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Nach hitziger Diskussion einen Vorschlag auf den Weg gebracht

Rethwisch Nach hitziger Diskussion einen Vorschlag auf den Weg gebracht

Schulausschuss will nun doch den alten Plan als Grundlage für die Schulhof-Sanierung nutzen – aber mit Änderungen und genauen Absprachen mit der Schule

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Auf dieser Fläche hinter der Schule soll der Pausenhof für die Schüler der Amtsschule in Rethwisch erweitert werden.

Quelle: Renate Peter

Rethwisch. „Eigentlich wollen Sie doch alle das Gleiche“, sagte Elke Lemke an die Mitglieder des Schulausschusses gerichtet. Doch bis es zu einer Entscheidung kam, dauerte. Die Leiterin der Amtsschule Rethwisch und ihre Stellvertreterin Jana Geißler nahmen am Donnerstagabend an der Sitzung des Schulausschusses des Amtes Bad Doberan-Land teil. Erneut ging es um die Erweiterung des Schulhofes der Amtsschule in Rethwisch, die Mädchen und Jungen aus drei Gemeinden besuchen. Erneut gab es heftige Diskussionen, obwohl Ausschuss-Vorsitzender Klaus Bergmann zu Beginn um eine sachliche Diskussion gebeten hatte.

Mehr Kinder werden in Rethwisch eingeschult

3 Gemeinden schicken ihre Kinder in die Conventer Schule – die Amtsschule: Börgerende- Rethwisch, Admannshagen-Bargeshagen und Ostseebad Nienhagen.

65 Kinder werden in diesem Jahr in Rethwisch neu eingeschult – 406 Schüler besuchen derzeit die Conventer Schule. Der Pausenhof wird bei steigender Schülerzahl zu eng.

Den Mitgliedern des Schulausschusses lag ein neuer Plan für die Erweiterung des Schulhofes vor. Von einem anderen Planungsbüro. Kosten: etwa 88500 Euro.

Klaus Bergmann ließ kurz noch einmal Revue passieren, was sich in den vergangenen Wochen und Monaten in Sachen Schulhof-Erweiterung getan hatte. Ausschüsse hatten beraten. Es gab Vor-Ort-Besichtigungen. Ein Entwurf wurde vorgestellt. Der erste Plan sah zwei Teile vor. Davon wurde jedoch der zweite verworfen. Nach dem ersten sollte die Erweiterung etwa 60000 Euro kosten.

Uneinigkeit herrschte zwischen den Gemeinden vor allem wegen der Kosten. Jetzt ein neues Konzept. Ein anderes Planungsbüro. Aber Kosten: 88500 Euro.

Die Gemeinde Börgerende-Rethwisch will die Fläche für die Schulhof-Erweiterung kostenfrei zur Verfügung stellen. Die Baukosten wollten sich alle drei Gemeinden teilen. Ende Juni hatte dann der Bauausschuss von Börgerende-Rethwisch vorgeschlagen, dass die Gemeinde durch die kostenlose Bereitstellung der Fläche da raus sei. Da gehen die beiden anderen Kommunen aber nicht mit, machte Peter Zemelka aus dem Ostseebad Nienhagen deutlich.

Die Gemeindevertretung Börgerende-Rethwisch hatte ihren beiden Mitgliedern des Schulausschusses, Klaus Bergmann und Bürgermeister Horst Hagemeister, kein Mandat erteilt, auf der Sitzung am Donnerstagabend einem Beschluss zuzustimmen.

„Trotzdem: Im Interesse der Kinder sollten wir eine schnelle Lösung finden“, unterstrich Klaus Bergmann. „Hätten wir vor Wochen schon eine Entscheidung getroffen, hätte jetzt schon Baubeginn sein können“, meinte er.

Bargeshagens Bürgermeister Eduardo Catalán beharrte auf die Sicherheit für seine Gemeinde. „Wir wollen einen Pachtvertrag “, unterstrich er erneut. „Wir werden kein Geld in eine Fläche stecken, die uns gar nicht gehört“, sagte er.

Die beiden Planungsentwürfe wurden verglichen. Mängel benannt. Wünsche geäußert. Horst Hagemeister beantragte, den alten Plan des Ingenieurbüros Voss und Muderack mit maximal 67800 Euro Kosten und modifiziert nach Wünschen der Schule und in Absprache mit dem Schulausschuss als Grundlage zu nehmen. Mit fünf Ja-Stimmen und einer Enthaltung wurde dem zugestimmt.

Ein Pachtvertrag über die Fläche soll abgeschlossen werden. Die Baukosten sollen sich die Gemeinden zu 40 Prozent Admannshagen-Bargeshagen und je 30 Prozent Börgerende-Rethwisch und Ostseebad Nienhagen teilen. Jetzt müssen die Gemeindevertretungen noch beschließen.

Renate Peter

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