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Satower sammeln jede Menge Sondermüll

Satow Satower sammeln jede Menge Sondermüll

Am 20. Umwelttag in der Gemeinde Satow haben sich mehr als 500 Menschen beteiligt

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Die Annabelle Cogiel (l.) und ihre Kollegin Anja Krüger pflegten am 20. Umwelttag das Außengelände der Gemeindeverwaltung in Satow.

Quelle: Katarina Sass

Satow. Mit einer Rekordbeteiligung von über 500 Teilnehmer haben Einwohner der Gemeinde Satow am Sonnabend den Besen geschwungen, Rabatte gepflegt, Müll gesammelt. Das Rathaus hatte zum 20. Umwelttag aufgerufen. Das Ergebnis ist erschreckend. Nie zuvor war der Anteil an Sondermüll, der illegal entsorgt worden ist, so hoch wie in diesem Jahr.Der gemeinsame „Subbotnik“-Einsatz in der Gemeinde ist auch in diesem Jahr ein großer Erfolg. Als „genial“ bezeichnet Satows Gemeindeoberhaupt Matthias Drese die Zahl der vielen Helfer, die sich am Samstag für ihre Gemeinde engagiert haben. Doch was Ordnungsamtschefin Brigitte Scheel gegen Mittag als Zusammenfassung auf ihrer Liste hat, lässt sie schlucken. Neben 85 Kubikmetern an gemischten Siedlungsabfällen, sind es zehn Kubikmeter Schrott und 19 Kubikmeter Sondermüll. „Das spottet jeder Beschreibung“, sagt sie und nennt nur einige Beispiele: Kühlschränke, Dämmwolle, Farben und Lacke, Asbest und Pappe und außerdem einhundert Reifen. Das alles sei von den fleißigen Helfern von öffentlichen Plätzen gesammelt worden, betont sie. Darunter von den Jägern, die in den Wäldern ganze Arbeit geleistet hätten. Es zeigt, dass der Umwelttag nachwievor Sinn mache. Dass das Umweltbewusstsein einiger Menschen nicht allzu groß ist, musste auch der Angelverein Satow in der Vergangenheit immer wieder feststellen. Bis der Bauhof den öffentlichen Mülleimer am Ufer des Satower Sees abgebaut habe, landete dort immer wieder private Hausmüll. „So etwas ist ärgerlich und gehört sich nicht“, sagt Bernd Wenzel. Der stellvertretende Vorsitzende der Petri Jünger hat sich am Samstag mit acht Mitgliedern um die drei Pachtgewässer gekümmert. „Das gehört für uns dazu. Das Gute am Umwelttag ist, dass der Bauhof anschließend die Säcke vor Ort abholt“, so Wenzel. Gleich nebenan haben die Verwaltungsmitarbeiter der Gemeinde die Tastatur gegen die Harke eingetauscht. „Na klar machen wir mit“, sagt Annabelle Cogiel, die unter der Woche im Steueramt arbeitet. Auf dem Gelände der Gemeindeverwaltung müssen Rosen zurückgeschnitten, Unkraut gejätet und die Beete gesäubert werden. „Es ist in jedem Interesse, dass es hier gepflegt aussieht“, ergänzt Kollegin Anja Krüger aus der Kämmerei.

Von Sass, Katarina

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