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Geld reicht nicht aus: Kammerhof braucht Nachschub

Bad Doberan Geld reicht nicht aus: Kammerhof braucht Nachschub

Doberaner Stadtvertreter sollen über zusätzliches Darlehen für die Erweiterung des Wohngebietes entscheiden / Erlös aus Grundstücksverkäufen kommt später als erwartet

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Kanalarbeiten für das neue Wohngebiet an der Dammchaussee. Die Erschließung läuft, mit Erlösen aus den Grundstücksverkäufen wird im Oktober gerechnet. Bis dahin soll das Darlehen erhöht werden.

Quelle: Anja Levien

Bad Doberan. Damit es mit der Erweiterung des Wohngebietes Kammerhof vorangeht, Erschließung und Vermarktung gesichert sind, benötigt die Kammerhof 12 KG erneut ein Darlehen, dieses Mal in Höhe von 1,7 Millionen Euro. „Der derzeitige Finanzierungsrahmen reicht nicht aus“, sagte Bürgermeister Thorsten Semrau (parteilos) im Finanzausschuss am Montagabend. Grund dafür sei, dass noch kein Geld durch Grundstückverkäufe eingenommen wurde, aber Rechnungen bezahlt werden müssen. Daher müsse das Darlehen erhöht werden. „Wir wollen das, wir müssen das, das ist notwendig“, so Semrau.

 

OZ-Bild

Arno Gutzmer, Geschäftsführer der Wohnungs- gesellschaft Wig

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Planung: Erste Hausbauer starten im Herbst

250 Grundstücke entstehen in etwa zwischen der Randstraße, Dammchaussee und Wohngebiet Kammerhof. Im Herbst sollen die ersten Hausbauer starten können.

120 Euro pro Quadratmeter beträgt im Schnitt der Grundstückspreis. Die ersten Flächen werden bereits vermarktet. 86 Kaufverträge liegen zur Beurkundung bereit.

Auf der Fläche zwischen Randstraße, Dammchaussee und Wohngebiet Kammerhof entstehen rund 250 Grundstücke. Die Stadtvertreter hatten im November zugestimmt, dass die stadteigene Wohnungsgesellschaft Wig ein Darlehen in Höhe von drei Millionen Euro aufnehmen und an die Kammerhof Grundstücksfonds- und Beteiligungsgesellschaft mbH Bad Doberan & Co. Grundbesitz B-Plan 12 KG (Kammerhof 12 KG) weitergeben kann. Diese ist mit der Vermarktung und Erschließung beauftragt.

„Wir haben die erste Finanzierung aufgestellt, um das Ganze in Betrieb zu bringen“, erläuterte Arno Gutzmer, Geschäftsführer der Ostseewohnpark GmbH, die zum einen für die Kammerhof 12 KG haftet und zum anderen eine Tochterfirma der Wig ist. „Wir hatten erwartet, dass die ersten Kaufverträge bis Mai abgeschlossen sind.“ Dadurch wäre Geld in die Kassen gekommen. Doch die Erarbeitung der Kaufverträge hätte sich verzögert, so dass man jetzt zwei Monate im Verzug sei. Derzeit stehen 86 Verträge zur Beurkundung aus. Mit dem Erlös aus diesen Kaufverträgen in Höhe von etwa sechs Millionen Euro werde ab Oktober gerechnet. „Wir haben jetzt eine Finanzierungslücke, die durch den Beschluss überbrückt werden soll“, sagte Arno Gutzmer. Denn die Erschließung des Wohngebietes läuft bereits seit Anfang Mai. Leitung werden verlegt, Baufirmen müssen bezahlt werden.

Das Darlehen soll zum einen über eine Erhöhung des Kreditrahmens bei der Wig erfolgen, zum anderen stehe noch Geld bei der Ostseewohnpark GmbH zur Verfügung, das erst zu einem späteren Zeitpunkt für den Bau des Regenrückhaltebeckens gebraucht werde. Die Zwischenfinanzierung soll bis Ende des Jahres zurückgezahlt werden.„Unser Bestreben ist, keine Unsicherheit zu verursachen“, sagte Arno Gutzmer.

Der Finanzausschuss stimmte der Erweiterung des Finanzrahmens zu. Die endgültig Entscheidung treffen die Stadtvertreter in ihrer Sitzung am 11. Juli.

Auf der Fläche war jahrelang ein Ferienpark mit 1760 Gästebetten in 320 Ferienhäusern vorgesehen. Eine Investorensuche von Seiten der Stadt blieb erfolglos. Nachdem der Bedarf an Einfamilienhausflächen stieg, wurde entschieden, dass daneben liegende Wohngebiet Kammerhof zu erweitern und der Flächennutzungsplan entsprechend geändert. Der Grundstückspreis beträgt im Schnitt pro Quadratmeter 120 Euro. Die ersten fünf Baufelder werden bereits vermarktet. Das Interesse an den Grundstücken ist hoch. Im Herbst sollen die ersten Hausbauer starten können.

• Weitere Informationen unter www.ostseewohnpark.de

Anja Levien

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