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Rerik entwickelte sich in 25 Jahren zum schönen Ort

Rerik Rerik entwickelte sich in 25 Jahren zum schönen Ort

Seit 1991 flossen 6,7 Millionen Euro Städtebaufördermittel ins Ostseebad / Auf Festveranstaltung wurde Bilanz gezogen / Bürger wurden geehrt

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25 Jahre Stadterneuerung – davon profitierte auch der Reriker Haffplatz, der schöner geschaffen wurde.

Quelle: Fotos: Sabine Hügelland

Rerik. Die Stadt Rerik hat sich seit 25 Jahren von einer grauen Maus zu einem schönen Schwan verwandelt. So könnte man die Entwicklung umschreiben. „25 Jahre Stadterneuerung“ waren der Anlass für eine Festveranstaltung in der Kösterschün, die die Entwicklung nach der Wende, auch mit einem Film, Revue passieren ließ.

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Seit 1991 flossen 6,7 Millionen Euro Städtebaufördermittel ins Ostseebad / Auf Festveranstaltung wurde Bilanz gezogen / Bürger wurden geehrt

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Damals sahen wir Fördermittel für das Flicken von Straßenlöchern.“Wolfgang Gulbis, Bürgermeister von Rerik

Für Reriks Bürgermeister Wolfgang Gulbis (SPD) steht jetzt noch eine Frage im Raum: „Wie können wir erhalten, was wir haben?“ Seit 1991 konnten der historische Ortskern und die Haffküste im Rahmen der Städtebauentwicklung saniert und damit aufgewertet werden. Nun gilt es, das Erreichte zu pflegen. Insgesamt wurden 6,7 Millionen Euro Städtbaufördermittel in den 25 Jahren bewilligt. Sie setzen sich aus Bundes-und Landeszuschüssen – von da flossen um die

4,7 Millionen – und den etwa 2 Millionen Euro Eigenmitteln der Stadt und zweckgebundenen Einnahmen zusammen.

So wurden besonders die Liskow- und die Leuchtturmstraße grundlegend erneuert. Wie auch das Rathaus, das Museum und die Sporthalle. Allein 50000 Euro kostete die Gestaltung des Kirchplatzes.

Stefanie Drese (SPD), neu gewählte Sozialministerin, machte Gulbis für den weiteren Weg der Stadtentwicklung Hoffnung. Sie überbrachte auch den Dank des Ministers für Energie und Infrastruktur MV, Christian Pegel (SPD), für die gute Zusammenarbeit mit der Stadt. „Ich denke, gemeinsam werden wir auch in der Zukunft für Rerik etwas tun können“, sagte Drese. Sie betonte die positive Entwicklung zu einem besonderen Ferienort.

Für Landrat Sebastian Constien (SPD) steht fest: „Es brauchte vertrauenswürdige Sanierungsträger.“ Die Zusammenarbeit von Stadtvertretern und den Sanierungsträgern habe bei dieser langjährigen Sanierung funktioniert. Zukünftig könne Rerik wohl weiterhin auf die Unterstützung der Landesregierung hoffen, wenn es um neue Maßnahmen geht, so der Landrat. „Wenn es die Städtebausanierung nicht gäbe, müssten wir sie erfinden“, sagte Robert Erdmann, Geschäftsführer der LGE MV und zuständig für die Städtebausanierung, die 1991 in Kraft trat. „Rerik hat schnell die Chance ergriffen und sie zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht“, so Erdmann.

„Damals sahen wir Fördermittel als Begrüßungsgeschenk für das Flicken von Straßen-Löchern“, so Wolfgang Gulbis. Doch schnell begriffen die Stadtpolitiker – 1990 bis 1994 war Eckhard Nagel Bürgermeister, der als Gast anwesend war –, dass die Mittel für weit mehr eingesetzt werden können. Positive Folge der Sanierung: Mehr Gäste kommen ins Ostseebad. Während der Veranstaltung verlieh Gulbis Auszeichnungen für besondere Verdienste um die Stadt. So erhielten die Einwohner Peter von Oertzen, Pastorin Karen Siegert, Holger Bernitt und Michael Bauer eine Ehrenmedaille. Wie auch Jutta Möller und Roland Mahnel vom Planungsbüro. Das Pasternack-Duo swingte und ein schmackhaftes Buffet ließen die Gäste noch lange in der Kösterschün verweilen, wo auch Info-Tafeln die 25 Jahre Stadterneuerung nachvollziehen ließen.

Sabine Hügelland

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