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Streit um Kosten für Schulhof-Erweiterung

Rethwisch Streit um Kosten für Schulhof-Erweiterung

Rethwisch baut Buswendeschleife und stellt Fläche für Hofausbau / Vorschlag: Nachbargemeinden zahlen den Rest

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Die bisherige Buswendeschleife ist zu eng. Eine neue soll ein paar Meter weiter neben der Sporthalle entstehen.

Quelle: Anja Levien

Rethwisch. . Eine neue Buswendeschleife und eine Erweiterung des Schulhofes: Auf die Gemeinde Börgerende-Rethwisch kommen einige Kosten zu, dabei gehen auf die Amtsschule auch Kinder der Nachbargemeinden Nienhagen und Admannshagen-Bargeshagen. Wer die Kosten für diese Bauvorhaben trägt, darüber diskutierten die Rethwischer Gemeindevertreter auf ihrer letzten Sitzung.

OZ-Bild

Rethwisch baut Buswendeschleife und stellt Fläche für Hofausbau / Vorschlag: Nachbargemeinden zahlen den Rest

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Die Idee vom Bauausschuss: Nienhagen und Bargeshagen kommen alleine für den Ausbau des Schulhofes auf.

Parkplätze, drei Bushaltestellen, eine Überdachung für die wartenden Schüler, ein Grünstreifen sowie eine Busfahrspur sollen auf der Fläche neben der Sporthalle an der Schulstraße gebaut werden. Die Gemeindevertreter stimmten der Aufstellung eines Bebauungsplanes (B-Plan) für die Buswendeschleife sowie den Vorentwurf des B-Planes mit einigen Änderungen zu. So soll die Anzahl der öffentlichen Parkplätze – bisher sind 22 eingeplant – erhöht werden. Denn Kirche, Friedhof und Sportplatz sind in unmittelbarer Nähe. Dafür soll die Busspur, die bisher mit neun Meter Breite vorgesehen war, verkleinert werden. Die Planungskosten betragen etwa 5000 Euro, informierte Bürgermeister Horst Hagemeister. Zu den Kosten für den Neubau der Buswendeschleife konnte er noch keine Angaben machen.

„Ich weiß nicht, wie viele Fördergelder es gibt“, so Hagemeister. Für den Kauf des Grundstückes habe die Gemeinde 150000 Euro ausgegeben. Die bisherige Buswendeschleife ist zu eng um den Schülerverkehr sowie die haltenden Autos der Eltern, die ihre Kinder zur Schule bringen, gerecht zu werden.

Notwendig ist auch die Erweiterung des Schulhofes der Conventer Schule. Dafür soll das Gelände vom ehemaligen Hort genutzt werden, welches Rethwisch kostenlos zur Verfügung stellt. Erste Pläne, die Rethwisch einbrachte, wurden vom Schulausschuss des Amtes Bad Doberan-Land abgelehnt (die OZ berichtete). Bargeshagen und Nienhagen verlangen Sicherheit für die langfristige Erhaltung des Schulhofes.

Vorschlag des Bauausschusses: Der Pachtvertrag für das Gelände soll zehn Jahre betragen und danach immer um ein Jahr verlängert werden. Da Rethwisch das Grundstück mit einem Wert von 188600 Euro kostenlos zur Verfügung stellt und den Neubau der Buswendeschleife finanziert, schlägt der Ausschuss vor, dass sich die Gemeinde finanziell nicht weiter beteiligt.

„Ich finde das gerecht, wenn wir die Buswendeschleife bezahlen, können die sich die Kosten für den Schulhof teilen“, sagte Christa Sürken. „Ich denke, wir sollten die Kosten alle tragen, den Vorschlag finde ich nicht kollegial“, sagte Axel Wolfgang Jaeger und warf ein, dass man Nienhagen und Bargeshagen auch bei der Wendeschleife hätte einbeziehen können. Norbert Person sagte: „Wenn wir darauf eingehen, werden das beide nicht akzeptieren und wir streiten uns auf Kosten der Schüler.“ Horst Hagemeister: „Ich bin für die Schulhoferweiterung und für die Buswendeschleife, aber wir müssen mit dem Geld haushalten. Unsere Kinder kommen nicht mit dem Bus, dass sind die aus den anderen Gemeinden.“ Auf Antrag von Helfried Roubicek kam der Beschluss von der Tagesordnung. Wie mit dem Thema weiter umgegangen wird, blieb offen. „Wir versuchen eine Lösung für die Kinder zu finden. Wie, weiß ich nocht nicht“, sagte Hagemeister nach der Sitzung. Mitte Juli tagt der Schulausschuss. Dann möchte Bargeshagens Bürgermeister Eduardo Catalan einen Vorschlag für den Ausbau vorstellen.

Anja Levien

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