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Nienhagen Gutachten abwarten

Nienhagen will am Wasserwanderrastplatz festhalten

Nienhagen. Die Gemeinde Ostseebad Nienhagen will an ihrem Vorhaben, einen Wasserwanderrastplatz zu errichten, festhalten.

Nicht alle Nienhäger würden jedoch von dieser Idee begeistert sein, kritisierte eine Bürgerin auf der vergangenen Gemeindevertretersitzung. Ihr fehle nicht nur die Einbeziehung der Bürger. Sie sprach sogar davon, dass mit dem Vorhaben „der soziale Frieden im Ort gestört würde“. Bürgermeister Uwe Kahl (CDU) hatte in seinem Bericht mitgeteilt, dass noch nichts entschieden sei, erst noch Gutachten eingeholt werden müssen. Und dass es noch eine öffentliche Vorstellung geben werde. Doch er machte darauf aufmerksam, dass es Fördermittel nur gebe, wenn mit der gewünschten Strandverbreiterung auch die Errichtung eines Wasserwanderrastplatzes erfolge. Michael Flügel (CDU), Vorsitzender des Bauausschusses der Nienhäger Gemeindevertretung, unterstrich, dass ein kleiner Hafen eine gute Sache für das Ostseebad wäre. „Ja, aber die Bürger müssten informiert sein“, betonte Wolfgang Lange (Zählgemeinschaft BIG/Linke). Das würden sie auch. Aber zuvor werde noch die Machbarkeit des Wasserwanderrastplatzes geprüft, sagte Flügel. Der Strand soll verbreitert werden, doch dafür allein gibt es keine Fördermittel. Eine qualitative Aufwertung des Bereiches sei förderfähig. Dadurch war die Idee eines Wasserwanderrastplatzes entstanden. Bevor eine Bürgerversammlung stattfindet, und die soll sein, sollen die Gutachten vorliegen. Sie sollen Auskunft über die Sedimenttransporte, den Einfluss der Bauwerke auf das Umfeld und den Küstenschutz sowie zur Rentabilität des kleinen Hafens geben.

rp

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