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DSV-Handballer empfangen Tabellenführer Werder

Bad Doberan DSV-Handballer empfangen Tabellenführer Werder

Großes Heimspielwochenende für DSV-Teams/Im Abstiegskampf haben die Oberliga-Herren das Schicksal noch in eigener Hand

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Doberans Sebastian Voigt (r.) sucht eine Anspielstation. Morgen sind die DSV-Handballer gegen den Spitzenreiter gefordert.

Quelle: Rolf Barkhorn

Bad Doberan. Die Lage der Handballmänner das Bad Doberaner SV in der Oberliga Ostsee-Spree ist aktuell bedrohlich, doch keineswegs aussichtslos.

OZ-Bild

Großes Heimspielwochenende für DSV-Teams/Im Abstiegskampf haben die Oberliga-Herren das Schicksal noch in eigener Hand

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Weitere Ansetzungen

Weibliche Jugend C: DSV - SV Warnemünde (Sonnabend, 11 Uhr, Stadthalle); MJD: Schwaaner SV — DSV I, DSV II — HC Empor Rostock (Sonnabend, 9.30 Uhr, Stadthalle).

Denn noch haben die Münsterstädter (10. Platz/18:22 Punkte) den zum Saisonstart angepeilten Klassenerhalt in der vierten Liga in der eigenen Hand.

Allerdings müssen sie dafür die einsetzende Lethargie der vergangenen Partien — zuletzt setzte es drei Niederlagen in Folge — schnellstmöglich ablegen. In dieser Schwächephase haben die Doberaner ihre einst gute Ausgangsposition leichtfertig verspielt und sind vorläufig auf einen Abstiegsplatz zurückgefallen. Morgen Abend (19 Uhr, Stadthalle) muss das Team von Coach Lars Rabenhorst nun gegen keinen Geringeren als Tabellenführer Grün-Weiß Werder (1./38:4) ran.

Die Brandenburger spielen eine überragende Serie und haben sich fünf Spieltage vor Saisonschluss ein Polster von fünf Punkten auf die hartnäckigsten Verfolger LHC Cottbus und OSF Berlin erarbeitet.

Der Meistertitel ist also nur eine Frage der Zeit. „Werder steht völlig zu Recht da oben. Sie haben haben eine starke, homogene Mannschaft mit tollen Individualisten“, zollt Lars Rabenhorst dem Gegner Respekt. Nicht zuletzt auch, weil seine Mannschaft bei der klaren 22:34-Hinspielpleite im Herbst völlig chancenlos war.

Im zweiten Aufeinandertreffen mit dem Drittliga-Anwärter wollen die Doberaner das Geschehen länger offen halten. „Wir schenken das Spiel nicht schon im Vorfeld ab und wollen da sein, wenn eine Überraschung möglich ist. Aber natürlich ist klar, dass dafür nahezu alles zusammenpassen muss", weiß Rabenhorst, der weiterhin auf der Suche nach den besten Lösungen für die verletzungsbedingten Ausfälle mehrerer Stammspieler ist.

Neben dem Werder-Spiel haben die Doberaner noch fünf weitere Möglichkeiten, um ihr Punktekonto bis zum 7. Mai so aufzufüllen, dass es für den Oberliga-Verbleib ausreicht.

Bereits auf der Zielgeraden der laufenden Handball-Saison befinden sich die Damen- und Herrenteams des Doberaner SV in der Mecklenburg-Vorpommern-Liga. Beide sind bis zum Halali am 16. bzw. 23. April noch jeweils zwei Mal in der Stadthalle im Einsatz. Morgen treffen die DSV-Ladies (10./6:28) ab 14.30 Uhr im Lokalderby auf den SV Warnemünde (3./26:8). Die Gäste sind noch mittendrin im Meisterkampf, während die Doberanerinnen trotz ihres vorletzten Tabellenplatzes jenseits von Gut und Böse stehen. Ein sportlicher Abstieg ist kein Thema mehr, so dass Trainer Torsten Römer und Co.

bereits die kommende Spielzeit planen.

Ab Sommer in der Verbandsliga ran muss aller Voraussicht nach die Männer-Reserve (13./8:32) des Doberaner SV. Gelingt im Heimspiel gegen den Güstrower HV (7./18:24) ein voller Erfolg, könnte man im Kampf gegen den Abstieg vielleicht doch noch einmal ein Wörtchen mitreden. Anpfiff ist um 16.30 Uhr. Fakt ist: Verpasst die erste Vertretung den Klassenerhalt in der Oberliga, liegt die Zukunft der Reservisten zwangsläufig in der Verbandsliga.

Von Simone Seidel

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