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Seebrücken-Pläne für Kühlungsborn-West kommen gut an

Kühlungsborn Seebrücken-Pläne für Kühlungsborn-West kommen gut an

Grund-Idee des Millionenprojektes eines amerikanischen Investors trifft auf Zustimmung in politischen Gremien

Kühlungsborn. Eine Seebrücke mit Schwimmbecken, Aquarien, Geschäften — die Pläne der Investmentfirma Mount Withney Consulting aus den USA für eine zweite Seebrücke in Kühlungsborn hören sich für ein Ostseebad futuristisch an. Doch das Vorhaben findet bei vielen Stadtvertretern Zuspruch.

„Die Pläne kennen wir gut. Es ist ein toller Entwurf, der eine breite Mehrheit gefunden hat“, sagt Bauausschussvorsitzender Hans-Joachim Ollhoff. Für Kühlungsborn sei so eine Seebrücke ein Highlight:

„Nach dem Hafen ist in den letzten Jahren ja nicht mehr so viel passiert.“ Ob am Ende wirklich Shops und ein Schwimmbecken auf der Seebrücke entstehen, könne man noch überlegen. „Wir haben dem Entwurf so erstmal zugestimmt, sodass weiter geplant werden kann“, sagt Hans-Joachim Ollhoff. Denn wenn jemand von sich aus so viel Geld in so ein Projekt investieren wolle, sage man erstmal nicht nein.

30 Millionen Euro soll die Seebrücke für Kühlungsborn-West kosten. Die Entwürfe stammen vom Hamburger Ingenieurbüro B&O. „Wir wollen keinen Steg wie in Ost“, sagt Bürgervorsteher Uwe Ziesig. „Wenn wir was machen, soll es etwas Besonderes werden. Wie alles am Ende aussieht, müssen wir dann sehen. Über die Details müssen wir reden“, sagt er mit Blick auf Schwimmbecken und Aquarium. Die Stadt hat für das Millionen-Vorhaben ihre Hausaufgaben gemacht und die Wasserfläche kommunalisiert, sodass darauf geplant werden kann.

Um den Investor und vor allem Verhandlungsführer Volker Tabaczek gibt es indes im Internet diverse Gerüchte. Tabaczek wird unter anderem Betrug vorgeworfen. Doch davon wollen sowohl der Planer als auch Bürgermeister Rainer Karl nichts wissen. „Unsere Planungen haben wir voll bezahlt bekommen — und das sogar im Voraus“, so Ingenieur Bernd Opfermann. Sein Hamburger Büro B&O hat das „Paradise Island“ — so der Name des spektakulären Projektes — entworfen. Rainer Karl sagt: „Ich kenne keine Urteile gegen Herrn Tabaczek. Bei uns tritt er seriös auf.“

Von al/am

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