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Satow: Hohlweg zur Parkstraße soll ausgebaut werden

Satow Satow: Hohlweg zur Parkstraße soll ausgebaut werden

Anlieger äußern Bedenken aus Sorge um Raserei und die Natur / Gemeinde will Fördermittel beantragen

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Ein Hohlweg von der Feuerwehr bis zur Parkstraße – er soll ausgebaut und asphaltiert werden.

Quelle: Renate Peter

Satow. Der Weg vom Satower Feuerwehrgerätehaus bis zur Parkstraße ist schon abenteuerlich. Ein Hohlweg, der sich in einem sehr schlechten Zustand befindet und Autofahrern einiges abverlangt. Eine unbefestigte Oberfläche und aufgrund des starken Gefälles sehr ausgespült. Deshalb soll die kleine Straße grundhaft ausgebaut und mit Asphalt versehen werden.

Am 1. September hatte es eine Anliegerversammlung gegeben. Um die Bürger über die Maßnahme zu informieren, vor allem auch deshalb, weil sie mit Anliegerbeiträgen an den Kosten beteiligt werden. Die Gemeinde will Fördermittel über den Topf der integrierten ländlichen Entwicklung für das nächste Jahr beantragen. Die Kosten der Straßensanierung werden auf insgesamt 250000 Euro geschätzt. Eine mögliche Förderung könnte 162000 Euro betragen. 88000 Euro hätte die Gemeinde zu tragen, von denen 46000 Euro auf die Grundstückseigentümer umgelegt würden.

Die Anlieger wurden informiert, Ausschüsse haben beraten. Die Ortsteilvertretung schließlich hat sich mehrheitlich dafür ausgesprochen. Während der Einwohnerversammlung soll es keine direkten Einwendungen vonseiten der Anlieger gegeben haben, hieß es auf der jüngsten Gemeindevertretersitzung. Und doch kommt nun Skepsis auf.

Die Vorsitzende der Gemeindevertretung, Angelika Schwarz, verlas einen Brief, in dem Anlieger ihre Bedenken äußern. So unter anderem über die Kosten für die Anlieger. So würde beispielsweise der Kirchgemeinde, die ebenfalls Anlieger ist, das Geld für solche zusätzlichen Kosten fehlen. Auch hätten Anwohner Bedenken wegen der Sicherheit für Schulkinder durch Raser. Ein Missbrauch des Weges und ein Eingriff in die Natur werden befürchtet. Bauamtsleiter Detlef Brümmer wunderte sich, dass die Bedenken nicht während der Einwohnerversammlung vorgebracht wurden, da die Anwohner bereits zuvor über die geplante Maßnahme informiert waren. „Wir haben die Anwohner nicht ,überfahren’. Wir haben vorher über technische Einzelheiten und die Anliegerbeiträge informiert“, so Brümmer. Die Straße solle nach dem Ausbau Einbahnstraße und auf 30 km/h beschränkt bleiben. Sie sei auch als Notweg für die Feuerwehr wichtig.

Es ist vorgesehen, an dem Weg eine Trauerhalle zu errichten. Um die Zuwegung und den Bereich vor der geplanten Trauerhalle vernünftig zu gestalten, ist eine Befestigung des Stichweges in diesem Bereich notwendig.

Während der Sitzung beschlossen die Gemeindevertreter mit zwölf Ja- und einer Gegenstimme sowie einer Enthaltung den Ausbau der Straße.

Renate Peter

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