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Satow droht nächste Vollsperrung

Satow Satow droht nächste Vollsperrung

Brücke am Jägerberg könnte ab Frühjahr 2018 saniert werden / Machen die Anwohner mobil?

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Soll ab dem kommenden Frühjahr saniert werden: die Brücke am Satower Jägerberg.

Quelle: Foto: Lennart Plottke

Satow. Seit sieben Monaten ist die Satower Gemeinde arg gebeutelt – der Brückenbau über die Tessenitz auf der Landesstraße 10 Richtung Heiligenhagen sorgt für Kilometer lange Umleitungen und bei Unternehmen auch für finanzielle Einbußen. Mitte Juni soll damit Schluss sein – dann wird die Straße für den Verkehr wieder freigegeben (die OZ berichtete).

Doch wirklich aufatmen können die Satower dann trotzdem nicht – denn schon im kommenden Frühjahr „droht“ die nächste Brücken-Sanierung – jede Menge Einschränkungen sind vorprogrammiert.

Massive Beeinträchtigungen

„Es geht um die Brücke am Jägerberg“, erklärt Bernd Lüth vom Unternehmerverein. „In einer Beratung mit dem Straßenbauamt wurde jetzt als Vorzugslösung wieder eine Vollsperrung über einen langen Zeitraum dargelegt – das ist für uns aber nicht akzeptabel.“

Denn nicht nur die Mitglieder des Vereins wären von dieser Maßnahme betroffen, ist Lüth überzeugt: „Auch der Schülerverkehr zwischen Püschow und Satow ist beeinträchtigt, der Busverkehr generell wäre von Satow abgeschnitten, die Tankstelle wäre komplett tot – und Feuerwehr und Krankenwagen könnten ihre Einsatzzeiten überhaupt nicht mehr halten.“

Deshalb plädiere die Gemeinde für eine halbseitige Sperrung, macht Bürgermeister Matthias Drese (SPD) deutlich: „Auch, wenn sich Bauzeit und Kosten etwa verdoppeln würden.“ Denn bei einer Vollsperrung würde die Baumaßnahme etwa ein dreiviertel Jahr dauern – bei Kosten im hohen sechsstelligen Bereich.

Demgegenüber stünden anderthalb Jahre Bauzeit – und die Sanierungs-Summe würde auf eine siebenstellige Zahl anwachsen, so Drese: „Das ist es uns aber wert – deshalb brauchen wir gute, sachliche Argumente, die eine halbseitige Sperrung rechtfertigen würden.“

Anwohner sollen aktiv werden

Es gehe hier um keine „Kriegserklärung“, stellt auch Bernd Lüth klar: „Wir wollen das Amt nur dabei unterstützen, vielleicht doch die für uns tragbarere Lösung durchzukriegen.“ Deshalb rufe er alle Satower und Anlieger auf, sich für die gemeinsame Sache stark zu machen, sagt Matthias Drese: „Die Leute können sich in der Gemeinde oder direkt beim Straßenbauamt in Stralsund melden – bis zum 5. Mai müssen die Schreiben aber abgeschickt sein.“

Es lohne sich, frühzeitig den Mund aufzumachen, betont Lüth: „Zur aktuellen Sanierungsmaßnahme sind wir ja fast wie die Jungfrau zum Kinde gekommen.“ Mit erheblichen Konsequenzen: Durch den unterbrochenen Durchgangsverkehr blieben in Geschäften des Ortes Kunden weg, beklagten viele Unternehmen Umsatzeinbußen: „Ähnlich massive Behinderungen wollen wir ab dem kommenden Frühjahr möglichst vermeiden.“

Lennart Plottke

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