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Haushalt beschlossen: Größte Investition ist der Kita-Bau

Satow Haushalt beschlossen: Größte Investition ist der Kita-Bau

Sparsamkeit zahlt sich aus: Satow gibt mehr für freiwillige Leistungen aus

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Es geht voran auf der Baustelle für die neue Kita in Satow. Die Bodenplatte ist fertig. Hier entsteht für knapp drei Millionen Euro ein Ersatzneubau, damit mehr Kinder aufgenommen werden können. FOTOS: RENATE PETER

Satow. Eine große Investition hat die Gemeinde Satow für das nächste Jahr eingeplant – und die macht sich im Haushalt besonders bemerkbar: der Bau der Kindertagesstätte.

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Sparsamkeit zahlt sich aus: Satow gibt mehr für freiwillige Leistungen aus

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Besser gesagt: der Ersatzneubau für die Kita „Knirpsenland“, der für knapp drei Millionen Euro errichtet werden soll. Die Bauarbeiten sind in vollem Gange. Die Bodenplatte ist fertig. Der Kran dreht seine Runden.

Der Kita-Neubau ist der größte Batzen im Etat. Den beschloss die Gemeindevertretung auf ihrer jüngsten Sitzung. Insgesamt plant die Gemeinde Satow im nächsten Jahr investive Ausgaben von 4,5

Millionen Euro. Davon sollen 3,4 Millionen mit Fördermitteln finanziert werden. „Wir haben Rücklagen für den Kita-Erweiterungsbau und die Anschaffung eines Feuerwehrfahrzeuges gebildet“, erklärt Kämmerin Marie Komm. „Zur Finanzierung der Restschuld des Kredites für den Erweiterungsbau wurden 225000 Euro festgelegt – weitere Kredite sind nicht geplant.“ Sie hatte den Gemeindevertretern und Gästen der Sitzung mitteilen können, dass der Haushalt ausgeglichen ist. Der Ergebnisetat umfasse rund 7,8 Millionen Euro, der Finanzhaushalt rund 7,2 Millionen Euro. 5585 Bürger leben derzeit in der Gemeinde mit ihren sechs Ortsteilen und 25 Dörfern.Tendenz steigend.

„Die Gemeinde steht gut da. Auch die Steuereinnahmen sind sehr gut. Da sollten wir den Bürgern einiges zurückgeben“, betonte Gemeindevertreterin Birgit Schwebs (Linke) vom Sozialausschuss. Der Ausschuss hatte in der Haushaltsdebatte der Verwaltung den Auftrag gegeben, die Gelder für freiwillige Leistungen zu erhöhen. Immerhin mit 6000 Euro mehr soll das nächstes Jahr umgesetzt werden.

Damit sollen vor allem über die Ortsteilvertretungen die Vereine und Verbände sowie die Kinder und Jugendlichen unterstützt werden, erklärte die Kämmerin. Der Sozialausschuss hatte u.a. an den Reinshäger Sportverein und den Jugendclub gedacht. In anderen Kommunen wird an freiwilligen Leistungen gespart, in Satow werden die Gelder dafür sogar erhöht – Gemeindevertreter Jürgen Gensch (SPD) sprach von einer „Erfolgsgeschichte“. Allerdings machte Gerhard Wittenburg (CDU) darauf aufmerksam, dass die Einnahmen der Dorfgemeinschaftshäuser nicht zufriedenstellend seien. Es gebe große Unterschiede. Beispielsweise würde die Einrichtung in Hanstorf sehr gut, in Bölkow zu wenig genutzt, meinte Wittenburg.

Die Hebesätze der Steuern werden im nächsten Jahr stabil gehalten und nicht erhöht. Eine weitere Erhöhung der Einnahmen im Bereich der Steuern, Gebühren und Beiträge sei ebenfalls für 2017 nicht vorgesehen, so Marie Komm.

Die Gemeinde steht auf gesunden Füßen. Das sparsame Wirtschaften zeigt Erfolg. Das Rechnerunterstützte Haushaltsbewertungs- und Informationssystem (Rubikon), die Datenbank des Landes zur Datenauswertung und der Leistungsfähigkeit, weist für die Gemeinde Satow nicht nur für 2017, sondern für die folgenden drei Finanzjahre eine gesicherte Leistungsfähigkeit aus.

Nachdem der Haushalt bereits in den Ausschüssen diskutiert und abgesegnet wurde, beschloss die Satower Gemeindevertretung ihn einstimmig.

Renate Peter

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