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DSV-Angriff auswärts nur ein laues Lüftchen

Grünheide DSV-Angriff auswärts nur ein laues Lüftchen

Oberliga-Handballer des Doberaner SV unterliegen beim Grünheider SV mit 16:25

Grünheide. Aufgrund einer über weite Strecken erneut dürftigen Offensivleistung traten die Handballmänner des Bad Doberaner Sportvereins die Rückreise vom Oberliga-Auswärtsspiel beim Grünheider SV am vergangenen Sonnabend mit leeren Händen an. Am Ende stand eine verdiente 16:25 (8:13)-Niederlage für Doberan zu Buche.

In Sachen Angriffseffektivität knüpften die Münsterstädter am östlichen Rande Berlins dabei nahtlos an die schwache Vorstellung aus der zweiten Halbzeit im vorangegangenen Heimspiel gegen den HSV Insel Usedom an.

Weil mit Jakub Zboril, der bislang beste DSV-Torschütze in der aktuellen Saison, mit einer Nasenverletzung aus eben jener Partie fehlte und auch Routinier Yan Vizhbovskyy im Gastspiel beim Tabellendritten – ebenso wie die Mehrheit seiner Kollegen – einen eher gebrauchten Tag erwischte, nahm das Doberaner Unheil schon frühzeitig seinen Lauf.

„Wir haben völlig zurecht verloren, weil wir vorne einfach keine Durchschlagskraft entwickeln konnten", erklärte Tom Kröplin, der mit insgesamt vier Treffern erfolgreichster Werfer der Mecklenburger an diesem Abend war.

Die laut Statistik beste Abwehrreihe der Liga ließ die DSV-Angreifer nahezu verzweifeln: „Wir haben kaum Lücken gefunden", bestätigte Kröplin. Die wenigen sich bietenden Chancen ließ das Team von Trainer Lars Rabenhorst zudem ungenutzt und geriet so schon unmittelbar nach der anfänglichen 4:2-Führung (8.) auf die Verliererstraße.

Da half auch die Unterstützung von Falk Heinrich nichts. Der 30-Jährige hatte den Doberaner SV im Sommer nach zehn Jahren verlassen, ihn zog es samt Familie in die Bundeshauptstadt. Den kurzen Anreiseweg nach Grünheide nutzte Heinrich für eine Stippvisite bei den alten Kollegen. Die Wiedersehensfreude blieb allerdings der einzige Grund zum Feiern.

„16 eigene Tore sagen eigentlich schon alles. Es wurde zu viel quer gespielt, der Druck in die Tiefe fehlte völlig. Zudem fehlte den Spielern die nötige Geduld. Die Abwehrleistung war eigentlich okay“, resümierte der einstige DSV-Goalgetter, der neben Rabenhorst und Physiotherapeut Christian Meißner auf der Gästebank Platz nahm.

Zu einem der wenigen Lichtblicke im Spiel der Bad Doberaner zählte dabei der junge Keeper Florian Voigt, der nach der Pause das Tor hütete und einen guten Eindruck hinterließ.

Da war es aber eigentlich schon um die Münsterstädter geschehen: Grünheide hatte zuvor mit fünf Treffern in Serie die Führung erobert (7:4, 16.) und baute den Halbzeitvorsprung nach dem Wiederanpfiff weiter aus. Bis zum 20:14 (49.) hielten die Münsterstädter den Rückstand dabei noch einigermaßen im Rahmen, ehe zum Ende hin doch noch eine derbe Klatsche daraus wurde.

In der Tabelle der Oberliga Ostsee-Spree ging es für die Mecklenburger (6:6 Punkte) vorerst runter auf Rang acht. Am kommenden Wochenende hat die DSV-Sieben spielfrei und kann sich somit zwei Wochen lang auf das bevorstehende Spiel beim Tabellennachbarn SV Brandenburg-West (9./5:5) vorbereiten.

Simone Seidel

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