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Aussichtsturm und Solarpark für Althof

Bad Doberan Aussichtsturm und Solarpark für Althof

Ausschüsse beraten über die zwei Vorhaben / Einwohner sollen in einer Versammlung informiert werden

Bad Doberan. Über einen Aussichtsturm für Althof und den geplanten Solarpark ist im gemeinsamen Bau- und Tourismusausschuss beraten worden. Für den Solarpark, den die Sonnenenergie Osterhof 15 GmbH und Co. KG auf zehn Hektar entlang der Bahnschiene bauen möchte, muss ein Bebauungsplan aufgestellt werden. In diesem Zuge könnte auch ein Geltungsbereich für den Aussichtsturm mit aufgenommen werden, erläuterte Stadtplanungsamtsleiter Norbert Sass. Die Stadt und der Verein Althof seien auf diese Idee gekommen. Aussichtstürme hätten sich andere Gemeinden über das europäische Förderprogramm Leader fördern lassen, informierte Sass.

Zudem gebe es ein altes leer stehendes Wohnhaus am Hanseatenweg. „Das war früher ein Backhaus. Es wäre schade, wenn wir das nicht wieder nutzen könnten“, sagte Norbert Sass. Die Erschließung des Hauses könnte zusammen mit der des Solarparks stattfinden.

„Wir wollen einen Aussichtsturm für Touristen, die den Wanderweg nutzen“, sagte ein Althöfer während der Sitzung und weist darauf hin, dass man dann direkt auch eine fußläufige Verbindung über die Bahnschienen schaffen könnte. Das lehnte Norbert Sass ab, der Übergang bleibt geschlossen, so sei es beschlossen worden. „Dafür hat die Bahn einen Ersatzübergang geschaffen.“

Diskutiert wurde auch über den geplanten Solarpark, der ein Kilometer an den Bahngleisen entlang gebaut werden soll. Die Anlage soll künftig 2000 Haushalte mit Sonnenenergie versorgen, dafür sollen acht bis neun Millionen Euro investiert werden. „Das ist nicht nur ein Beitrag, dass Bad Doberan sich zur grünen Stadt entwickelt, sondern sie nimmt auch Gewerbesteuer ein. Wir sollten auch in der Planung überlegen, was man mit dem Geld tun kann“, regte Thomas Römhild (UDI) an. Monika Schneider (Linke) lehnt den Solarpark in Althof grundsätzlich ab. „Ich finde den Bereich sehr sensibel. Der schöne Wanderweg wird mit glänzenden Scheiben verunstaltet. Ich habe starke Bedenken“, sagte sie.

Die Stadtvertreter sollen am 30. Mai über den Aufstellungsbeschluss für den B-Plan entscheiden. Mit diesem sollen die Voraussetzungen für die Errichtung der Photovoltaikfreiflächenanlage unter Berücksichtigung des Denkmal- und Landschaftsschutz geschaffen werden. Der Beschluss umfasst zudem die planungsrechtliche Sicherung für den Aussichtsturm sowie die Erschließung des Fachwerkhauses.

Über die Pläne und die Auswirkungen sollen die Althöfer in einer Einwohnerversammlung informiert werden. Der Wirtschaftsausschuss lehnte den Beschluss einstimmig ab, im Bauausschuss stimmten vier Mitglieder dafür und zwei dagegen.

al

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