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Fördermittelanträge für Brücke werden gestellt

Parkentin Fördermittelanträge für Brücke werden gestellt

Deutliche Worte der Bürgermeisterin: Gelder nur, wenn Richtlinien erfüllt werden / Bauausschuss hatte Planungskosten abgelehnt

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Die Fußgängerbrücke über den Stegebach in Parkentin ist marode und muss saniert werden.

Quelle: Lennart Plottke

Parkentin. Dass die Fußgängerbrücke über den Stegebach in Parkentin saniert werden muss, wissen die Gemeindevertreter. Doch der Bauausschuss hatte der Gemeindevertretung vorab empfohlen, der Beschlussvorlage zu den Planungsleistungen nicht zuzustimmen. Der Kosten wegen.

Dazu hatte Bürgermeisterin Gabriele Kalweit doch einiges klarzustellen auf der Sitzung der Gemeindevertreter am Montagabend. „Wir sind finanziell nicht in der Lage, die Brücke instand zu setzen“, betonte sie. Aber wenn Fördermittel beantragt werden, dann müsse man auch alle Richtlinien dafür erfüllen, unterstrich die Bürgermeisterin. Der Landkreis habe der Gemeinde erklärt, dass es zwingend notwendig sei, die Brücke zu sanieren, da der Boden wegrutscht. „Wir sollten das überdenken. Wir müssen Fördergelder beantragen. Sonst wird die Brücke gesperrt“, sagte Gabriele Kalweit mit Nachdruck.

Der Landkreis Rostock hatte die Gemeinde in Kenntnis gesetzt, dass die Gehwegbrücke Schäden aufweist, die die Stand- und Verkehrssicherheit einschränken. Ein Gutachten ergab, dass tragfähiger Baugrund erst ab einer Tiefe von 4,2 bis 5,3 Metern ansteht. Das mache eine Neugründung der Brücke bis in den tiefgelegenen Baugrund nötig, heißt es in der Erklärung.

Die Baukosten werden auf 85000 Euro, die Planungsleistungen auf 15500 Euro geschätzt. Vom Rostocker Ingenieurbüro BDC Consult liegt ein Honorarangebot von gut 10000 Euro vor. Doch daran schieden sich die Geister. Der Bauausschuss lehnte die Vorlage ab. Während der Gemeindevertretersitzung ging der Beschluss dann aber mit acht Ja-Stimmen und zwei Enthaltungen durch.

Mit gleichem Abstimmungsergebnis wurde beschlossen, die Fördermittelanträge zu stellen.

Zum einen beschloss das Gremium für die Instandsetzung der Fußgängerbrücke einen Antrag auf Fördermittel beim zuständigen Straßenbauamt Stralsund zu stellen. Zum anderen wird ein Fördermittelantrag beim Landkreis gestellt, um aus dem Topf für die Förderung der integrierten ländlichen Entwicklung (ILERL) Geld zu erhalten. Diese beiden Vorlagen hatte der Bauausschuss im Vorfeld bereits abgesegnet.

Aufgrund der doch hohen Kosten wird die Sanierung der Brücke über den Stegebach jedoch erst 2017 möglich sein.

Renate Peter

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