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Schulhof-Erweiterung: Rethwisch weiß von nichts

Nienhagen Schulhof-Erweiterung: Rethwisch weiß von nichts

Bargeshagens Bürgermeister Eduardo Catalán hat jetzt einen neuen Vorschlag zur Erweiterung des Außengeländes vorgestellt / Amtskollege Horst Hagemeister reagiert mit Unverständnis

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Ungenutzte Fläche: Das Areal zwischen altem Hort-Gebäude (links) und Schule soll umgestaltet werden.

Quelle: Lennart Plottke

Nienhagen. /Bargeshagen. Geht es nach Bargeshagens Bürgermeister Eduardo Catalán, könnte die geplante Erweiterung des Außengeländes an der Conventer Schule in Rethwisch nun doch noch bis zum September realisiert werden. Ein neuer Vorschlag sieht jetzt eine Begradigung der Fläche vor, dazu eine Drainage-Anlage, Stellplätze für Fahrräder, eine Tischtennis-Platte, einen Sandplatz für Spielgeräte sowie einen Streetball-Platz.

Die Conventer Schule – Amtsschule für drei Gemeinden

3 Gemeinden schicken Kinder in die Amtsschule: Börgerende- Rethwisch, Admannshagen-Bargeshagen und Ostseebad Nienhagen.

65 Kinder werden in diesem Jahr in Rethwisch neu eingeschult – 406 Schüler besuchen derzeit die Conventer Schule.

50 000 bis 60 000 Euro könnte die Erweiterung des Schulhofes nach einem neuen Vorschlag kosten.

„Wir haben das gemeinsam mit der Nienhäger Gemeinde herausgearbeitet“, sagte Catalán. „Wenn jetzt der Schulausschuss auf seiner Sitzung Mitte Juli grünes Licht für diese Pläne gibt, könnten die Arbeiten relativ zügig starten.“ Vier Wochen Bauzeit kalkuliert Catalán in etwa ein – „Ich sehe also keinen Grund, warum das zum neuen Schuljahr nicht fertig werden sollte.“

Eine Aussage, über die sich Horst Hagemeister nur wundern kann: „Ich weiß von nichts“, sagte Rethwischs Bürgermeister. „Nichts über neue Vorschläge, nichts über mögliche Zeitfenster – weder mit mir noch mit dem Schulausschuss-Vorsitzenden Klaus Bergmann hat jemand gesprochen.“ Im Übrigen gehöre das Grundstück der Gemeinde Börgerende-Rethwisch, stellte Hagemeister klar: „Catalán hat von niemandem einen Auftrag erhalten, das Gelände neu zu überplanen.“

Letztlich müsse man tatsächlich abwarten, wie die Nachbargemeinde als Grundstückseigentümer auf die neuen Ideen reagiert, machte Bargeshagens Bürgermeister deutlich: „Ich hoffe aber, dass wir hier schnell zu einem Konsens kommen.“

Ein Wunsch, den offenbar auch der Nienhäger Sozialausschuss teilt. „Schule und auch Eltern sind von den neuen Plänen begeistert“, sagte der Vorsitzende Peter Zemelka: „Denn es handelt sich hier um ein Modell, bei dem die Schule viel in Eigenregie entwickeln kann.“ In erster Linie müssten die Bedürfnisse der Kinder berücksichtigt werden, machte Ausschuss-Mitglied Birgitt Zabel deutlich: „Wir sollten das vor allem aus sozialer Sicht betrachten.“

Dazu komme ein entscheidender Punkt, so Zemelka: „Die Planungskosten belaufen sich auf 5000 bis 6000 Euro, die Herstellungskosten sollen bei 50 000 bis 60000 Euro liegen – das ist rund ein Drittel weniger als ursprünglich gedacht.“

Um die Abstimmung im Schulausschuss auf möglichst breite Schultern zu stellen, sollen die neuen Pläne zunächst den Gemeindevertretern auf der Sitzung an diesem Donnerstag vorgestellt werden, erklärte Zemelka: „Damit Bürgermeister Uwe Kahl und ich wissen, wie wir für Nienhagen die Hand heben sollen.“ Denn immerhin kämen auf das Ostseebad zusätzliche Kosten in Höhe von rund 18 000 Euro zu. Diese Summe müsste dann in den Nachtragshaushalt eingestellt werden.

Dass auf dem dann erweiterten Außengelände der Amtsschule auch die Hortkinder ihren Platz bekommen müssten, stellt für Eduardo Catalán kein Problem dar: „Es gibt für alles Lösungen – man muss darüber nur mit uns reden.“ Dennoch: „Eine gewisse Sicherheit brauchen wir schon“, macht Bargeshagens Bürgermeister deutlich. „Und damit meine ich nicht etwa eine Eintragung ins Grundbuch.“

Vielmehr schwebe ihm eine Art Pachtvertrag für einen symbolischen Euro vor, in dem eine genaue Nutzung des Geländes festgeschrieben ist: „Wir wollen einfach sichergehen, dass der Platz nicht durch Drittnutzer in Beschlag genommen wird.“ Heißt im Klartext: „Wenn am Nachmittag die letzten Schul- und Hortkinder den Außenbereich verlassen haben, muss hier abgeschlossen werden – so können wir möglichem Vandalismus vorbeugen.“

Lennart Plottke

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