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Bargeshagen und Parkentin gründen Junioren-SG

Bargeshagen und Parkentin gründen Junioren-SG

In der neuen Saison kicken 100 Kinder in den Teams der neuen Spielgemeinschaft

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Peter Seelige-Steinhoff aus Bargeshagen (l.) und Christoph Wagner (r.) aus Parkentin mit E-Jugend-Kapitän Sixten.

Bargeshagen/Parkentin Zur neuen Saison der Fußballer beschreiten zwei Vereine in der Nachwuchsarbeit neue Wege. Nach der SG Neubukow/Mulsow/Rerik ist es dann die zweite in der Region. Im Interview erklären Christoph Wagner vom SV Parketin und Peter Seelige-Steinhoff, wie es dazu kam.

 

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Wie waren die ersten Schritt dieser Zusammenarbeit?

Christoph Wagner: Ende 2014 hatten beide Vereine Probleme, genügend Schiedsrichter zu melden. Bei dem daraus folgenden Lehrgang gab es eine erste Begegnung zwischen Vereinsvertretern.

Ein paar Monate später fand ein erstes Treffen statt. Dort reifte die Idee, irgendwas gemeinsam zu machen. Zuerst ging es um die Ü42-Mannschaft. Dann um den Nachwuchs.

Wie entwickelte sich das weiter?

Peter Seelige-Steinhoff: Die Idee, eine SG im Jugendbereich zu gründen, wurde zuerst im Vorstand, dann bei den Trainern und abschließend mit den Eltern diskutiert. Die Ideen ernteten Zustimmung auf breiter Front. Alle verstanden das Ziel ohne Bedenken.

Christoph Wagner: Dieser Konsens war uns auch sehr wichtig, da wir alle in unserem Verein mit ins Boot holen wollten.

Was sind die Beweggründe? Ist es eine Liebesheirat zwischen zwei Vereinen auf derselben Wellenlänge, oder eher eine Vernunftehe, um die Chance auf eine Großfeldmannschaft zu wahren?

Peter Seelige-Steinhoff: Es ist ein Mix von Beidem. In den ersten Treffen wurde schon eine gute menschliche Basis gelegt. Es zeigte sich, dass wir die gleichen Ziele haben. Beide wollen den kompletten Jugendbereich abdecken, auch auf dem Großfeld. Im Speckgürtel zwischen Rostock und Bad Doberan geht das aber nur gemeinsam.

In der B-Jugend kooperiert der FC Obotrit aktuell aber mit dem Doberaner FC. Sollen weitere Vereine dazukommen?

Peter Seelige-Steinhoff: Ja, auch das wäre denkbar.

Was sind die Wünsche und Visionen für dieses Projekt?

Peter Seelige-Steinhoff: Ich hoffe auf einen langen Bestand der SG und dass wir irgendwann alle Altersstufen gemeinsam besetzen können.

Christoph Wagner: Wir wollen uns nicht aufs Kleinfeld beschränken. Ziel ist es, unseren jungen Mitgliedern die Chance zu geben, dass die ganze Kindheit von einem Verein begleitet werden kann. Dazu gehört dann auch das Großfeld.

Wo liegen weitere Gemeinsamkeiten? Was ist Ihnen wichtig?

Christoph Wagner: Es passt einfach. Beide Vereine begegnen sich als Partner auf Augenhöhe. Es gibt also keinen Senior- oder Juniorpartner. Zudem haben beide im Nachwuchs vor ein paar Jahren einen Neustart hingelegt.

Würde eine dauerhafte Zusammenarbeit die Trainingsbedingungen denn für beide Seiten spürbar verbessern?

Peter Seelige-Steinhoff: Über die bisherige Unterstützung, die wir in der Gemeinde bekommen, bin ich sehr dankbar. Dennoch träume ich von einer neuen Sporthalle für alle Sportler.

Christoph Wagner: Für die Zukunft wünsche ich mir allgemeinen bessere Trainingsbedingungen. Es wäre natürlich wünschenswert, wenn wir durch unser Projekt auch unsere Kommunen für eine engere Zusammenarbeit begeistern könnten.

Ist es möglich, dass auf eine SG im Jugendbereich, auch eine bei den Männern folgt?

Christoph Wagner: Ausschließen möchte ich das nicht. Wenn ich es mit dem Hausbau vergleiche, haben wir jetzt das Fundament gelegt. Im nächsten Jahr soll mit den Alten Herren die erste Etage kommen. Ob wir weiter bauen, entscheiden wir, nachdem die ersten beiden Schritte vollendet sind. Auf jeden Fall sollten wir die Idee im Hinterkopf behalten.

Peter Seelige-Steinhoff: Da stimme ich zu. Ein treffender Vergleich!

Personen und Fakten

Christoph Wagner (36), vom

SV Parkentin, ist Stellvertretender Vereinsvorsitzender, Abteilungsleiter Fußball und Trainer der 1. Männermannschaft.

Peter Seelige-Steinhoff (48), vom 1. FC „Obotrit“ Bargeshagen ist Vereinsvorsitzender und Trainer der E-Jugend.

Ab der kommenden Saison 2016/2017 sollen 100 Kinder in der neuen Spielgemeinschaft trainieren sowie am Wettspielbetrieb teilnehmen.

Von den D-, bis zu den G-Junioren gehen je zwei Jahrgangs-Teams an den Start.

Die Reihenfolge der Vereinsnamen in der Bezeichnung der SG sowie die Verantwortung wechselt jährlich.

Von Interview von Jan Gehrmann

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