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Kühlungsborn wirbt auf der Weltausstellung um neue Gäste

Kühlungsborn/Wittenberg Kühlungsborn wirbt auf der Weltausstellung um neue Gäste

Ostseebad ist beim Reformationsjubiläum in Wittenberg mit Strandkorb dabei

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Freuen sich gemeinsam über die gelungene Strandkorb-Aktion zur Reformations-Weltausstellung: Kühlungsborns Touristik-Chef Ulrich Langer, Dr. Andreas Tietze, Präses der Synode der Nordkirche, und Matthias Borchert, evangelischer Pastor in Kühlungsborn (von links).

Quelle: Foto: Privat

Kühlungsborn/Wittenberg. Mitten auf dem historischen Marktplatz der Lutherstadt Wittenberg steht ein nagelneuer Strandkorb mit weiß-blauem Verdeck. Er wirbt für das Ostseebad Kühlungsborn. Mit den Farben von Meer, Himmel und Strand. Ein Hingucker und Anziehungspunkt für viele Besucher der Weltausstellung zum 500. Jubiläum der Reformation, die vom 20. Mai bis 10.

OZ-Bild

Ostseebad ist beim Reformationsjubiläum in Wittenberg mit Strandkorb dabei

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September in der Lutherstadt zelebriert wird. Zur Erinnerung: Der Mönch Martin Luther nagelte der Überlieferung nach am 31. Oktober 1517 seine berühmten 95 Thesen an das Tor der Schlosskirche.

Darin setzte er sich mit Missständen in der katholischen Kirche auseinander. Das war zugleich die Geburtsstunde der evangelischen Kirche. Und das wird in diesen Wochen in Wittenberg gefeiert.

Herumschlendernde Menschen verweilen am Strandkorb, schauen sich das Info-Material an, das dort in kleinen Körben am Strandkorb hängt: Informationen zur Nordkirche und das Gastgeberverzeichnis mit Imageteil des Ostseebades Kühlungsborn, das den Strandkorb gesponsert hat. Sie machen Fotos und kleine Video-Schnipsel. „Man sieht dabei auffällig viele Japaner und Chinesen, und es ist immer wieder Englisch zu hören. Viele ausländische Besucher scheinen von unserem und den anderen Strandkörben geradezu angezogen zu werden“, beobachtete Kühlungsborns Touristik-Chef Ulrich Langer am Mittwoch dieser Woche in Wittenberg. Er und Kühlungsborns evangelischer Pastor Matthias Borchert waren – wie viele andere Strandkorb-Sponsoren – der Einladung der Nordkirche nach Wittenberg gefolgt, um sich selbst davon zu überzeugen, wie gut die Strandkorb-Aktion angenommen wird.

Die Nordkirche – das sind die evangelischen Kirchen in Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern – präsentiert sich auf der Weltausstellung zur Reformation in Wittenberg mit 32 Strandkörben, die über die ganze historische Altstadt – dem Zentrum des Geschehens – verteilt sind. Gesponsert wurden sie – Stückpreis der Neuanfertigung: 1500 Euro – von Urlaubsorten und Urlaubsregionen vor allem an der Nord- und Ostseeküste. Aus dem Bereich des Verbandes Mecklenburgischer Ostseebäder machen Kühlungsborn und Boltenhagen bei der Aktion mit. Auch Rostock ist mit einem Korb vertreten.

„Die Nordkirche möchte mit den Strandkörben die Besucher des Luther-Jubiläums in unsere schönen Bundesländer einladen und zugleich im quirligen Getriebe einer Weltausstellung Ruhe- und Kommunikationspunkte in Wittenbergs historischer Altstadt schaffen. Plätze, um die Seele baumeln zu lassen und zur Reflexion des Gesehenen“, erklärt Matthias Borchert das Anliegen. Und nicht nur der Touristik-Chef, sondern auch der Pastor stellen übereinstimmend fest: „Das ist auch eine absolut gelungene Tourismus-Werbung für die Urlaubsorte, die hier mitmachen.“

Touristik-Chef Langer sieht sich einmal mehr darin bestätigt, vor allem auf unkonventionelle Werbe- und Marketing-Aktionen zu setzen. „Auf den herkömmlichen Messen wird man unter Hunderten anderer Anbieter nur flüchtig wahrgenommen. Wirkung erzielt man dort, wo man mit außergewöhnlichen Aktionen selbst im Fokus des Geschehens steht“, sagt er. Mit dem Strandkorb als Werbeträger habe Kühlungsborn bereits viele gute Erfahrungen gemacht. So stünden Kühlungsborner Strandkörbe schon seit vielen Jahren beim touristischen Partner in Bayern, in Garmisch-Partenkirchen: im Kurpark und an der Bergstation der Wank-Seilbahn. Auch im Stadion des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg hat das Ostseebad schon mehrfach mit einem dekorativen Strandkorb geworben. Und bei den erfolgreichen Plakat-Aktionen des Ostseebades in Bahnhöfen deutscher Großstädte spielte der Strandkorb als Hingucker-Motiv immer wieder eine Rolle.

„Wir sind mit einem Werbeträger auf einer Weltausstellung vertreten, die einen sehr hohen Anteil internationaler Besucher hat. Und das mit einem sehr überschaubaren Etat. Besser geht es nicht“, zeigt sich Langer zufrieden. Das sieht auch Nico Rosenkranz, der Regional-Chef des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes so. „Eine Aktion mit großer Strahlkraft“, sagt er. Albrecht Kurbjuhn von der Marketing-Initiative für internationalen Tourismus „German Riviera“ hofft, dass an englischsprachiges Info-Material gedacht wurde. Denn Kühlungsborn werbe in Wittenberg um Gäste aus aller Welt.

Lutz Werner

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