Volltextsuche über das Angebot:

19 ° / 14 ° Regenschauer

Navigation:
D-Junioren schrammen knapp am Pokal-Gewinn vorbei

Bad Doberan D-Junioren schrammen knapp am Pokal-Gewinn vorbei

Doberaner FC unterliegt Finale des Sommerfestes erst im Neunmeterschießen gegen den MSV Neuruppin / Mehr als 300 Kindern wetteifern und Titel und Medaillen

Voriger Artikel
Talent Jan Ole Schwarz erzielt schnellste Zeit in Papendorf
Nächster Artikel
Vorschläge zum Kiten auf dem Salzhaff unterbreitet

Gute Stimmung herrschte am Sonntag bei der Siegerehrung der E- und D-Junioren. Fotos (2): Denver Ehrlich

Bad Doberan. Wie dicht Freud´ und Leid beim Fußball aneinander liegen, erlebten am Sonntag die D-Junioren des gastgebenden Doberaner FC. Sie schafften beim Sommerfest-Turnier des Vereins in ihrer Altersklasse den Einzug ins Finale. Dort trafen sie auf den MSV Neuruppin (Brandenburg). Nach einem spannenden Ringen endete das Spiel torlos. Die Entscheidung musste also im Neunmeterschießen fallen. Dort setzte sich der Gäste mit 3:2 durch.

OZ-Bild

Doberaner FC unterliegt Finale des Sommerfestes erst im Neunmeterschießen gegen den MSV Neuruppin / Mehr als 300 Kindern wetteifern und Titel und Medaillen

Zur Bildergalerie

LOKALSPORT

☎ 0381-365 315

E-Mail:

lokalsport.rostock@ostsee-zeitung.de

„Danach mussten wir einige Tränen trocknen. Die Jungs waren sehr enttäuscht“, sagte DFC-Trainer Ulf Hölter. „Aber trotz der Finalniederlage haben sie ein ganz tolles Turnier gespielt“, lobte der Coach nach dem verpassten Sieg. Kein Wunder: Bei den 12- und 13-Jährigen gingen am Wochenende 156 Kinder aus fünf Bundesländern und Polen in 15 Mannschaften auf Torejagd.

Hervorzuheben sind besonders die Mühen des Heidenauer SV aus dem Dresdner Umland, der mit 460 Kilometern die mit Abstand weiteste Anreise zu der zweitägigen Veranstaltung hatte. „Umso schöner ist es deshalb, dass das ehrenwerte Engagement unserer Freunde mit einem sehr guten dritten Platz belohnt wurde“, freute sich Doberans Clubchef Andreas Jahncke für die Mannschaft aus Sachsen.

Ein besonderer Höhepunkt war das Sommerfest 2016 für Emil Schnabel vom Doberaner FC. Er wurde mit elf Treffern bester Torschütze des D-Jugendturnier und nahm stolz seinen Siegerpokal in Empfang.

„Geil“, freute sich der Offensivspezialist. Luis Weber vom BFC Dynamo wählten die Trainer zum besten Torhüter des Wettkampfs. Neben Schnabel schafften es auch Moritz Berg (Lok Stendal), Alexander Koschmieder (Heidenau), Karim Barry (Berolina Stralau) und Reza Mohammedi (DFC I ) ins Turnier-Dreamteam. „Wir hoffen, den Jungs bleibt das Sommerfest noch lange in bester Erinnerung und sie kommen gerne wieder“, sagte Cheforganisator Ronny Susa, der gleichzeitig Trainer der ersten Männermannschaft des Doberaner FC ist.

Im Wettbewerb der E-Junioren waren 16 Teams aus sechs Bundesländern und Polen mit 163 Kindern dabei. Im dortigen Teilnehmerfeld hatten der DFC- Partnerverein vom LKS Pomorzanin Nowogard (Polen) und der FSV Eintracht Königs Wusterhausen aus Brandenburg mit rund 270 Kilometern die weiteste Anreise.

