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Beachvolleyball-Serie: Kühlungsborn bekennt sich

Kühlungsborn Beachvolleyball-Serie: Kühlungsborn bekennt sich

Der Vertrag über die Tour läuft aus / Das Ostseebad will weiter dabei sein

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Der smart beach cup ist Kühlungsborns größte und – wie viele sagen – auch attraktivste Veranstaltung.

Quelle: Foto: Hoch Zwei/malte Christians

Kühlungsborn. Drei Tage hochklassiger Beachvolleyball am Strand zwischen Seebrücke und Hafen, dazu am Sonnabendabend eine heiße Party auf dem Centercourt – bis in die Nacht hinein. Trotz der Regenschauer, die immer mal wieder herunterprasselten, kamen an allen drei Tagen rund 36000 Zuschauer, schätzt der Veranstalter. So viele wie im Vorjahr, als der Cup in Kühlungsborn an einem heißen Augustwochenende gespielt wurde. „Wir sind hoch zufrieden. Es war wieder richtig schön in Kühlungsborn“, so das Fazit von Axel Annink, dem Pressesprecher der Tour.

 

OZ-Bild

„„Wir stehen auch in den kommenden Jahren als Ausrichter vor Ort zur Verfügung. Der ganze Verein steht dahinter.“Lars Behrens Beachvollyballverein Kühlungsborn

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„„Kühlungsborn ist für mich als Veranstalter ein absolutes Highlight. Hier stimmt alles – denn die ganze Stadt zieht mit.“Frank Mackerodt Veranstalter

Auch die Spieler waren erneut von Kühlungsborn begeistert. „Das Stadion ist so groß, die Zuschauer sind super, die Musik ist klasse – das ist die Stimmung, die du als Spieler haben willst. Das haben wir so alles in Neuseeland nicht. Cool, das hier erleben zu dürfen“, sagte beispielsweise der Neuseeländer Michael Watson, der mit Partner Samuel O'Dea nach Kühlungsborn kam. Und wie die Zuschauer das sahen – da brauchte man gestern Nachmittag bei den Finals nur einen Blick auf die mit 1500 Menschen voll besetzten Tribünen schauen: Sie bebten.

Also: Alles wie immer? Fast. Hinter den Kulissen wurde sondiert, Vorgespräche wurden geführt. Die Partner des Events brachten sich in Position. Denn mit dem zurückliegenden Turnier ist der fünfjährige Vertrag ausgelaufen, den Veranstalter Frank Mackerodt, Geschäftsführender Gesellschafter der Beach Services Veranstaltungsgesellschaft mit Sitz in Hamburg, mit dem Deutschen Volleyballverband über die Organisation und Durchführung der Tour hat. In den kommenden Wochen werden die Karten neu gemischt. „Ich denke, die Signale vom Verband sind positiv und hoffe, auch in den kommenden Jahren Veranstalter sein zu können“, sagt Mackerodt. Wenn das so kommt, will er auf jeden Fall an Kühlungsborn als Veranstaltungsort festhalten. „Kühlungsborn hat sich in den zurückliegenden Jahren als absolutes Highlight der Serie entwickelt, die aus acht Qualifikationsturnieren für die Deutsche Meisterschaft besteht. Nicht nur wegen der großartigen Location am Strand zwischen Seebrücke und Hafen, sondern weil hier zu spüren ist: Eine ganze Stadt steht dahinter, will dieses Event“, so der Veranstalter. Und weil in Kühlungsborn, anders als bei den anderen Turnieren, wo eine Agentur die Ausrichtung vor Ort besorgt, „hier ein engagierter Volleyballverein – Ehrenamtler – das mit Herzblut macht. Schon allein dadurch ist die Atmosphäre immer sehr herzlich, fast schon familiär.“ Der hohen Stellenwert, den Kühlungsborn in der Serie hat, werde auch dadurch verdeutlicht, dass hier einer der vier Super-Cups gespielt wird: Dotiert mit 40000 Euro Preisgeld und durchgeführt mit dem vollen Rahmenprogramm.

Die Partner in Kühlungsborn – der Beachvolleyball-Verein, Politik, Verwaltung und Tourismusbranche – bekennen sich voll zum Beachvolleyball-Cup, wollen das Event in Kühlungsborn halten. „Wir sind als Ausrichter vor Ort bereit für weitere Jahre“, erklärt Lars Behrens, einer der Organisatoren vom lokalen Volleyballverein. „Ein tolles Event für unsere Gäste. Und die TV-Bilder sind für uns Werbung, die eigentlich unbezahlbar ist“, sagt Bürgermeister Rainer Karl (parteilos) und signalisiert, dass die Stadt auch weiter bereit sei, das Event mit einem Gesamtpaket von rund 100000 Euro zu unterstützen. Dort seien allerdings auch Sachleistungen, wie Arbeiten vom Bauhof, eingerechnet.

Stadtvertretervorsteher Uwe Ziesig führte am Wochenende Gespräche mit Mackerodt. „Das ist unsere größte und attraktivste Veranstaltung. Ich habe ihm versichert, das ich mich dafür unermüdlich in der Stadtvertretung stark machen werde“, erklärt er. Touristik-Chef Ulrich Langer meint: „Die hohen Besucherzahlen und die tolle Stimmung sprechen doch für sich. Wir wollen die Kooperation gern fortsetzen.“ Zumindestens vor Ort wurden die Weichen am Wochenende in Richtung Weitermachen gestellt: Kühlungsborn will im Boot bleiben.

Lutz Werner

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