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Wahlausschuss gibt sein Okay

Güstrow/Bad Doberan Wahlausschuss gibt sein Okay

Alle 31 Kandidaten für den neuen Landtag im Landkreis Rostock sind zur Wahl am 4. September zugelassen

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Viele Zuschauer verfolgten gespannt die Arbeit des fünfköpfigen Kreiswahlausschusses.

Quelle: Michael Fengler

Güstrow/Bad Doberan. „Alle Landtagskandidaten im Landkreis Rostock sind zur Wahl am 4. September zugelassen“, informiert Michael Fengler, der Presse-Sprecher des Landkreises. Der Kreiswahlausschuss des Landkreises Rostock hat in seiner Sitzung am Freitag in Güstrow alle Wahlvorschläge in den vier Wahlkreisen zur Landtagswahl am 4. September zugelassen.

Wahlkreis 11, Landkreis Rostock

Zum Wahlkreis 11 zählen die Städte Bad Doberan, Kröpelin, Kühlungsborn und Neubukow, die Gemeinde Satow, die Ämter Bad Doberan-Land und Neubukow-Salzhaff

Die Kandidaten:

Sozialdemokratische Partei Deutschlands:

Stefanie Drese

Christlich Demokratische Union:

Stephan Krauleidis

Die Linke:

Susanne Krone  

Bündnis 90/Die Grünen:

Christine Borgwald

Freie Demokratische Partei:

Hinrich Schütt

Achtsame Demokraten:

Andreas   Unterfranz

Alternative für Deutschland:

Steffen Reinicke

Einzelbewerber:

Horst Hagemeister

Im Landkreis Rostock stellen sich am 4. September insgesamt 31 Männer und Frauen zur Wahl um die vier Direktmandate für den Landtag. Die Region um Bad Doberan bildet den Wahlkreis elf – fast identisch mit dem Altkreis Bad Doberan.

Der Kreiswahlausschuss hat in seiner Sitzung am Freitag alle eingegangenen Vorschläge für die vier Wahlkreise im Landkreis Rostock zugelassen. „Die einzureichenden Unterlagen waren sehr ordentlich und es waren nur kleinere, leicht zu behebende Mängel zu finden. Es bestanden keine Bedenken gegen die Zulassung der Vorschläge“, erläuterte Kreiswahlleiter Hans-Dieter Reinschütz. Die größte Arbeit hatte das Wahlrechtsteam des Landkreises mit der Überprüfung der Unterstützerlisten. Einige Kandidaten mussten für die Zulassung mindestens 100 Unterschriften aus ihrem Wahlkreis sammeln, um zugelassen zu werden. „Insgesamt waren 1774 Unterschriften zu prüfen. Jeder Wahlberechtigte darf nur einmal in seinem Wahlkreis unterschreiben. Das war abzugleichen“, erklärte Kreiswahlleiter Reinschütz.

Festgestellt wurde, dass lediglich drei Unterschriften doppelt eingereicht wurden. Diese wurden für ungültig erklärt, was jedoch keine Auswirkung auf die jeweiligen Unterstützerlisten hatte. Die öffentliche Sitzung des fünf Mitglieder zählenden Kreiswahlausschusses wurde von ungewöhnlich vielen Besuchern begleitet. 25 Männer und Frauen verfolgten die Zulassungsprozedur am Freitagvormittag im Kreishaus in Güstrow.

Landtagskandidaten aus dem Wahlkreis elf – Altkreis Bad Doberan – reagierten erfreut und beruhigt zugleich auf das Ergebnis der Sitzung des Wahlausschusses. „Es ist beruhigend zu wissen, dass alle Wahlunterlagen korrekt eingereicht wurden. Ich habe daran nicht gezweifelt, aber es ist gut, es jetzt bestätigt zu bekommen, gewissermaßen amtlich“, sagte Stefanie Drese (SPD). Sie holte bei der Wahl vor fünf Jahren das Direktmandat im hiesigen Wahlkreis und möchte es verteidigen. „Heute ist in Schwerin die letzte Landtagssitzung der ablaufenden Wahlperiode. Anstatt in die parlamentarische Sommerpause zu gehen, beginnt für mich nun ab Montag die heiße Phase des Wahlkampfes“, sagte sie gestern der OSTSEE-ZEITUNG. Vor dieser „heißen Phase“ sei sie allerdings nicht untätig gewesen. Es habe schon viele Wahlkampftermine gegeben.

Stephan Krauleidis tritt im Wahlkreis elf für die CDU an. „Es ist gut, jetzt die rechtlich wasserdichte Gewissheit zu haben, dass mit den Wahlunterlagen aller Kandidaten alles in Ordnung ist“, kommentierte der Stadtvertretervorsteher der Bad Doberaner Stadtvertretung das Ergebnis der Sitzung in Güstrow. Von „heißer Phase“ des Wahlkampfes will er nichts wissen. „Ich bin immer im Wahlkampf und will vor allem durch eine gute politische Arbeit in der Doberaner Stadtvertretung die Wähler überzeugen, dass ich auch ein guter Kandidat für den Landtag bin. Für mich beginnt Wahlkampf nicht zwei Monate vor dem Wahltag“, sagt er.

„Alle Wahlunterlagen sind korrekt eingereicht worden, jetzt geht der Wahlkampf richtig los“, erklärt Susanne Krone, Direktkandidatin der Linkspartei. Sie gönnt sich jetzt noch einmal ein entspanntes Wochenende und will dann ab Montag voll in den Wahlkampf einsteigen.

Lutz Werner

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