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Gemeinde streitet um Zuschüsse für Sportverein

Parkentin Gemeinde streitet um Zuschüsse für Sportverein

Parkentin beteiligt sich an Betriebskosten mit monatlich 100 Euro / Einigen Abgeordneten geht die finanzielle Unterstützung nicht weit genug

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Bei freiwil- ligen Leistungen gibt es wenig Spielraum.“Bürgermeisterin Gabriele Kalweit

Parkentin. Eigentlich wollten Parkentins Gemeindevertreter auf ihrer Sitzung am Montagabend nur über eine Betriebskostenpauschale für die Nutzung des Sanitärcontainers am Sportplatz beraten. Laut neuer Vereinbarung mit dem Sportverein will sich die Kommune mit monatlich 100 Euro an den Kosten beteiligen. Doch schnell entwickelte sich mit Blick auf die Jugendarbeit eine Grundsatzdiskussion: „Hier werden 80 Kinder betreut“, sagte etwa Heiner Breyer. „Und die meisten kommen aus unserer Gemeinde — das ist was richtig Gutes.“ Deshalb habe der Sozialausschuss mehrheitlich empfohlen, dass sich die Gemeinde mit noch mehr Geld an den erheblichen Kosten beteiligen solle, so Breyer. „Die Kinder haben Beschäftigung, zweimal die Woche Training, am Wochenende Wettkampf — das ist schon ein außerordentliches Stück Arbeit.“

Man habe in den Haushalt bereits 900 Euro für die Unterstützung der Vereine eingestellt, erklärte Bürgermeisterin Gabriele Kalweit (parteilos). Darüber hinaus verursache die Unterhaltung der Turnhalle, die Stromversorgung sowie die Platzpflege enorme Kosten, so Kalweit: „Da kommen schnell 10 000 Euro zusammen.“

Deshalb gebe es mit Blick auf weitere freiwillige Leistungen wenig Spielraum, machte die Bürgermeisterin deutlich. Hinzu komme, dass auch andere Vereine — wie etwa der Reitverein — mit Kindern arbeite, sagte Kalweits Stellvertreter Egon Kron: „Wenn wir jetzt den Sportverein bei den Betriebskosten zusätzlich unterstützen, wollen das die anderen doch auch.“ Dennoch: „Wir tun, was wir können“, betonte Eike Detlefsen. „Ich finde es toll, dass wir hier so viele engagierte Leute haben.“

Genau aus diesem Grunde unterstütze die Gemeinde ja die Vereine, sagte auch Yann-Christoph Collin und stellte klar: „Die Kosten sind in Wahrheit doch viel höher. Hier geht es nur um die Summen, die durch den Verbrauch anfallen — und nicht um die Förderung der Jugendarbeit insgesamt.“

Denn immerhin stelle die Kommune den Sportlern für mehr als 10000 Euro eine Sanitär-Anlage hin, damit sie sich vernünftig duschen und umziehen könnten, so Collin: „Da kann der Verein wenigstens die Betriebskosten bezahlen.“

Letztlich votierten die Gemeindevertreter mehrheitlich für einen monatlichen Betriebskosten-Zuschuss von 100 Euro.

Von Lennart Plottke

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