Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
Chancenlos: DSV-Ladies zahlen Lehrgeld

Chancenlos: DSV-Ladies zahlen Lehrgeld

Bad Doberan Anschauungsunterricht aus erster Hand gab es am Sonnabend für die Handball-Damen des Bad Doberaner SV. Der Verbandsligist hatte mit der TSG Wismar (3.

Voriger Artikel
„Mit viel Aufwand noch alles gewuppt“
Nächster Artikel
Beachvolleyball-Turnier mit hohem Party-Faktor

DSV-Neuzugang Lena Schmidt fiel im Vorbereitunsgturnier trotz der schweren Spiele gegen höherklassige Gegner positiv auf.

Quelle: Anja Ott

Bad Doberan Anschauungsunterricht aus erster Hand gab es am Sonnabend für die Handball-Damen des Bad Doberaner SV. Der Verbandsligist hatte mit der TSG Wismar (3. Liga) und dem SC Hoyerswerda (Mitteldeutsche Oberliga) namhafte und vor allem deutlich höherklassige Kontrahenten beim eigenen Vorbereitungsturnier in der Stadthalle zu Gast. Am Ende standen für die Doberanerinnen vier zum Teil deutliche Niederlagen zu Buche.

„Wir hatten erwartungsgemäß nichts zu bestellen“, resümierte DSV-Trainer Torsten Römer. Ein Sachverhalt, der angesichts der klaren Ausgangslage vor den Partien – das Turnier wurde im Modus einer Doppelrunde jeder gegen jeden mit einer Spieldauer von jeweils 30 Minuten ausgetragen – niemanden überraschte. „Für uns war das im Grunde die zweite Trainingseinheit mit Ball“, verwies Römer zudem darauf, dass seine Mannschaft bisher eher im konditionellen und athletischen Bereich gearbeitet hat.

Trotz der erfreulichen Comebacks von Theresa Ott und Ute Busch konnte Römer im Turnierverlauf nicht auf seine Bestbesetzung zurückgreifen. Ihre Wichtigkeit mehr als andeuten konnte derweil Neuzugang Lena Schmidt. Die 36-Jährige wirkte zwar nur in den letzten beiden Vergleichen gegen Wismar (10:16) und Hoyerswerda (9:20) mit, hat aber „ihre Sache super gemacht. Es stimmten einige Laufwege noch nicht“, so Römer.

An solchen Feinheiten wollen die DSV-Ladies dann in den kommenden Wochen bis zum Saisonauftakt am 17. September feilen. Der Test am Sonnabend diente dann doch eher dazu, sich von den Gegnern das ein oder andere abzuschauen. „Jeder unserer Ballverluste wurde gnadenlos bestraft. Uns wurde gezeigt, wie man auch Handball spielen kann. Das waren zwei ganz andere Kaliber“, stellte Römer stellvertretend für das gesamte Team, das schon in den ersten beiden Begegnungen des Tages chancenlos war, fest.

Die direkten Duelle der beiden Gästeteams hatten ein ordentliches Niveau. Die Drittliga-Damen der TSG Wismar setzten sich beide Male knapp gegen Hoyerswerda durch (11:9/18:16) und heimsten damit den Turniersieg ein.

DSV: C. Krause, Stahnke – Schmidt 5, Dobbert 5/2, Wende 5/2, Menzel 2, Couball 4, Nowak 4, Ott 3, J. Krause 2, Kraeft 1, Busch.

Ergebnisse: DSV – Wismar 8:20/10:16; DSV – Hoyerswerda 4:17/9:20; Wismar – Hoyerswerda 11:9/18:16.

rf

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Prohn
Der 1947 in Barth geborene Helmut Losch war für Motor Stralsund zweimal bei Olympia: 1972 in München belegte er im Schwergewicht Platz 4. 1976 klappte es in Montreal im Superschwergewicht mit Bronze. Er starb 2005 nach einem Herzinfarkt.

Helmut Losch, Jürgen Heuser, Andreas Behm und Mario Kalinke aus der Kaderschmiede von BSG Motor und TSV 1860 einst auf der olympischen Heberbühne erfolgreich

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Sport Doberan
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.