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Anpfiff: Kicker freuen sich auf neuen Rasenplatz

Bad Doberan Anpfiff: Kicker freuen sich auf neuen Rasenplatz

Finale Arbeiten auf dem Sportplatz am Doberaner Busbahnhof – am 26. November soll hier mit dem letzten Hinrunden-Spiel der neue Kunstrasen eingeweiht werden

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Staubige Sache: Gestern wurde auf dem Sportplatz Sand verteilt, um den Kunstrasen-Teppich zu beschweren. Fotos (2): Lennart Plottke/Andreas Jahncke

Bad Doberan. Eine große Sandwolke zieht über den Sportplatz am Doberaner Busbahnhof. Die kleine Maschine saust an der Seitenlinie auf und ab, zieht ihre Bahnen und wirbelt dabei mächtig Staub auf. „Der Quarz-Sand soll den Teppich beschweren und dafür sorgen, dass die Halme künftig gerade stehen“, erklärt Andreas Jahncke, Vorstandsvorsitzender beim Doberaner FC.

OZ-Bild

Finale Arbeiten auf dem Sportplatz am Doberaner Busbahnhof – am 26. November soll hier mit dem letzten Hinrunden-Spiel der neue Kunstrasen eingeweiht werden

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160 000 Euro Eigenmittel

360 000 Euro kostet die Erneuerung des Kunstrasenplatzes in Bad Doberan insgesamt.

120 000 Euro muss der Doberaner FC an Eigenmitteln aufbringen – die restliche Summe wird von Land und Kommune gefördert.

7800 Quadratmeter umfasst die gesamte Fläche – nach 15 Jahren musste der alte Belag wegen Verletzungsgefahr ausgetauscht werden.

„Pro Quadratmeter werden etwa 18 Kilogramm ausgeschüttet.“ Wenn das erledigt ist, fehlt nur noch das grüne Gummi-Granulat – dann ist der neue Kunstrasenplatz endlich fertig.

„Wir haben ein bisschen länger gebraucht, als ursprünglich gehofft“, blickt Jahncke zurück. „Aber es gab witterungsbedingt immer mal wieder ein paar Tage Stillstand.“ Zeitverzögerungen habe es auf anderen Baustellen auch schon gegeben, meint der DFC- Chef: „Die Hamburger Elbphilharmonie ist erst in dieser Woche fertig geworden – aber wir müssen wenigstens nicht mehrere Millionen draufzahlen.“

Gut 360 000 Euro kostet die Erneuerung des Doberaner Kunstrasenplatzes – rund 120000 Euro muss der Verein davon an Eigenmitteln aufbringen. Eine Finanzierungsmöglichkeit: DFC-Fans können symbolischer Pate für den neuen Platz werden – „auf unserer Homepage gibt es ein virtuelles Spielfeld, auf dem man eine Lieblingsfläche auswählen und für 30 Euro erwerben kann“, erklärt Andreas Jahncke. „Etwa die Hälfte der Fläche haben wir schon verkauft – so sind bis dato gut 6500 Euro zusammengekommen.“ Auf Wunsch werden Name, Bild oder Logo des Spenders veröffentlicht – darüber hinaus soll am Platz eine Tafel mit allen Sponsoren aufgestellt werden.

„Ich bin froh, dass die Bauzeit jetzt vorbei ist“, gibt Andreas Jahncke zu. „Denn durch die Erneuerung unseres Spielfeldes konnten wir in dieser Saison bislang nur auswärts antreten.“ Und auch, wenn sich die Reise-Strapazen nicht unbedingt auf den Tabellenstand ausgewirkt hätten – der Doberaner FC ist in der Landesliga Nord aktuell Siebter – „für die Mannschaft war das schon ziemlich nervig und stressig“, sagt Jahncke.

Immerhin: „Für das Training konnten wir auf den Platz in Rethwisch ausweichen“, sagt der DFC-Chef. „Dafür sind wir sehr dankbar – die Bedingungen waren top.“ Diese Bedingungen sollen künftig auch die Doberaner Fußballer vorfinden – und zwar alle Mannschaften. „Wir haben aktuell elf Nachwuchs-Teams“, sagt Jahncke stolz. „Damit liegen wir im gesamten Altkreis Bad Doberan vorn.“

In der kommenden Woche sollen die DFC-Kicker wieder auf ihrem Platz trainieren können – und am 26. November steigt hier gegen den TSV Graal-Müritz in der Landesliga Nord das erste Spiel auf dem neuen Kunstrasen. „Der hat übrigens mit 105 mal 68 Metern Fifa-Maße“, macht Andreas Jahncke deutlich – und fängt ein bisschen an zu träumen: „Theoretisch könnte man also hier in Doberan auch ein Länderspiel austragen – theoretisch . . .“

• Infos: www.doberaner-fc.de

Lennart Plottke

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