Auch im Finale der Zehn- und Elfjährigen fiel die Entscheidung erst im Entscheidungsschießen. Dort setzte sich die Mannschaft vom FSV Berolina Stralau gegen den MTV Soltau mit 5:4 durch und sicherte sich somit den Turniersieg. Bester Torschützen wurde Jelle Teriber (7 Treffer) vom MTV Soltau, beste Torwart Theo Kaiser, (Königs Wusterhausen II). Ins Dreamteam wählten die Trainer der Mannschaften Tyson Sevenstern (Königs Wusterhausen II), Stefan Jansen, Daniel Schäfer (beide MTV Soltau), Timon Hätscher (Berolina Stralau) und Emilio Kastrati (Berliner SC). Sie allen lachten bei der Siegerehrung überglücklich um die Wette.

• Mehr zum Doberaner Sommerfest unter: www.oz-sportbuzzer.de

Statistik

Abschlusstabellen:

D-Junioren:

 1. MSV Neuruppin

 2. Doberaner FC

 3. Heidenauer SV

 4. 1. FC Lok Stendal

 5. FSV Berolina Stralau II

 6. Berlier FC Dynamo

 7. FSV Berolina Stralau

 8. SG Neubukow/Mulsow/Rerik

 9. RSV Eintracht 1949

10. Neumühler SV

11. Doberaner FC II

12. PSV Röbel-Müritz

13. HFC Schwarz-Weiß

14. Kröpeliner SV

15. LKS Pomorzanin Nowogard

E-Junioren:

 1. FSV Berolina Stralau

 2. MTV Soltau

 3. Berliner SC

 4. LKS Pomorzanin Nowogard

 5. FC Schönberg 95

 6. Doberaner FC

 7. SC Schwarzenbek

 8. Doberaner FC II

 9. SG Rot-Weiß Groß Glienicke

10. FSV Königs Wusterhausen

11. FSV Berolina Stralau II

12. FSV Königs Wusterhausen II

13. SC Poppenbüttel

14. Friedrichshagener SV

15. SG Motor Neptun Rostock

16. HFC Schwarz-Weiß

DREI FRAGEN AN...

1 Herr Jahncke, wie fällt Ihr Fazit fürs Sommerfest 2016 aus? Wir konnten uns im Vergleich zu den vergangenen Jahren noch mal steigern. Unser Helferteam ist groß, und jeder kennt seine Aufgaben. Viele Rädchen greifen ineinander. Auch dieses Jahr waren die angereisten Teams sympathisch und sind fair miteinander umgegangen.

Wir haben durchweg positives Feedback erhalten und freuen uns, dass sich die Gäste bei uns wohlfühlen.

2 Gab es einen besonderen Höhepunkt? Es gab einige Highlights. Der Andrang aufs Public Viewing war riesig. Beim Viertelfinale Deutschland gegen Italien war das Festzelt am Sonnabend rappelvoll und es herrschte eine geniale Stimmung. Aber der absolute Höhepunkt für mich war die Finalteilnahme unserer D-Junioren am Sonntag. Es war das erste Mal überhaupt, dass ein DFC-Team im Endspiel stand. In den Vorjahren war im Viertel- beziehungsweise Halbfinale Schluss. Schade, dass unsere Jungs das Neunmeterschießen verloren haben. Aber das ist eben eine Lotterie.

3 Wie zufrieden sind Sie generell mit der Nachwuchsarbeit im Verein? Wir haben mit der Gründung des Doberaner FC beschlossen, dass die Jugend unser Kapital sowie unsere Zukunft ist und legen großen Wert auf die Ausbildung der Kinder und Jugendlichen. Deshalb haben wir ein Nachwuchskonzept entwickelt, das langsam Früchte trägt. Die Ergebnisse sind zweitrangig, an erster Stelle steht die Entwicklung der fußballerischen und menschlichen Qualitäten. Wenn die passen, kommen die Resultat von ganz alleine.eschw

Eugen Schweiz

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Bad Doberan
Der erfahrene Defensivspezialist Ingo Schultz (r.), in der vergangenen Saison noch für den FSV Kühlungsborn im Einsatz, wird in der neuen Spielzeit das Trikot des SV Parkentin überstreifen.

Der langjährige Kapitän des FSV Kühlungsborn schließt sich wie Tom Blödorn (vorher Kröpeliner SV) dem Kreisoberliga-Aufsteiger an / Klubs rüsten kräftig auf

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Sport Doberan
Die besten Wettquoten der Ostsee gibt es im Bundesliga-Quotenvergleich von SmartBets.