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Rethwischer Schulhof-Projekt beginnt wieder bei null

Rethwisch Rethwischer Schulhof-Projekt beginnt wieder bei null

Pausenhof soll größer werden / Schulausschuss lehnte Antrag von Klaus Bergmann aus Börgerende-Rethwisch ab / Neue Gespräche sollen geführt werden

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Der Pausenhof der Conventer Schule in Rethwisch. Er soll vergrößert werden. Doch das Projekt liegt derzeit auf Eis. Der Schulausschuss lehnte einen Antrag dazu vorerst ab.

Quelle: Renate Peter

Rethwisch. Dass der Schulhof der Rethwischer Amtsschule bis September erweitert werden könnte, dürfte kaum noch zu schaffen sein. Denn einen entsprechenden Antrag des Vorsitzenden Klaus Bergmann hat der Schulausschuss des Amtes Doberan-Land jetzt abgelehnt. Demnach sollte die Wiese des ehemaligen Hortgeländes an der Schule begradigt, befestigt und eingezäunt sowie dem Ingenieurbüro Voss & Muderack der Auftrag für die Planung zur Erweiterung des Pausenhofes erteilt werden. Der Antrag erhielt nur zwei Ja-Stimmen. Drei Mitglieder waren dagegen, eines enthielt sich.

 

OZ-Bild

Ich bin unheimlich enttäuscht.“Klaus Bergmann, Vorsitzender Schulausschuss

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Es kommen mehr Kinder als abgehen

406 Mädchen und Jungen besuchen derzeit die Schule in Rethwisch.

3 Gemeinden schicken Kinder in die Amtsschule: Börgerende-Rethwisch, Admannshagen-Bargeshagen und Ostseebad Nienhagen.

65 Kinder werden in diesem Jahr eingeschult – das sind drei neue Klassen.

2 Klassen verlassen aber nur die Einrichtung. Damit steigt die Schülerzahl weiter. Der Pausenhof wird damit enger.

Der Antrag des Bürgermeisters von Admannshagen-Bargeshagen, Eduardo Catalán, fand dagegen mit vier Ja- und zwei Gegenstimmen Zustimmung. Er schlug vor, mit Schule und Elternrat das Gespräch zu führen und ein Grundkonzept für eine vernünftige Pausenhofgestaltung zu erstellen.

„Ich bin unheimlich enttäuscht, ja stinksauer“, sagt Klaus Bergmann. Er hatte sich seit Langem auch selbst für die Erweiterung des Pausenhofes stark gemacht. Bis September zum Schuljahresbeginn sei das nicht mehr zu schaffen, sagt er. Dabei wolle die Gemeinde Börgerende-Rethwisch das Grundstück kostenlos zur Verfügung stellen. Da sei sich die Gemeindevertretung, der Bergmann angehört, einig gewesen. „Rund 1700 Quadratmeter – kostenlos“, betont er nochmals. Eltern hätten sogar Unterschriften für einen größeren Schulhof gesammelt.

„Wir wollten aufgrund der steigenden Schülerzahl die Erweiterung des Schulhofes bereits zum neuen Schuljahr nutzbar machen. Und später weiterdenken“, sagt Klaus Bergmann. Doch wenn jetzt die drei Gemeindevertretungen wieder neu beraten und der Schulausschuss über ein neues Projekt entscheiden müsse, würde es in diesem Jahr nichts mehr werden, ist er enttäuscht. „Das ist für unsere Kinder traurig“, sagt er. Auch Michael Theis, Leiter des Amtes Bad Doberan-Land, glaubt: „Die Zeitschiene haben wir verlassen. Zum neuen Schuljahr dürfte das Projekt nichts mehr werden. Es beginnt wieder bei null.“

406 Schülerinnen und Schüler besuchen derzeit die Conventer Schule in Rethwisch. 65 Kinder werden in diesem Schuljahr eingeschult. Drei Klassen. Doch nur zwei Klassen gehen ab. Wenn sich mehr als 400 Mädchen und Jungen im Hofbereich bewegen, käme es schon zu Rangeleien, weiß Schulleiterin Elke Lemke. Die Schulleitung wünscht sich ebenfalls mehr Platz für die Schüler – altersgemäße Trennungen, Entspannungen und Entzerrungen (die OZ berichtete).

Im Vorfeld hatte es Vor-Ort-Besichtigungen an der Schule gegeben. Das Planungsbüro Voss & Muderack hatte erste Ideen vorgelegt. Die angedachten 60000 Euro im ersten und 98000 Euro im zweiten Bauabschnitt hätten sich die Gemeinden Admannshagen-Bargeshagen (40 Prozent) sowie Börgerende-Rethwisch und Ostseebad Nienhagen (jeweils 30 Prozent) teilen müssen. Auch die Kosten waren ein Grund für die Uneinigkeit.

Renate Peter

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