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„Sagen-Brunnen“ macht Lindenpark komplett

Kühlungsborn „Sagen-Brunnen“ macht Lindenpark komplett

Umgestaltung der Kühlungsborner Parkanlage ist abgeschlossen / Gesamtkosten: 1,3 Millionen Euro

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Effektvolles Wasserspiel: Der neue Brunnen im Kühlungsborner Lindenpark wurde am Wochenende offiziell eingeweiht.

Quelle: Lennart Plottke

Kühlungsborn. Ein Raunen geht am Sonnabend um 11.30 Uhr durch den Kühlungsborner Lindenpark. Soeben haben Mitarbeiter des Bauhofes die Hähne aufgedreht – und der neue Brunnen inmitten der Parkanlage wird urplötzlich lebendig. Hier schießt eine kleine Wasserfontäne aus einer Figur, da steigt effektvoll Wasserdampf in die Lüfte.

„Der Brunnen widmet sich dem Thema ,Sagen der Kühlung’“, erklärt der Rostocker Bildhauer Wolfgang Friedrich. „So sind die bronzenen Motive sowie die landschaftsartige Gestaltung an den Kampf der Elemente Wasser und Land um die Küste angelehnt.“ Worum es sich bei den einzelnen Sagen im Einzelnen handelt, erfahren die Besucher aus einem kurzen Text, der am Brunnenrand angebracht ist. Rund 280 000 Euro kostete das Wasserspiel – den größten Posten nimmt dabei die aufwendige Wassertechnik unter der Erde ein.

Mit dem neuen Brunnen ist die Umgestaltung des Lindenparks nun abgeschlossen. Die eigentlichen Arbeiten begannen im Mai 2014 und dauerten bis zum November desselben Jahres. Kühlungsborns größter innerstädtischer Park wurde 1923 oder 1924 angelegt. „Alte Postkarten aus dem Jahr 1925 dienten als Vorlage, um ihn wieder so herzustellen, wie er einst war“, erklärt Landschaftsarchitekt Hannes Rother, der das Projekt erarbeitete und die Bauleitung innehatte. Die den Park umfassende Lindenallee und die Rotdornallee, die durch den Park führt, wurden wieder hergestellt.

Das zentrale Rondell mit den Diagonalwegen wurde neu angelegt. Wie auch das Schmuck-Rondell – dort, wo einst der Verkehrsgarten seinen Platz hatte. Dazu kamen viele Pflegemaßnahmen. „120 Bäume aus dem Bestand mussten angefasst werden, 80 haben wir neu gepflanzt: Linden, Rotdorn und einige Säulen-Eichen“, so Rother.

Rund 1,3 Millionen Euro haben die baulichen, landschaftsgestalterischen und gärtnerischen Maßnahmen letztlich gekostet – finanziert zu 65 Prozent mit Fördermitteln.

len

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