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2:6-Desaster! Piranhas gehen in Braunlage baden

Braunlage/Rostock 2:6-Desaster! Piranhas gehen in Braunlage baden

Sechs Spiele, nur ein Sieg! Das ist die düstere Bilanz der Rostock Piranhas nach dem dritten Pflichtspielwochenende in der Eishockey-Oberliga (Staffel Nord).

Braunlage/Rostock. Sechs Spiele, nur ein Sieg! Das ist die düstere Bilanz der Rostock Piranhas nach dem dritten Pflichtspielwochenende in der Eishockey-Oberliga (Staffel Nord). Gestern musste sich das Team um Trainer Sergej gegen den neuen Tabellen-Elften EC Harzer Falken aus Braunlage mit 2:6 (1:1, 1:1, 4:0) geschlagen geben. Die Piranhas rangieren auf Rang 14. „Wir haben zu viele Torchancen liegen gelassen. Dazu kam Pech bei den Gegentoren“, haderte REC-Kapitän Florian Ullmann.

Die Piranhas hatten im Vorfeld der Partie drei Punkte als Ziel ausgegeben, mussten aber bereits nach 27 Sekunden den ersten Rückschlag hinnehmen. Braunlages Florian Böhm traf zum 1:0 für die Heimmannschaft. Die Rostocker erspielten sich in der Folge ein leichtes Chancenplus (15:10) und wurden mit dem 1:1 (14.) durch Verteidiger Patrick Franz für ihre Offensiv-Bemühungen belohnt.

Nach dem ersten Seitenwechsel begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Es dauerte 38 Minuten, ehe REC-Stürmer Arthur Lemmer die Gäste in Front brachte. Doch wenige Sekunden vor der Pause glichen die Falken durch den zweiten Treffer von Böhm aus.

Im letzten Abschnitt brachte Böhms Teamkollege Tobias Schwab die Falken wieder in Front und die Piranhas aus der Fassung. Spätestens nach dem 2:4 (49.) war die Moral der Raubfische gebrochen. „Wir kriegen ein Duseltor gegen uns und kassieren unnötige Strafzeiten. Wenn wir dann unsere Torchancen nicht nutzen, müssen wir uns nicht wundern, wenn der Gegner das ausnutzt“, echauffiert sich Spielführer Florian Ullmann.

Die Harzer Falken machten in der Schlussphase gegen niedergeschlagene Gäste mit zwei Toren den Sieg perfekt.

Nach der Pleite wird die Kritik an Trainer Sergej Hatkevitch, der gestern nicht für eine Einschätzung zur Verfügung stand, kaum verstummen. Zwar konnten die Piranhas bereits am Freitag in der Eishalle Schillingallee ihren ersten Saisonsieg (4:3 gegen Fass Berlin) feiern. Dennoch pfiffen die Zuschauer ihr Team zwischenzeitlich aus.

Schon am Freitag (20.00 Uhr) haben die Piranhas die nächste Gelegenheit, in ruhigere Fahrwasser zu schippern. Dann gastiert der ECC Preussen Berlin in der Schillingallee. Zwei Tage später (18.00 Uhr) reisen sie nach Timmendorf.

rwa

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