanten Obstwanderweg in Reddelich / Geplant ist auch ein „Grünes Klassenzimmer“ entlang der Streuobstwiesen und Baumreihen

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Seltene Sorten im Blick

2014 wurde die „Obstarche Reddelich“ gegründet — mit dem Ziel, Streuobstwiesen zu schaffen, auf denen seltene und vom Aussterben bedrohte Obstsorten wachsen und gedeihen können.

271Obstbäumchen sind bislang gesetzt worden.

— mit dem Ziel, Streuobstwiesen zu schaffen, auf denen in einem sicheren Umfeld seltene und vom Aussterben bedrohte Obstsorten wachsen und gedeihen können.

Bislang sind 271 Obstbäumchen gesetzt worden. Jetzt freut sich die Initiatorin der „Obstarche“ über eine Spende von Rebus-Geschäftsführerin Simone Zabel: eine gemütliche Sitzbank sowie eine Thementafel über das Leben der Honigbiene. „Sitzbank und Tafel sind der Start für unseren geplanten Obstwanderweg als Lehrpfad“, erklärt Kastell. Er soll einmal entlang des Hanseatenweges, eines Rad-und Wanderweges, durch Reddelich führen. „Hier wird eine Attraktion für Einheimische und Urlauber geschaffen“, sagt Simone Zabel sichtlich begeistert.

Die robuste Sitzbank mit dem gewissen Etwas schuf Benjamin Jost. Eine zweite erwarben die Mitglieder selbst. Rebus fährt auch Reddelich an — so lag es nahe, dort ein sinnvolles Projekt zu fördern:

„Und wir fahren viele Tausend Schüler“, sagt die Geschäftsführerin und verweist damit auf die Entwicklung der „Obstarche“. Geplant ist nämlich auch ein „Grünes Klassenzimmer“ entlang der Streuobstwiesen und Baumreihen. „Das ist unser Beitrag für die Umweltbildung von Schülern in Zusammenarbeit mit Lehramtsstudenten der Universität Rostock“, sagt Silvia Kastell.

Simone Zabel überlegt bereits, ob nicht auch sie einen Baum auf einer der vier Streuobstwiesen pflanzen soll. „Das geht und kann mit uns abgesprochen werden“, sagt die Fachfrau. „Bisher stehen hier drei Hochzeitsbäumchen und ein Familienbaum.“

Reddelichs Bürgermeister ist selbst Archen-Mitglied. „Wir sind auf Spenden angewiesen und freuen uns natürlich über die Hilfe von Rebus“, sagt Ulf Lübs. Das Projekt befinde sich auf Gemeindeland — „und wertet Umlandflächen auf. Wir haben alle etwas davon“, betont der Bürgermeister.

„Die biologische Vielfalt ist vielleicht das wichtigste Gut, das es zu schützen gilt“, meint Silvia Kastell. „Dazu zählt auch die genetische Vielfalt innerhalb der verschiedenen Arten. Wir möchten dem schwindenden Sortenspektrum entgegenwirken.“

Die Obstarche ist ein gemeinnütziges und von der Heidehof-Stiftung gefördertes Projekt unter dem Dach des Kulturvereins für Reddelich und Brodhagen. Wenn einmal die Früchte hängen, heißt es jedoch:

Naschen ja, ernten nein! Denn die zehn Mitglieder werden den Erlös aus dem Verkauf der Ernte dringend für den weiteren Ausbau des Projekts brauchen.

• Info: www.obstarche-reddelich.de

Von Sabine Hügelland

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