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Abwärtstrend der Doberaner Handballer hält weiter an

Abwärtstrend der Doberaner Handballer hält weiter an

DSV-Sieben verliert Kellerduell in der Oberliga beim VfL Lichtenrade mit 20:23

Lichtenrade/Bad Doberan . In der Oberliga Ostsee-Spree ist der Bad Doberaner SV endgültig im Abstiegskampf angekommen. Im Auswärtsspiel beim Drittletzten VfL Lichtenrade kassierten die Münsterstädter eine 20:23 (11:13)-Niederlage und warten damit seit nunmehr fünf Spielen auf einen Sieg.

Besonders bitter: Mit einem Erfolg gegen einen direkten Mitkonkurrenten hätten sich die Mecklenburger bis auf fünf Zähler von der Abstiegszone absetzen können. So aber rückten die Süd-Berliner in der Tabelle bis auf einen Zähler an die DSV-Sieben (10.) heran, die ihrerseits im kommenden Heimspiel gegen den VfL Tegel (Sonnabend, 19 Uhr, Stadthalle) schon unter erhöhtem Erfolgsdruck steht.

„Mit allen Spielern an Bord wäre hier sicherlich mehr möglich gewesen“, bemerkte Lars Rabenhorst. Krankheitsbedingt standen dem Doberaner Trainer seine bislang erfolgreichsten Torschützen Jakub Zboril und Yan Vizhbovskyy nicht zur Verfügung, der Langzeitverletzte Matthias Jahn (Knie) sowie Tom Kröplin (Hand) und Maximilian Lendner (Schulter) komplettierten das Doberaner Lazarett an diesem Abend.

Lendners Trikot mit der Nummer 23 war am Sonnabend aber dennoch im Einsatz: Falk Heinrich, der den DSV im Sommer nach zehn Jahren aus beruflichen Gründen in Richtung Berlin verlassen hatte, streifte kurzerhand das Shirt der personell etwas gebeutelten Doberaner über. Kurios: Auch bei Heinrichs Abschiedsspiel im Mai hieß der Gegner VfL Lichtenrade. Und erneut hatten die Mannen aus der Bundeshauptstadt das bessere Ende für sich.

Dabei war für die Gäste trotz aller Personalprobleme deutlich mehr drin. „Das war eine total vermeidbare Niederlage“, ärgerte sich nicht nur Rechtsaußen Tim Lehwald. Letztlich produzierten die Doberaner aber zu viele einfache Fehler und brachten sich so immer wieder selbst in Bedrängnis.

Auf die schnelle 3:1-Führung der Hausherren hatte die DSV-Sieben zwar noch eine Antwort und lag über die Stationen 3:5, 4:7 und 9:11 aussichtsreich im Rennen. Doch dass der VfL die Partie noch vor der Pause wieder zu seinen Gunsten drehen konnte, war letztlich einer der vielen Mosaiksteine, aus der sich die Doberaner Pleite am Ende zusammensetzte. „In der ersten Halbzeit hatten wir in der Abwehr so unsere Probleme, konnten uns hier aber in der zweiten Halbzeit steigern“, erkannte Lehwald. Die Formkurve im Offensivspiel der Mecklenburger verlief jedoch genau entgegengesetzt. Beim 18:18 war ein offenes Spiel letztmals ausgeglichen, ehe das Pendel endgültig zu Gunsten der Gastgeber ausschlug. Lichtenrade hatte am Ende – auch weil die Gäste sechs der letzten zehn Minuten in Unterzahl bestreiten mussten – die größeren Reserven.

„Wir haben uns in der zweiten Halbzeit leider zu oft festgerannt“, befand Lehwald. Zudem verwarfen die Gäste gleich vier Siebenmeter. Das war zusammen mit den vielen weiteren vergebenen Chancen im gesamten Spielverlauf in der Summe zu viel, um erfolgreich zu sein.Simone Seidel

DSV: Prothmann, F. Voigt - S. Voigt 2, Lehwald 3, Ritzrau 2, Stöwsand, Palm 3, Landwehrs 7/2, Fandrich, Sachse, Paul, Heinrich 3.

OZ

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