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Jetzt plant Börgerende neues Zentrum

Börgerende Jetzt plant Börgerende neues Zentrum

Wohnungen, größere Tourist-Info sowie ein Sport- und Freizeitbereich sollen entstehen

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Die Minigolf-Anlage wird versetzt, das Gelände hinter der Tourist-Info bebaut: Hier soll Börgerendes neues Gemeindezentrum entstehen.

Quelle: Foto: Lennart Plottke

Börgerende. Umbau der Tourist-Information, bezahlbare Wohnungen sowie ein größerer Sport- und Freizeitbereich: Für das neue Gemeindezentrum in Börgerende sollen jetzt Nägel mit Köpfen gemacht werden. „Wir haben lange genug über dieses Vorhaben geredet, es gibt jede Menge Ideen“, sagt der stellvertretende Bürgermeister Klaus Bergmann (UW). „Langsam sollten wir mit den konkreten Planungen anfangen.“

 

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„„Wir haben lange über dieses Vorhaben geredet – jetzt sollten wir mit den konkreten Planungen anfangen.“ Klaus Bergmann, stellvertretender Bürgermeister

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„„Viele Gewerbetreibende benötigen bezahlbare Unterkünfte für ihre Mitarbeiter.“ Horst Hagemeister, Bürgermeister von Börgerende

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Freizeit-Angebote

Hinter der Tourist-Information in Börgerende soll ein neues Gemeindezentrum entstehen. Auf dem rund 3000 Quadratmeter großen Areal am Wiesengrund will die Gemeinde attraktive Sport- und Freizeitangebote sowohl für Einheimische als auch Touristen schaffen. Es geht vor allem darum, die Infrastruktur im Ort zu verbessern.

Vor allem der soziale Wohnungsbau stehe für die Gemeinde ganz oben auf der Agenda, macht auch Bürgermeister Horst Hagemeister (parteilos) deutlich: „Viele Gewerbetreibende haben in Gesprächen deutlich gemacht, dass sie bezahlbare Unterkünfte für ihre Mitarbeiter benötigen.“

Denn aus Rostock würden sich potenzielle Arbeitskräfte nicht extra auf den Weg nach Börgerende oder Rethwisch machen, ist Hagemeister überzeugt: „Da wären doch allein die Benzinkosten viel zu hoch.“

Unternehmen in der Pflicht

Die Suche nach bezahlbaren Unterkünften sei aber keine Einbahnstraße, stellt Klaus Bergmann klar: „Die Gemeinde wird hier das Gespräch mit ortsansässigen Firmen suchen – etwa mit dem Upstalsboom-Hotel sowie der Wind-Projekt GmbH.“ Denn auch den Unternehmen müsse daran gelegen sein, angemessene Wohnungen für ihr Personal zu finden, meint Bergmann.

Darüber hinaus soll die noch unbebaute, etwa 3000 Quadratmeter große Fläche hinter der Tourist-Info zu einem Sport- und Freizeitbereich umgestaltet werden. „Wir stellen uns hier neben einem großen Kinder-Klettergerüst eine Skaterbahn, zwei Boccia- sowie eine Kegelbahn vor“, so Bergmann. „Dazu soll die bestehende Minigolf-Anlage in den hinteren Teil des Geländes rücken – um an der Seestraße Platz für den geplanten Wohnungsbau zu schaffen.“

Ein Blickfang dürfte zudem ein runder „Fußball-Käfig“ sein, meint Bergmann, der auch beim SV Rethwisch als Trainer aktiv ist: „Dieser Käfig hat einen Durchmesser von acht Metern – hier können sich die Kicker dann im Eins gegen Eins richtig auspowern. Diese Spielform ist im Moment der letzte Schrei.“

Seebad-Titel im Blick

Neben einem erweiterten Sport- Angebot müsse auch die Tourist-Information ausgebaut werden – vor allem mit Blick auf den angestrebten Seebad-Titel, sagt der stellvertretende Bürgermeister: „In einem Mehrzweckgebäude sollen ein Lesesaal sowie ein vergrößertes Museum Platz finden, dazu kommen das Gemeinde-Büro und ein Raum, in dem künftig die Gemeindevertretung tagen kann.“ An diesem Donnerstag werde es vor Ort ein Treffen mit dem Planer geben, kündigt Bergmann an: „Ich hoffe, dass dann viele unserer Vorschläge in den Bebauungsplan eingearbeitet sind.“

Lennart Plottke

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