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Schulen in Doberan sind abgesichert

Bad Doberan Schulen in Doberan sind abgesichert

Der Schulentwicklungsplan geht von stabilen Schülerzahlen aus / Einrichtungen bleiben

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Das Gymnasium Doberan muss auch weiterhin viele Schüler beherbergen.

Bad Doberan. . Alle Schulen in Bad Doberan sind für die Zukunft gerüstet und bleiben bestehen. Das geht aus dem aktuellem Schulentwicklungsplan hervor, den das Schulamt auf Grundlage prognostizierter Schülerzahlen erstellt hat. Die Stadtvertreter müssen über den Plan auf ihrer nächsten Sitzung beraten.

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Der Schulentwicklungsplan geht von stabilen Schülerzahlen aus / Einrichtungen bleiben

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Schülerzahlen

74 allgemein bildende Schulen gibt es im Landkreis Rostock. Davon 27 Grundschulen, zehn Regionale Schulen und fünf Gymnasien. 61 Schulen sind öffentlich, 13 in freier Trägerschaft. Der Schulentwicklungsplan wird alle fünf Jahre fortgeschrieben. Er beinhaltet die Entwicklung der Schülerzahlen und gilt als Planungsgrundlage für Kommunen.

Für die Eltern bedeutet es Sicherheit: In Doberan können die Regionale Schule am Kamp sowie die Buchenberg-Schule weiterhin ohne Probleme fortbestehen. Das gilt auch für die Lessing- und die Regenbogenschule sowie das Gymnasium und die Christliche Münsterschule.

„In Doberan sind die Schülerzahlen seit letztem Jahr zwar sprunghaft angestiegen“, sagt Gerhart Kukla als Leiter des Bürgeramtes, zu dem auch der Bereich Schulen gehört. Doch schon 2018 gehen die Zahlen laut Statistik wieder runter. Aktuell besuchen 149 Schüler die ersten Klassen. 2017 werden noch 126 Jungen und Mädchen eingeschult, aber im darauffolgenden Jahr sind es nur noch 115. „Der Sprung wird dann wieder aufgefangen“, so Kukla. Wichtig sind die Einschulungszahlen für die Zügigkeit der Klassen. Das ist die Anzahl der Klassen innerhalb einer Klassenstufe.

Im Gymnasium gibt es schon jetzt sechs Klassen einer Stufe. „In der siebten Klasse sind wir bereits siebenzügig“, erklärt Direktorin Birgit Hacker. Das wird sich auch mit den nachrückenden Schülern so schnell nicht ändern. Die Schule ist gut aufgestellt. Mit der Nutzung der Räume des ehemaligen Amtsgerichtes erfüllt die Einrichtung auch die geforderte Arbeitsplatz-Kapazität pro Schüler. „Die beträgt 1,9 Quadratmeter pro Schüler“, erläutert Kukla. Die Regionale Schule am Kamp hält Plätze für 27 bis 28 Schüler pro Klassen- beziehungsweise Fachraum vor. Die Buchenbergschule hat sogar einen Raum für 30 Kinder. Die Lessingschule weist durchgehend 26 Plätze aus. Die Buchenberg-Schule hat noch Kapazitäten, denn das Schulamt hat festgelegt, dass die Grundschule bis zum Schuljahr 2019/20 Platz für bis zu vier erste Klassen hat.

Die Kommune muss nachweisen, ob sie mit den Schülerzahlen in den kommenden Jahren auch die baulichen Anforderungen erfüllt. „Das tun wir“, so Kukla weiter. „An der Buchenberg-Schule müssen wir noch einiges sanieren, aber das ist auch schon vorgesehen“, sagt Kukla. Das Geld ist im Haushalt eingestellt. „Wir sind ansonsten schon sehr großzügig mit unseren Schulen in den letzten Jahren umgegangen, haben viel investiert.“ Nach der Buchenberg-Schule hat die Stadt keine weiteren Maßnahmen in diesem Bereich vorgesehen. Auch die Schulen in der Region müssen mit steigenden Schülerzahlen rechnen. Die Grundschule in Kühlungsborn wird vom Schuljahr 2019/20 an dreizügig sein, das dortige Schulzentrum vierzügig. Die Grundschule Parkentin, die laut Plan zurzeit einzügig ist, wird sich auch auf zweizügige Klassenstufen einstellen müssen.

Gibt es mehr Klassen, muss auch die Zahl der Lehrer aufgestockt werden. „Das ist aber Sache des Landes“, betont Kukla.

Was den Schulentwicklungsplan für die Doberaner Schulen betrifft, so berät der Hauptausschuss am 23. November, bevor die Stadtvertreter über den Plan endgültig am 5. Dezember entscheiden.

Katarina Sass

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