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Satower See hat gute Badewasserqualität

Satow Satower See hat gute Badewasserqualität

Ab September wird die Brücke über die Tessenitz gesperrt / Kita-Abriss im August, danach beginnt Neubau / Satower Delegation fährt nach Horná Štubna

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Machtkampf zwischen Bürgermeister und Stadtvertretern

Schwimmunterricht im Satower See: Unter Leitung von Schwimmlehrer Christian Koth war gestern Schwimmunterricht für die 4 a. Die vergangenen Wochen lernten die 3. Klassen hier das Schwimmen.

Quelle: Renate Peter

Satow. Ab September müssen sich Autofahrer in Richtung Satow auf Umleitungen einstellen. Die Brücke über die Tessenitz an der Landesstraße 10 zwischen Heiligenhagen und Satow wird endlich neu gebaut. Seit Jahren ist die Straße an dieser Stelle eingeengt. In der ersten Septemberwoche wird die Baustelle eingerichtet, dann die Brücke voll gesperrt. Nicht nur Autofahrer sind davon betroffen, auch der Linienbus- und der Schülerverkehr. „Die offizielle Umleitung soll über Bad Doberan, Kröpelin, Altenhagen und den Radegaster Kreisel nach Satow führen. Vor allem für die Busse ein viel zu langer Weg, um den Fahrplan einzuhalten“, sagt Satows Bürgermeister Matthias Drese (SPD). „Wir prüfen nun gemeinsam mit dem Busunternehmen Rebus andere Umleitungen, wo die großen Busse durchkommen“, sagt er. In Heiligenhagen soll dafür eine provisorische Buswendeschleife errichtet werden. Dazu werde es vorher für Heiligenhäger eine Informationsveranstaltung geben. Der Schülerverkehr solle so wenig als möglich belastet werden. Ortskundige werden ihre eigenen Wege finden. Doch damit die neu gebauten Straßen nicht durch große Laster zerfahren werden, wird es Tonnagebegrenzungen geben – zum Beispiel von Hanstorf nach Reinshagen. Mit einem Dreivierteljahr Bauzeit sei zu rechnen. Die Brücke werde gleich so breit gebaut, dass der geplante Radweg von Satow nach Anna-Luisenhof dort anschließend gleich errichtet werden kann.

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Ab September wird die Brücke über die Tessenitz gesperrt / Kita-Abriss im August, danach beginnt Neubau / Satower Delegation fährt nach Horná Štubna

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Während der Brückenbau eine Maßnahme des Landes ist, steht der Gemeinde eine weitere – eigene – Baustelle bevor. Ab Mitte August, in den Betriebsferien der Einrichtung, wird das alte Kita-Gebäude abgerissen. Ein zweigeschossiges neues Haus mit mehr Räumen und mit Küche soll für die Kinder errichtet werden. Platz für 150 Mädchen und Jungen bis sechs Jahren wird dann dort sein. „Wir brauchen die Kapazität. Deshalb wird auch die Kita in Radegast noch bestehen bleiben“, erklärt der Bürgermeister. Während der Bauzeit wird ein Küchencontainer aufgestellt, gekocht wird dann aber nicht. Das Essen wird geliefert. „Doch wenn der Kita-Neubau steht, ist es uns wichtig, dass für die Kinder wieder selber in eigener Küche gekocht wird“, erklärt Matthias Drese. Der Ersatzneubau soll 2017 fertig sein. Gleich gegenüber der künftigen-Kita-Baustelle beginnen ab September die Erschließungsarbeiten für das B-Plan-Gebiet Nr. 6. Die ersten Häuser sollen bereits im nächsten Jahr stehen. Das Interesse sei groß. Wegen der Baustelle müsse die Straße zur Kita gesperrt werden.

Bewährt hätten sich die Bänke, die auf schweren Findlingen errichtet wurden. Zwei stehen bereits im Park. „Die anderen Bänke wurden uns immer wieder gestohlen“, sagt der Bürgermeister im Gespräch mit der OZ.

Die Gemeinde habe die Genehmigung, die Pappeln im Wokrenter Weg Richtung Heiligenhagen zu fällen. Ihre Wurzeln hätten den Weg zerstört. Der kann dann endlich neu hergerichtet werden.

Noch in diesem Jahr will die Gemeinde einen der beiden geplanten Angelstege am Satower See bauen. Er wird behindertengerecht. Erst kürzlich hatten Taucher das Wasser im See kontrolliert und von Unrat beräumt. Die Badewasserqualität entspricht den EU-Normen. „Die Badestelle wird auch in diesem Jahr bisher gut genutzt“, sagt der Bürgermeister. Und die Gemeinde kann stolz sein, damit auch für die Schule gleich vor der Schultür den Schwimmunterricht abzusichern.

In dieser Woche fährt eine Satower Delegation nach Horná Štubna. Seit zehn Jahren bestehen zwischen Satow und dem Ort in der Slowakei partnerschaftliche Beziehungen. „Das zehnjährige Bestehen wollen wir gemeinsam begehen“, sagt der Bürgermeister. In seinem Büro hängt die Urkunde vom 15. Juli 2006. Die 27-köpfige Delegation – Vertreter von Vereinen, Schulleiterin, Bürgermeister, Gemeindevertreter, Unternehmer – werden am Freitag an der Jubiläums-Veranstaltung teilnehmen. Satows Sportverein beteiligt sich an einem Fußball-Spiel. Einige Satower nehmen am Sonnabend am „Oberstübner Heimattreffen“ teil.

Die Gemeindevertreter gehen noch nicht in die Sommerpause. Am 28. Juli werden sie noch einmal beraten – über Änderungen des B-Planes Nr. 6, den Entwurfs- und Auslegungsbeschluss sowie den B-Plan Nr. 30 für Groß Bölkow.

Renate Peter

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