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Satow: Zwei Kandidaten sind im Rennen

Satow Satow: Zwei Kandidaten sind im Rennen

Am 4. September ist in Satow Bürgermeister-Wahl / Matthias Drese und Rico Joppich bewerben sich

Satow. In der Gemeinde Satow werden am 4. September die Bürger nicht nur zur Landtagswahl an die Urnen aufgerufen. Sie wählen auch einen neuen Bürgermeister. In einer öffentlichen Stellenausschreibung konnten sich Bewerber für das Amt melden. Die beiden Kandidaten sind der Amtsinhaber Matthias Drese (SPD) und Rico Joppich (CDU), stellvertretender ehrenamtlicher Bürgermeister im Ostseebad Nienhagen.

Der Wahlausschuss hat vor einigen Tagen beraten und beide Kandidaten einstimmig zugelassen. Beide können jetzt in die heiße Phase ihres Wahlkampfes gehen.

Matthias Drese ist seit dem 1. Januar 2010 Bürgermeister der 5500-Seelen-Gemeinde. Er ist 45 Jahre, verheiratet und wohnt mit seiner Familie in Hanstorf. Seine Kinder, Zwillinge, sind elf Jahre. Seit seinem Amtsantritt waren viele Aufgaben zu lösen, angefangen bei den Auswirkungen der Kreisgebietsreform, der Umstellung auf das neue Kommunale Haushalts- und Rechnungswesen, dem Grundschul- und Kindergartenneubau und auch dem weiteren Ausbau der Infrastruktur. „Dieses hohe Niveau gilt es für die Zukunft zu halten und weiter auszubauen“, sagt Drese. Die Gemeinde habe sich in den zurückliegenden Jahren unglaublich dynamisch entwickelt. Die Einwohnerzahl ist kontinuierlich gestiegen. „Diesen positiven Trend heißt es auch in Zukunft fortzusetzen, daher konnten neue Wohngebiete ausgewiesen werden und nicht zuletzt ein lange nicht genutzter B-Plan mit Leben erfüllt werden“, unterstreicht der Amtsinhaber. Er will, wenn er wiedergewählt würde, für die nächsten Jahre die Gemeinde Satow noch liebens- und lebenswerter machen. Sie solle ein Ort sein und für andere werden, in dem alle gern wohnen, ihren Hobbys nachgehen können und sich einfach wohlfühlen. „Ich stehe für solide Haushaltspolitik – die Gemeinde muss auch in Zukunft schuldenfrei bleiben – für bürgernahe Gemeindeentwicklung und bürgernahe Verwaltung, barrierefreies Wohnen und optimale Lernbedingungen in Kita und Schule“, sagt Matthias Drese Rico Joppich ist 40 Jahre alt, verheiratet und hat zwei Töchter im Alter von zehn und sechs Jahren. Er ist in der Region aufgewachsen, wohnt derzeit im Ostseebad Nienhagen und arbeitet als Polizeibeamter im Justiziariat des Polizeipräsidiums Rostock. Derzeit ist er viel in Satow unterwegs. „Ich suche das Gespräch mit Bürgern und besuche die verschiedensten Veranstaltungen“, sagt er. Am Sonnabend wird er in Hohen Luckow, Heiligenhagen und Groß Bölkow unterwegs sein. Am 6. und 13. August will er weitere Ortsteile besuchen. Er habe sich bereits bei Gewerbetreibenden und Unternehmern vorgestellt und hat die Kinder der Kita „Kleine Strolche“ zum Kindertag besucht. „Ich besuche kulturelle Veranstaltungen und führe dort das Gespräch vor Ort“, erzählt der Nienhäger. So war er beim Springturnier in Hohen Luckow ebenso wie beim 1. Picknick an der Kirchruine. Der Kontakt zu Vereinen sei ihm wichtig. „Satow ist eine wunderschöne Gemeinde“, sagt Rico Joppich. Er kenne sie seit Langem, sei schon als Kind dort gewesen. Im Ostseebad Nienhagen ist er ehrenamtlicher Bürgermeister. Doch als hauptamtlicher in Satow könne er intensiver arbeiten, das sei ein interessantes Aufgabengebiet. „Ich möchte etwas bewirken“, betont der 40-Jährige. Demnächst will er sich mit Flyern noch bekannter machen und im Internet könne man ihn auch kennenlernen.

In der Gemeinde wird es acht Wahlbezirke und einen Briefwahlvorstand geben. Gemeindewahlleiter ist Detlef Brümmer, seine Stellvertreterin Beate Sonntag. „Noch werden ehrenamtliche Helfer für die Wahlvorstände benötigt“, sagt Beate Sonntag. Wer mitmachen kann und möchte, sollte sich bei ihr melden (☎ 038295/73432 oder beate.Sonntag@satow.de). Doch sie ist optimistisch: „Bisher haben wir das immer geschafft.“

Renate Peter

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