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Reriker Feuerwehr zerschneidet Auto

Rerik Reriker Feuerwehr zerschneidet Auto

Sommerfest der Feuerwehr / Unter Einsätzen in diesem Jahr oft die Suche nach vermissten Surfern

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Technische Hilfeleistung: Die Freiwillige Feuerwehr Rerik demonstriert den Einsatz von Schere und Spreizer.

Quelle: Fotos: Anja Levien

Rerik. Die Freiwillige Feuerwehr Rerik ist alarmiert worden. Eine Frau sitzt in einem Auto fest. Die Feuerwehrmitglieder fahren mit Blaulicht zum Einsatzort, holen Schere und Spreizer aus dem Feuerwehrauto. Über hundert Männer, Frauen und Kinder beobachten das Geschehen. Sie sind Besucher des Sommerfestes der Freiwilligen Feuerwehr und bekommen bei der Vorführung gezeigt, wie die hydraulischen Rettungsmittel eingesetzt werden.

 

OZ-Bild

Max-Liam (fast 2) ist auf Endeckungstour auf dem Schlauchboot. Papa Kai Riedel schaut zu. Besucher Mathis (6) hat sich ans Steuer gesetzt.

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Die Technische Hilfeleistung ist nicht das Einzige, was die Sommerfestbesucher erleben konnten. Neben dem Erkunden des Schlauchbootes und dem genauen Inspizieren der Technik des Tanklöschfahrzeugs (TLF) konnte unter anderem auf dem Flohmarkt gestöbert werden. Für die Kinder gab es eine Hüpfburg, Ponyreiten und eine Spritzübung mit dem Feuerwehrschlauch.

Till-Mattis hat auf dem Vordersitz im TLF Platz genommen. „Das gefällt mir gut, es ist spannend“, sagt der Vierjährige aus Willerswalde. „Hier gibt es viele Knöpfe.“ Das Fahrzeug ist sieben Jahre alt und hat 1600 Liter Wasser an Bord. Das neuste Fahrzeug der Reriker Wehr ist der Einsatzleitwagen von 2016. „Wir sind gut ausgestattet“, sagt Wehrführer Dietmar Rohn mit Blick auf den Fuhrpark. „Was wir ersetzen möchten, ist der Mannschaftswagen. Der hat 500000 Kilometer auf der Uhr.“

Zwölf Einsätze habe die Wehr in diesem Jahr schon gehabt, darunter acht Wasserunfälle, berichtet Dietmar Rohn. In diesem Jahr werde die Feuerwehr immer wieder alarmiert, weil Surfer als vermisst gemeldet werden. Laut Dietmar Rohn konnten alle wieder alleine an Land gelangen. Neben diesen Wasserunfällen sei die Wehr zur Beseitigung von Sturmschäden gerufen worden. Zwei Mal habe es gebrannt.

Einen Küchenbrand musste die Feuerwehr löschen und am Donnerstag ein Feuer auf dem Radweg. Hier hätten zwei Zirkusschilder gebrannt. Dabei habe die Wehr das gleiche Problem, wie viele anderen auch.

„Am Tag arbeiten viele auswärts. Von sieben bis 17 Uhr bekommen wir gerade Mal eine Gruppe voll. Zum Glück sind die Leute vom Bauhof Mitglied in der Feuerwehr“, so Dietmar Rohn, der hofft, mit dem Sommerfest auch ein paar Bürger für die Mitarbeit in der Feuerwehr interessiert zu bekommen. Insgesamt habe die Wehr 61 Mitglieder, darunter 34 aktive. In der Jugendfeuerwehr engagieren sich 15 Jungen und Mädchen im Alter von 7 bis 15 Jahren.

Max-Liam ist noch zu jung für die Jugendwehr. Dennoch schaut sich der fast Zweijährige schon mal auf dem Schlauchboot um. „Für ihn ist alles spannend, was er anfassen kann. Das Highlight war für ihn die Hüpfburg“, verrät Mama Birgit Lanzsch, die Urlaub auf dem Campingplatz in Rerik macht. Mit Max-Liam auf den Schulter geht sie rüber zur Vorführung der Technischen Hilfeleistung.

Das Auto ist aufgebockt, die Heckscheibe eingebrochen. Ein Feuerwehrmann ist neben die Frau ins Auto geklettert. Nach und nach bricht die Feuerwehr die Fensterscheiben ein. In die Frontscheibe wird ein Loch gehackt, die Scheibe in der Mitte horizontal halbiert. Dann greifen die Männer zu Schere und Spreizer. Die beiden Vordertüren werden herausgenommen. Dann so Schnitte in die Karosserie gesetzt, dass das Dach nach hinten gebogen werden kann. Die Frau wird auf eine Trage gehoben und weggebracht. Applaus vom Publikum, das sich gleich danach auf dem Gelände verteilt. Für die Rundfahrt mit dem Feuerwehrauto bildet sich schon eine Schlange.

Anja Levien

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