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Parkentin treibt Sanierungsprojekte voran

Parkentin Parkentin treibt Sanierungsprojekte voran

Brücke, Turnhalle, Radweg: Noch in diesem Jahr will die Gemeinde wichtige Bauvorhaben anpacken

Parkentin. Die Sanierung der maroden Fußgängerbrücke über dem Stegebach in Parkentin wird deutlich teurer, als ursprünglich von der Gemeinde erwartet. „Eine Kostenschätzung hat jetzt ergeben, dass wir bei rund 100000 Euro landen könnten“, sagt Bürgermeisterin Gabriele Kalweit. „Das übersteigt aber deutlich unsere finanziellen Möglichkeiten.“

Unterspülte Auflagen, zentimeterbreite Spalte im Mauerwerk, verschobene Stützwände – „es gibt hier Schäden, die eine dauerhafte Stand- und Verkehrssicherheit nicht mehr gewährleisten“, sagt Kalweit.

Vor allem die Gründung gestalte sich offenbar äußerst schwierig: „Es muss fünf Meter tief gebohrt werden, damit die Brücke eine vernünftige Standfestigkeit bekommt.“ Denn vor allem Schüler würden den Übergang auf dem Weg Richtung Turnhalle nutzen, macht die Bürgermeisterin deutlich: „Das muss schon alles sicher sein.“ Deshalb hofft Kalweit jetzt auf Unterstützung durch den Landkreis: „Fachleute haben die Mängel bei einer Ortsbegehung festgestellt und uns zum umgehenden Handeln aufgefordert – vielleicht bekommen wir das ja gemeinsam hin.“

Apropos gemeinsam: „Für die umfangreiche Sanierung unserer Turnhalle haben wir jetzt vom Land einen ersten Zuwendungsbescheid bekommen“, freut sich Gabriele Kalweit. „Jetzt hoffen wir noch auf weitere Sonderbedarfs-Mittel – ich bin vorsichtig optimistisch, dass damit der Eigenanteil der Gemeinde nochmals reduziert werden kann.“

Die „energetische Sanierung“ des Gebäudes soll laut Berechnungen des Planungsbüros weit über 400000 Euro kosten. Mit im großen Ausbesserungs-Paket: die komplette Isolierung in den Wänden, die Heizungsanlage, die Wärmedämmung im Dach sowie der Sanitärbereich. „Wir wollen in jedem Fall noch in diesem Jahr mit den Arbeiten beginnen“, macht Kalweit deutlich. „Damit die Turnhalle im kommenden Winter nicht wieder zur Eishalle mutiert und auch tatsächlich genutzt werden kann.“

Auch bei einem weiteren Bauprojekt würden die Vorbereitungen auf „vollen Touren“ laufen, so Parkentins Bürgermeisterin: „Die Weiterführung des Radweges durch Bartenshagen hat für uns hohe Priorität – wir haben jetzt sämtliche Dinge mit den Landwirten geregelt.“ Denn ab Bartenshagen müsse die Straßenseite gewechselt werden, „weil wir von den bebauten Grundstücken nichts mehr wegnehmen können“. Mit den betroffenen Bauern seien Entschädigungen, Flächentausch sowie Ankäufe durch den Landkreis vereinbart worden, sagt Gabriele Kalweit: „Vielleicht können wir noch in diesem Jahr mit dem zweiten Bauabschnitt beginnen – das hängt davon ab, wann die Fördermittel ausgereicht werden.“

Lennart Plottke

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